für die Rückmeldungen in Sachen FAQ’s! Nu kann ich noch ein paar eigene hinzufügen und die Rubrik bald mal einrichten. Wenn Zeit ist. Also nicht heute. Bin am schwirren!
mfree, ein Leser
von TT, schlug kürzlich vor, hier eine Rubrik “Frequently Asked Questions” einzurichten. Sozusagen als informatives Eilpäckchen für jene, die per Zufall auf TT landen und sich schnell mal orientieren wollen, um was es hier geht.
Eigentlich eine schöne Anregung. Nur, dass ich nicht so recht weiß, wie anfangen.
Frage-Antwort-Situationen erlebe ich doch mehr in meinem offline-Leben – hier auf TT wird zwar mitgelesen, aber nicht oft nachgefragt.
Geschätzte Leser, hier der Aufruf: Stellen Sie mir eine Frage!
Ohne Sie wird das nichts mit den FAQ’s.
Also los.
Und bloß nicht zu lange nachdenken : )
Lektüre vergangener Monate:
Chimamanda Ngozi Adichie, Siri Hustvedt, Iris Murdoch, Sarah Thornton.
Nicht zu vergessen: Miranda July.
Ach, und Ricarda Junge!

“wenn du ein wunder willst, mein sohn, dann lies.”
“ach, papa.”
Das Tainted Talents Wort zum Sonntag, 9
fiel vorgestern Abend im Gespräch mit MD. Ich beschloss sofort, es als Wort zum Sonntag hier einzusetzen, doch nu, mit meinem sonntäglich belämmerten Hirn, ist es mir entfallen. Also muss ich MD fragen, ob er sich noch daran erinnert.
Und der schläft sicher noch.
Also auf später, liebe Leser : )
Frankfurter Kunstverein
heute Abend, ab 19:00 Uhr, “Gemeinsam in die Zukunft”.
Werde dort sein.
Es gibt so Tage,

… da kann man sich seine Gesellschaft nicht wirklich aussuchen.
High Heels
machen immer noch überraschend gute Quote: Gestern postete ich auf meiner Facebook-Seite, ich hätte mir neue Stöckelschuhe gekauft. Schwupps rollten die Kommentare an, doppelt so viele wie gewöhnlich.
Heute wenig Zeit, die Agentur ruft.
Überhaupt: Kaum Zeit für frei flottierendes Denken; Sie werden es gemerkt haben, liebe Leser. Meine Konzentration fließt in die Arbeit, hier auf TT landet momentan Versprengtes. Wird sich aber auch wieder ändern.
Das Tainted Talents Wort zum Sonntag, 8:
“Quentchen”
Ein Quentchen, nach neuer deutscher Rechtschreibung Quäntchen, ist der Diminutiv von Quent/Quint, einem alten deutschen Handelsgewicht.
Ich bin dem Wort zugetan, weil mein Vater es gebrauchte. Meist beim Essen. Auf die Frage hin, ob er noch etwas wolle, sagte er gerne: “Na, ein Quentchen würde ich vielleicht noch nehmen…”
Ich mag das Quentchen außerdem, weil es als Maß so angenehm unspezifisch ist. Das Quentchen ist bescheiden. In seiner altmodischen Drolligkeit eignet es sich auch gut dazu, für frischen Wind in einem erlahmenden Arbeitsgespräch zu sorgen, wie etwa: “Bemühen Sie doch mal ein Quentchen Ihrer Phantasie” oder frech: “Wenn ich Sie jetzt noch einmal um ein Quentchen Ihrer Aufmerksamkeit bitten dürfte…”
Man kann das Q auch im literarischen Kontext mal benutzen: Ein Herr David Ensikat schrieb im Abspann eines bösen Artikels im Tagesspiegel zum Ingeborg Bachmann Wettbewerb 2005: “Wirklich interessant dieser Wettbewerb. Literaten deutscher Sprache! Schaut ihn euch an, und, so ihr ein Quäntchen Selbstachtung habt, meidet ihn! Die Juroren sind einfach zu gut.”
Erwach(s)en
Dieses tapfere, kleine “s”, das “Erwachen” von “Erwachsen” trennt.

Ich liebe diese
Tage, die morgens mächtig Hitze auffahren, um sich dann nachmittags mit einem heftigen Gewitter zu entladen. Heute wird wieder so einer. Ich wünschte, ich hätte Zeit für TT. Vielleicht später. Schwing mich jetzt aufs Rad. Brüder, zur Sonne, zur Arbeit