7 Gedanken zu „Es gibt so Tage,

    • Hehe Die hab ich seinerzeit alle gelesen, meine Oma schenkte mir immer einen zum Geburtstag und einen zu Weihnachten. Soll ich noch ne Zeichnung “Aufrecht unter Geiern” machen?

    • Unter – nicht drunter – … …war es was meine Assoziation zum Karl May Titel auslöste.
      In der Zeichnung ist deutlich zu sehen, dass die “nicht drunter” Bedeutung von “unter” gemeint war. Also im Mayschen Sinne. Wird heute fast nur noch bei “Unter uns” gebraucht. “Unter Geiern” kennen Jugendliche heute wohl nicht mehr und “unter Säcken” wird wohl als drunter, wie zugedeckt, verstanden. Gar “Aufrecht unter Säcken”… Wie soll das denn gehen?
      Du könntest ja mal eine Variante mit drunter zeichnen…

    • danke, mfree, für die “unter, aber nicht drunter” Ausführungen. Ich war mir der Situation sträflicherweise vorher gar nicht bewusst gewesen.

      Nun sinne ich aber seitdem, ob “Unter uns” tatsächlich die einzige Variante ist, in der das “unter” im heutigen Sprachgebrauch in dieser speziellen Bedeutung von “inmitten von” auftaucht?!?

      So eine Formulierung wie: “Das Kind wurde verschleppt und wuchs unter Wölfen auf” geht doch zum Beispiel auch, oder: “Wir sind doch unter Freunden…” (weiß der Geier, wie ich auf diese Beispiele komme)

    • Ganz unter uns, BEL, würde ich das auch so sehen. Was mich allerdings stutzig machte, war Mfrees Behauptung, heutigen Jugendlichen stünde nur noch die räumliche Lesart von “unter” zur Verfügung.
      Wenn man dieses Fass erstmal aufmacht, kommt man wahrscheinlich noch auf tausend andere Kontexte, wo Bedeutungshinterhöfe von Worten oder Ausdrücken im Laufe der Zeit so zusammenschnurren, dass am Ende nur noch ein kleiner Abstellplatz übrig bleibt.

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