Böhmer! Er lebe hoch!

So ist das, wenn man mit benebeltem Kopp schreibt: hab eben aus Versehen meine ganze Lobeshymne auf Paulus Böhmer, >>hier sein jüngstes Werk, gelöscht und soll nu jetzt nochmal neu anfangen? Kannichnich.
Den höchstdotierten deutschen Lyrikpreis hatter bekommen, und verdient. Er ist ein Großdichter. Er ist ein Freund, ein guter. Und er hat mich zu früh angeklingelt, denn jetzt kann ich nicht nachlegen. Mannmannmann war das spät heute Nacht.

alles weitere

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Guten Morgen & frohe Pfingsten, allerseits!!

(kippt vom Stuhl)

TTag vor Pfingsten, 22. Mai 2010

Werte Leser,

ich vermute, Sie sind gar nicht hier, sondern aalen sich in der Sonne. Tainted Talents wird sich nun auch in den Park begeben, mit den Freunden auf der Decke lümmeln und Erdbeeren essen. Und dazu auch einen Blick in wenigstens eines der Bücher von diesem Stalagmiten (oder war es – titen?) werfen, der sich seit Wochen hier auftürmt. Gute, intelligente, erwachsene Bücher, mit Themen und allem.
Was ich stattdessen las, wenn ich nicht anderes trieb, wag’ ich kaum zu berichten – es war “Es” von Stephen King. Keine Ahnung, warum ich das nach Jahren noch mal lesen zu müssen schien; ich träumte auch wieder schlecht. Egal. Ich bin durch. Ich hab hier schon mal Rechtfertigungsversuche bezüglich meiner unseligen King-Affinität gepostet und werde heute nicht nachlegen, fürchte ich, unten auf der Straße zwitschern schon die Freunde mit dem Picknickkorb. Ein anderes Mal aber schon: weil dieser Autor etwas hat, das mich immer wieder stutzig macht.
Und stutzig ist gut.
Immer.

TTag, 20. Mai 2010. Ocean breath und Power-porn

Ich lese mich gerade in zwei Projekte ein, die die Crespo Stiftung (deren Website ich betreue) neu fördert, werde später dazu Texte für die Homepage verfassen. Bilder auftreiben.
Außerdem einen Termin mit meiner Neurologin vereinbaren, weil meine linke Hinterbacke plus des daran befestigten Beins nach der Op vor gut zwei Monaten immer noch nicht wiederhergestellt ist. Der Nerv, meine ich. Meiner groben Schätzung nach fehlen ihm noch vierzig Prozent Sensibilität. (Der Adloff-Test: wenn ich den glutaeus maximus anspanne, ist die rechte Backe gut und fest, während die linke sich anfühlt wie Hefeteig)
Später radle ich zu meinem Physiotherapeuten (der zwei beneidenswert stramme Hinterbacken sein eigen nennt, wie mir nicht entgangen ist) und übe, mein Brustbein mit meinen Organen und dem Ci-Zentrum (Schamhaar-Ansatz – to whom it may concern) zu verbinden. Mittels ocean-breath. (Von diesen fast feinstofflichen Vorgängen erzähle ich ein anderes Mal mehr)
Nachdem ich gestern beim Treppen-Inder (Die Treppe führt vom Shop runter in eine Bewirtungseinheit (sie ‘Restaurant’ zu nennen, wäre vermessen) wo man sich extrem scharfes Curry in Selbstbedienung all you can eat auf metallene Gefängnistabletts häuft, mit Mulden)
(Oh je, die Klammern haben sich mal wieder eingeschlichen)
nachdem ich also gestern bei jenem Inder inmitten der Freunde kurz (und gegen meine Natur) aus der Haut fuhr ob meiner beschädigten Grundverfassung, bekam ich einen Anruf heute Morgen: Ein Treffen sei anberaumt, mich beratend zu unterstützen, wie es weitergehen könne mit Muskeln, Nerven (leiblich) und Nerven (seelisch). Gut.
Dann will ich heute noch auf cellinis Frage nach zeitgemässen Ritualen reagieren. Auch Eugene Fausts Dreizeilenpsychoporno lässt mir keine Ruhe – kann mich nicht erinnern, dass mir das Format vorher schon mal untergekommen wäre. In Zeiten des power-nappings sollte man eigentlich annehmen, der power-porn sei nicht weit.
(Aber nein. Kaum benennt man so etwas auf englisch, wird’s sofort Marketing, das wollen wir nicht. Also neues Wort dafür finden)
Sie sehen, werte Leser, ich muss mal langsam in die Pötte kommen –
(oder doch lieber Hufe?)

Neue Romane in 3 Sätzen werden auch heute mit Spannung erwartet!

Tainted Talents Leser

schreiben nachts, sagt meine Statistik. Und obwohl bislang zu den fünfzig Roman-Vignetten noch einige fehlen, hat sich doch einiges getan heute Nacht. Bin mal gespannt, ob da noch ein paar dazu kommen… irgendwie mag ich die Idee und auch einige der Seltsamkeiten, die bisher entstanden sind. Rinpotsches Vorschlag ist auch super, übrigens, nur die Umsetzung ist mir noch nicht ganz klar.

Stressiger Tag heute. Bis später!

(Übrigens: selbst bei nur drei zur Verfügung stehenden Sätzen – etwas Zeit sollte schon zwischen dem ersten und dem dritten vergangen sein, damit’s ein Roman ist! : )

Der Bär zum Sonntag

… fällt heute aus. Weiter im Text!

Nachtrag 17:53 Uhr:
Licht am Horizont, zwei Drittel geschafft – wer sagt’s denn. Und draußen neigt sich der Sonnigetag dem Ende zu, während meine Füße unterm Tisch immer kühler werden. Hätte auch abends arbeiten, vorher raus gehen können. Die Sache ist nur die, mit fort schreitendem Alter (hüstel) kann ich mich tagsüber einfach besser konzentrieren, besonders, wenn’s wie heute um zweisprachige Jobs geht.
Tja.
Der Bär.
Das Hirn.
Und der ganze Rest:
einmal aufpolieren, bitte.