“Zwei Dinge bedrohen unablässig meine Welt: Die Ordnung und die Unordnung.”
– Von wem mag das sein? Fand den Satz eben in meinem Kritzelheft, ohne Nennung des Autors. Irgendwas daran muss mir gefallen haben, sonst hätte ich’s nicht notiert…
“Zwei Dinge bedrohen unablässig meine Welt: Die Ordnung und die Unordnung.”
– Von wem mag das sein? Fand den Satz eben in meinem Kritzelheft, ohne Nennung des Autors. Irgendwas daran muss mir gefallen haben, sonst hätte ich’s nicht notiert…

selbst erklärend, selbst entlarvend ; )
festlicher Stimmung hat sich in meinen Räumen verbreitet. Auf die erste Januarwoche terminierte Texte sind zu schreiben, Weihnachtsgrüße zu erwidern, die verluderte Wohnung zu putzen, Hamsterkäufe für die Feiertage zu machen, das ganze eben.
Und dieses Blog? Ich lese immer wieder andererorts, wenn man nicht täglich schriebe, kämen einem die Leser abhanden. Na, denke ich mir, meine sind da anders. Die wissen inzwischen, dass das phyllinische Revier sich auch abseits des Computers ausbreitet, beschritten und bejagt werden will, da fehlt mir phasenweise die Ruhe, meine Beute in Worte (oder Linien) zu fassen.
Anyway, liebe Leser, ich wünsche euch – Ihnen – gute und entspannte Feiertage. Dazu die Muße, “zwischen den Jahren” (schon immer meine Lieblingszeit) ein paar gute Vorsätze zu fassen. Um sie alsbald wieder zu vergessen! Denn mit den Vorsätzen verhält es sich wie mit den Schuldgefühlen, wenn man sie bricht: Sie verblassen mit der Zeit. Und das ist gut so ; )
Fröhliche Weihnachten allerseits!!!
angemeldet, nicht synchronisiert, nicht vernetzt, nicht freigeschaltet, nicht online:
Mein Verweigerungstag.
Irgendjemand (lang schon konkurs vermutlich) hat das Modelabel gegründet, das mir – unter anderen Umständen – bestimmt auch gut angestanden hätte:

Wer kennt diese Dame?
… fand ich gerade in meiner Grabbel Schublade : )
Schlund der Weltwirtschaftskrise hab ich heute Morgen ein paar Milliarden Raureifdiamanten in den Rachen geworfen, die mir beim Joggen den Weg beglitterten.
Man beobachte die heutigen Börsenkurse: Mal sehen, ob meine Diamanten als Währung akzeptiert wurden.
Ob man es einrichten könnte, einmal am Tag, sagen wir eine halbe Stunde, gänzlich ungeschönt zu sein? Schwer wäre das, und nur in formalisierter Weise überhaupt durchführbar.
Ich stelle mir das so vor: Man nimmt sich einen Zeitpunkt, meinetwegen vierzehn Uhr.
Und lässt alle Welt wissen, dass man zwischen vierzehn und vierzehn Uhr dreißig täglich alle Beschönigungen, die das soziale Gefüge erst möglich (aber eben manchmal auch irreal) machen, außer Kraft setzen wird.
Wenn Sie mich in diesem Zeitraum anrufen oder treffen, würde man verlautbaren, erleben Sie mich ohne Pufferzone.
Man würde, in dieser halben Stunde täglich, die Dinge beim Namen nennen. Ohne das Schmieröl der Höflichkeit. Ohne Rücksichtnahmen, weder auf sich selbst, noch auf andere.
Es wäre ein Angebot. Ich komme darauf, weil ich immer wieder feststelle, dass ich meine Urteile, meine Meinungen und Wahrnehmungsleistungen insgesamt gewöhnlich verändere, bevor ich sie anderen zugänglich mache. Ich will keine Steine ins Getriebe werfen. Irritationen vermeiden. Verletzungen ausschließen. Ich ahne allerdings, dass ich mich und andere damit auch der Bewegung beraube, die der reine Klang der Denkmaschine hervorrufen kann, wenn sie einmal nicht mit Dreifachlagen von Konzilianz abgepuffert ist.
Wie halten Sie es denn so mit dem Schönreden, liebe Leser?
“Dämliche Zeichnungen kann jeder. Aber nicht auf Zehenspitzen!”

“Bravo!”
soll es sein? Novemberfrust? Kopf zwischen die Schultern ziehen? Dieses Jahr merke ich nichts davon. Mein inneres Kraftwerk läuft auf Hochtouren. Das ganze Gerede von Energie sparen ficht mich nicht an. (Werd auch weiter die ollen, heißen Glühbirnen benutzen, solange die EU mich lässt)
Hektik
tik
tick
aber das wird schon wieder.
Plätzchen, selbst gebackene, sind mütterlicherseits eingetroffen, Vorzeichen für demnächst einsetzende Gemütlichkeit.
Schlabberige Tropfen vor dem Fenster, unentschlossen, ob sie Schnee oder Regen sind. Kaum Licht, überfrierende Nässe, die Autos juckeln vorsichtig durch den Matsch. Ich ziehe meine Rennklamotten über. Los jetzt, Phyllis. Der Winter wird lang. Nass. Und kalt. Wenn Du vor jedem Schneeregen einknickst, wirst Du die nächsten Monate weichlich auf Stube verbringen.
Also los. Beschleunigung. Und atmen. Immer schön atmen.