TTag, Mittwoch, 15. Dezember 2010. La vie en rose.

Man könnte auch schweigen. Zumindest so lange, bis man wichtigeres als den Ärger über redundante nächtliche Kommentarketten zu vermelden hat. Meine Haut spinnt auch seit ein paar Tagen wieder, hochallergisch, die Tönung meines Gesichts geht weit über eine gesunde Rosafärbung hinaus, ich seh’ aus wie ein gekochter Hummer… egal, bin eh unsichtbar zur Zeit. Erinnere mich, wie ein Hautarzt einmal zu mir sagte, als Neurodermitikerin reagieren Sie auf positiven wie negativen Stress gleichermaßen mit Schüben, gewöhnen Sie sich lieber dran. Ich hab ihn natürlich sofort gewechselt, den Arzt, aber nicht wegen der Aussage – die stimmt – sondern weil er meinte, mir Resignation dazu liefern zu müssen. Die lass’ ich nicht zu.
Sitze im Atelier, hab eine Internetradiofrequenz gefunden, auf der nur Barock läuft, damit bin ich groß geworden, in meinem Elternhaus gab’s Vivaldi, Händel und Bach zum Frühstück, das hat mich als Kind beruhigt und tut es noch.
Flöööt
Verehrte Leser:innen, der Stift ruft : )
Bis später.

13:48
Läuft besser heute mit dem Zeichnen. Muss an der Krähe liegen, die seit einer Stunde auf dem Baugerüst vor meinem Atelierfenster sitzt. Hm. Die kuckt so, als wüsste sie was.

17 Gedanken zu „TTag, Mittwoch, 15. Dezember 2010. La vie en rose.

  1. Wunderbar, nehme Ihre Anregung auf und werfe zunächst Händel in den Musikmachschacht. Vivaldi und Bach werden auf Stapel gelegt. Denn: Schlechte Zeiten auch für Psoriatikerinnen *kroifz* (Sie kennen diese Mischung aus unterdrücktem Kratzen und halblauten Seufzen).

  2. Hummer ist koestlich, aber ich schicke nur fuer den Fall ein virtuelles Bad in Eselsmilch – was fuer Kleopatra rechtwar, kann auch fuer Sie nur billig sein.

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