Sieben Dinge,

die Miss TT bislang aus Gründen der Schicklichkeit verschweigen zu müssen glaubte…

Als ihr geheimstes Geheimnis,
wäre wohl an erster Stelle ein

[1] Hang zu jenen Flauschpyjamas [o. Abb.] zu nennen, die jegliches Feuer schon im Keim Kamin ersticken,
was, wiederum – als Folge einer

[2]
großzügig bemessenen Sie wissen schon,

eine

[3]
Ambivalenz

mit sich bringt, die nur auf der Basis einer geradezu pathologisch zu nennenden

[4]
Schizophrenie

vorstellbar ist, welche letztere wiederum nahtlos in eine

[5]
Konfliktspirale

mündet, die aufgrund

[6]
fehlender Einsicht
[o. Abb.] direkt den zu Unrecht geschmähten und allseits bekannten

[7]
Kuschler-Effekt

zur Folge hat…

[Mit bestem Dank an Dr. Schein für das >>> hervorragende Formular…]

Hallo, Opa.

Forstmeister Kumpf fand, die Schilder an Deinem Weg seien nicht mehr ansehnlich; er hat neue machen lassen. Eben bekam ich das Foto geschickt – die sind doch ganz gut geworden, oder? Keine Ahnung, welchen Forst Du inzwischen betreust, aber deiner hier unten ist jetzt wieder sauber beschildert!
Ich dachte, Du möchtest vielleicht Bescheid wissen. Ich schreib’ Dir das ins Netz, denn, das Netz ist ja überall, also auch im Himmel. Schöne Grüße an Oma! Wie viele Dackel hast Du inzwischen?

Ich vermisse Euch.
Alles Liebe,
Phyllis

Saat

„Sprich ihnen von mir.“
„Was für ein Ansinnen. Dass ich schweige, hat Grund.“
„Dennoch – da ist die Senkung.“
„Ich spüre sie.“
„Eine Schale, die andere vor dir gefüllt haben.“
„Keine wie ich.“
„Nachts blühen meine Hände. Ich wache davon auf.“
„Was verlangst du?“
„Weide sie ab.“
„Als Versprechen?“
„Als Ahnung, meine Schöne.“

(„Keine wie ich, oder?“)
(„Keine wie du.“)

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken

beim Schreiben würde ich Herrn Kleist gerne ein paar Wörtchen entgegnen. So in Plauderstimmung. Denn zu sprechen, geschweige denn zu >>> schreiben wie der Kollege Kleist liegt weit außerhalb meiner Möglichkeiten. Darüber, ob das traurig ist oder nicht, möchte ich heute keinesfalls nachdenken. No, Sir! Bin eh schon so wundgeritten vom Verdacht galloppierender Selbsttrivialisierung, dass ich diese Woche heimlich den Satteldeckenbestand erhöhen musste. Unter Kaschmir und Angora geht nichts mehr.
Klingt brav? Ich sei eine polymorph perverse potentielle Amokläuferin, bemerkte Tusker gestern. Und, dass er dies als Auszeichnung verstanden wissen wolle. Falls das stimmt (doch wer wollte ihm widersprechen – ich gewiss nicht, er kennt mich zu gut) m u s s ich auch gar nicht so schreiben können wie Kleist. Oder sonstirgendjemand. Sondern nur wie ich. Ich wäre ja schon erleichtert, wenn ich nach den Hetzjagden der vergangenen Monate mal wieder zu meinem phyllinischen Plauderton zurückfände. Der fehlt mir. Ihnen vielleicht auch, geschätze Leser:innen. (Danke übrigens, lieber ANH, für das Übernehmen dieser Schreib:weise)
Es hat sich so viel angesammelt, worüber ich schreibend nachdenken möchte. Aber ich bin, zugegeben, erschöpft.
Ich breite hier jetzt einfach mal eine imaginäre Kaschmirdecke aus. Nehmen Sie doch Platz. Die Person, die da mit den Haaren über’m Gesicht schon liegt, wird sich wieder entrollen. Und auch – allmählich – wieder Lust an der Verfertigung von Gedanken entwickeln.

14:46
Ah, Mme Samtmut, vielen Dank für die Nominierung zum Versatile Blogger Award, Sie wissen schon! Auch an Frau Teresa ein Lächeln ganz ohne Wi[e]der[W]orte, dankeschön! Und Glückwunsch auch Ihnen und allen anderen!
Sie sehen, ich hab’ endlich mal wieder Zeit zu lesen, was die Kolleg:innen so treiben. Fand auf vielen Blogs vertraute Namen im Zuge dieser Versatile-Geschichte, aber auch einige unvertraute, denen ich nachspüren möchte. Und selber will ich auch welche vorschlagen. Wird aber ein Weilchen dauern, bis ich wieder richtig auf dem Laufenden bin – falls ich also eine Jemandin übersehen haben sollte, die TT für diesen fröhlichen Award mitgelistet hat, bitte nicht grollen… ich genieße mein Schneckentempo gerade so. Vielleicht so sehr, dass ich die nächsten Wochen allen Terminen und Deadlines um die Breite einer Schleimspur hinterherhinken- nein, kriechen werde.

Lockstoff: parallalie

lange herzen …

lange herzen
brummen gegen
fensterscheiben

kurze herzen
setzen sich
auf deine hand

die frucht
flieht den baum

das fliegen
der fliegen
die fliegen

die finger
an den händen
wie immer
zu träg’
ins vage
hinein

go to: >>> parallalie

Die Arbeit dieses Dichters lässt mir immer das Wort diskret in den Sinn kommen. Vielleicht, weil ich vermute, wie viel passieren muss, bevor aus der Fülle des Erlebens so eine leise schöne Rätselstange werden kann.
Darüber verliert parallalie dann ein Wort. Oder ein paar mehr. Aber nie viele – immer gerade richtig viele. So dass ich immer denke: danke.