mfree, ein Leser

von TT, schlug kürzlich vor, hier eine Rubrik “Frequently Asked Questions” einzurichten. Sozusagen als informatives Eilpäckchen für jene, die per Zufall auf TT landen und sich schnell mal orientieren wollen, um was es hier geht.
Eigentlich eine schöne Anregung. Nur, dass ich nicht so recht weiß, wie anfangen.
Frage-Antwort-Situationen erlebe ich doch mehr in meinem offline-Leben – hier auf TT wird zwar mitgelesen, aber nicht oft nachgefragt.

Geschätzte Leser, hier der Aufruf: Stellen Sie mir eine Frage!

Ohne Sie wird das nichts mit den FAQ’s.
Also los.
Und bloß nicht zu lange nachdenken : )

High Heels

machen immer noch überraschend gute Quote: Gestern postete ich auf meiner Facebook-Seite, ich hätte mir neue Stöckelschuhe gekauft. Schwupps rollten die Kommentare an, doppelt so viele wie gewöhnlich.

Heute wenig Zeit, die Agentur ruft.
Überhaupt: Kaum Zeit für frei flottierendes Denken; Sie werden es gemerkt haben, liebe Leser. Meine Konzentration fließt in die Arbeit, hier auf TT landet momentan Versprengtes. Wird sich aber auch wieder ändern.

Das Tainted Talents Wort zum Sonntag, 8:

“Quentchen”

Ein Quentchen, nach neuer deutscher Rechtschreibung Quäntchen, ist der Diminutiv von Quent/Quint, einem alten deutschen Handelsgewicht.
Ich bin dem Wort zugetan, weil mein Vater es gebrauchte. Meist beim Essen. Auf die Frage hin, ob er noch etwas wolle, sagte er gerne: “Na, ein Quentchen würde ich vielleicht noch nehmen…”
Ich mag das Quentchen außerdem, weil es als Maß so angenehm unspezifisch ist. Das Quentchen ist bescheiden. In seiner altmodischen Drolligkeit eignet es sich auch gut dazu, für frischen Wind in einem erlahmenden Arbeitsgespräch zu sorgen, wie etwa: “Bemühen Sie doch mal ein Quentchen Ihrer Phantasie” oder frech: “Wenn ich Sie jetzt noch einmal um ein Quentchen Ihrer Aufmerksamkeit bitten dürfte…”
Man kann das Q auch im literarischen Kontext mal benutzen: Ein Herr David Ensikat schrieb im Abspann eines bösen Artikels im Tagesspiegel zum Ingeborg Bachmann Wettbewerb 2005: “Wirklich interessant dieser Wettbewerb. Literaten deutscher Sprache! Schaut ihn euch an, und, so ihr ein Quäntchen Selbstachtung habt, meidet ihn! Die Juroren sind einfach zu gut.”