Schnellpost. Freitag, 4. März 2011.

TT aushäusig. Getränke stehen im Kühlschrank, Schlüssel bitte beim Gehen wieder unter den Backstein!

23 Gedanken zu „Schnellpost. Freitag, 4. März 2011.

  1. Aushäusig oder aushausig*? 🙂

    *) schwäb. für: ‘über die Stränge schlagend’, ‘verschwenderisch’, ‘unnötig Geld ausgebend’ (Etymologie: daheim wär’s billiger gewesen).

    • schlage vor aus dem atelier für heute eine sekt- und bierbar zu machen mit ausschliesslich männlichen gelegenheitsprost(!)ituierten.
      sich mal so langsam rantasten an die aktive wahl der frau!
      ( für mich bitte nur bücher oder cd’s als tauschobjekte oder halt was vom taittinger, man gönnt sich ja sonst nix ).

    • muss selbst allerdings gleich für ein paar stunden auch aushäuseln, naja der tag bietet ja noch ein paar stunden zeitreserve in richtung “plauschig-flauschiger abendgrundgestimmtheit”

    • oje sowieso, jetzt sind sie ganz alleine, soll ich ihnen vorübergehend den dresdner vorbeischicken, den aus dem zwingerclub ?

    • also nicht – dacht ichs mir doch – bin auch schon weg.
      ( genau, aus dem häuschen, werte frau swa )

    • Zwingerclub? Wahre Worte, der Zwang sich ein ganzes Leben durchzublamieren von der Wiege bis zur Bahre hat auch nur den Zwang, sich ein ganzes Leben lang benehmen zu müssen ersetzt. Ich verstehe nicht, dass man sich wundert, dass, wenn ich zu wählen hätte, ich lieber keins von beiden wollte.

    • ersetzt ?
      von welchem benehmen reden sie, sowieso, welches nicht automatisch blamage ist ?
      cool sein, that’s it.
      ( easy )

    • bevor sie jetzt schon ein paar brandworte reden ( da sind ja der taitties viere ), würde ich hiermit vorschlagend eingebracht haben wollen, den brösligen backstein in echtem antiklook ( ein geschenk nicht von ihnen, sowieso, das scheint mir soweit klar zu sein ) exakt in richtung gartenhäcksler zu schleudern und dann gestehe ich –
      mal von dem virtuell maschinösen abgesehen hör ich bisweilen gern ministry ( filth pig ).
      und schon ist man unten durch, ganz unten vermutlich.
      egal, egal, egal.

    • ich würde dieses crossover aus texten und zeichnungen mal gerne unvoreingenommen ( ausserhalb dieser attraktiven kontexte ) wahrgenommen haben, übrigens.

    • naja gut, dann zieh ich jetzt mal die dienstkleidung aus, schmeiss mich ins feinripp, die schwarze 501 und die schwarzen springerstiefel ( mit schwarzen schnürsenkeln )
      hau die flasche export neben den papierkorb ( rülps ) und schnapp mir gleich ne neue, dann gehts runter in den keller ein bisschen schweissen mit der tig-schweissanlage, aber vorher muss ich noch kurz wegen nem wackler an die 360v drehstrom steckdose.
      denn man tau

    • hey stellt dem doch mal den strom ab, dem nordbullen, der spritzt doch echt nur noch auf lithiumionen ab, naja komm bei berrylium ( beryllium ) grad nicht weiter.
      skol!

    • jetzt ist schlus damned )
      inner eck is the key, to follows doors into some, what u never saw,
      yes so is is.
      we are teieaahe suckers.

    • bitte verschone mich mit solchen flahs, nordbulle.
      deine atemfrquenz beträgt gerade deinem körpergewicht entmomentisierend
      ( du bist das doch nicht, die malerin, du verkörperst das gewissen von gewissen drehungen, naja klar das hört sich gut an )

  2. resteverwertung ja, da ist sogar noch ein rest taittinger in der flasche.
    na dann, dann mix ich doch noch mal schnell einen old cuban:

    erst mal die 10 blatt frische minze, da stand doch irgendwo ein bund auf der Fensterbank, ein bischen mit vorsicht anklopfen, mit 2 cl limettensaft & 3cl simple syrup muddlen, dann 5cl guten aged rum(gibts hier mount gay xo, wo ist denn der angostura bitter?) und aah, da, noch 2 dash bitter dazu, alles(never shake the champagne!) auf eis hard shaken, absieben und jetzt noch mit dem rest taittinger auffüllen, cheers!
    ach, und da liegt ja noch ein lobster(nee keine angst, den ess ich jetzt nicht, bin ja ein anständiger esser und bedenkenträger) in der ecke und ne halbe tüte(boah, auch ein 10 blatt, der typ hat ja nerven) im aschenbecher, aber die werde ich noch aufrauchen, wir wollen ja nichts illegales hier hinterlassen. tüte an-licht aus, please do not disturb!

    ganz schöne sauerei ist das hier, dafür lass ich noch einen romananfang da aus:

    Stefan Schütz: “Medusa”, Rowohlt 1986.

    “Gewiß erschien, im Strudel der Gravitation, dem rauhen, ruhigen Stein des Mauerwerks die Last der Sinnlosigkeit weit weniger schmerzhaft als der neben ihm Schlafenden, in der Mitte ihres mittleren Lebens sich befindenden Marie Flaam die Kraft der fremden Strahlen, die in jener geordneten wie ungestümen Weise Dinge und Menschen zu durcheilen pflegen, ohne Ziel und doch nicht ziellos, denjenigen zu treffen, der sie zu empfangen bereit ist.”

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