TTag, Montag, 8. November 2010. Kugelfischalarm.

Freundlich winkend allen, die sich gestern von der Kloppe abgegrenzt haben, die hier aufm Hof ausgetragen wurde, während ich abgelenkt war: ich ahnte nicht, dass mein Text vom Samstag die Gemüter derart erhitzen würde. Meine Güte. Wo war denn die Gefahr an Leib und Leben, dass so dick aufgepumpt werden musste – war das Leidenschaft, ging’s um Gefühle? Gar welche für die gescholtene Kreatur? Ach was, glaub’ ich nicht. Zeit für Tacheles:

Sie wissen, dass mir nichts egal ist, nicht wahr? Dass tainted talents nicht deshalb existiert, weil ich meine Finger nicht im Zaum halten kann? Klar wissen Sie das.
Wir werden hier langsam viele, macht nichts, der Ort wächst ja mit. Manchmal krieg’ ich inhaltlich und formal etwas zu fassen, das meinen Gästen den Tag auflädt, oder die Nacht, manchmal ist es umgekehrt, dann lehne ich mich genüßlich zurück. Immer aber geht es um Form: ohne die verpufft jedes Anliegen in die Redundanz, wird aus Aufladung Eskalation. Und für die gibt es Höfe.

Ich bin nicht schnell.
Allein an diesen paar Zeilen sitze ich jetzt schon über eine Stunde – könnte ich mir als Selbstständige meine Zeit nicht frei einteilen, ich wäre verloren. Womit ich nur sagen will: wenn hier morgens etwas steht, wenn Gäste vorbei kommen, ein Text, ein Bild, eine Zeichnung, sind mir die nicht aus den Fingern gerieselt. Meistens zumindet. Umso mehr weiß ich jene zu schätzen, die TT nicht mit einem dieser Höfe verwechseln.
Ich bin wahnsinnig neugierig.
Deswegen lasse ich vieles zu, an mich ran, bei dem andere vielleicht schon schneller mal den Löschfinger zücken würden. Dennoch: weckte man mich mitten in der Nacht, könnte ich aus dem Stand sagen, welche Gäste für mich real sind und welche nicht. Mit real meine ich inhaltlich, emotional und formal greifbar. Mit real meine ich Personen, die es nicht nötig haben, andere in die Pfanne zu hauen, um ihrer Präsenz Gewicht zu verleihen.
Ich bin keine Chefin.
Das Spielchen, wie weit man hier gehen kann, bevor man von mir in die Schranken gewiesen wird, interessiert mich nicht. Ich brauche auch keine Fans, die mein Revier mit endlosen Gedankenfetzen und gelegentlichen compliments okkupieren und dabei noch glauben, mir schmeichelte das. Natürlich schmeichelt’s mir, sind aber Kicks, die schnell schal werden.
Ich bin doch Chefin.
Und war’s schon immer. Ich war noch nie irgendwo angestellt, ich erkenne Handlungsbedarf, stelle mich vor: wenn’s gut läuft, werde ich mit jenem Handeln beauftragt. Ich hab’ keine Lust auf parasitäre Strukturen, praktiziere sie selbst nicht, warum sollte ich sie hier dulden? Sie, die Form praktizieren, werden sonst bald keine Lust mehr haben, hier vorbei zu kommen, geschweige denn, uns etwas von sich zu zeigen. Das wäre ungeheuer schade. Vielleicht war ich zu lax hier auf TT. Kein Problem, ich kann auch anders.

14:04
Moment… ; )
Nein, hab’s mir eben anders überlegt, muss erstmal hier zu Potte kommen mit meinem Tagespensum.

18:36
Flaumiges Vöglein, silbernes Fischchen, schnupperndes Häschen, ich rufe Euch!

29 Gedanken zu „TTag, Montag, 8. November 2010. Kugelfischalarm.

  1. Handlungsbedarf Ja! Man muß keinen Streit provozieren wollen, um Ihnen hier einfach mal recht zu geben und das Geschriebene eigenhändig dick zu unterstreichen. Ich denke auch, daß mehr oder weniger private Witzeleien gut über Skype, per e-mail oder in speziellen Blogs ausgetauscht werden können; das hätte den Vorteil, daß nicht alle anderen davon genervt sind. Ist wie in der Schule: wenn zwei oder drei Schüler diejenigen stören, die was lernen wollen, fliegen ja auch nicht die Lernwilligen raus. So seh ich das, und ich wage mal zu behaupten, daß das die meisten auf TT auch so sehen.

    • Hm, ich tät die Beliebigkeit nicht so verachten:

      “Über die Beliebigkeit. Rede an die Gebildeten unter ihren Verächtern.

      Will man heute Lyrik loben, dann attestiert man ihr zuallererst, sie sei präzise, genau gearbeitet, nichts an ihr sei beliebig, bleibt sie dabei gelegentlich auch rätselhaft vage und im Dunkeln. Eins scheint gewiss: Dichtung, die den Namen verdient, hat mit Präzision aus dem Licht gerückt, was immer dem Leser undurchsichtig erscheint.
      Woher nur, frage ich mich, nimmt man diese Gewissheit? Und ist es eigentlich ein Lob, wenn man der Literatur die Unfehlbarkeit eines Präzisionsuhrwerks bescheinigt?
      Ganz sicher sind die Moden heute andre, was mit Recht und Einfalt einmal »ein schöner Augusttag des Jahres 1913« genannt werden durfte, warf schon im Mann ohne Eigenschaften den Schatten jener Welterzeugungsweise voraus, die das Licht der Aufklärung nicht nur mit dem Auge des Malers wiedergab, sondern mit dem Verstand des Physikers brach. Die Verwirrungen, die sich aus der Phänomenologie der Erkenntnis ergaben, man könne sich der Erscheinungen allein als intim erfahrene nicht mehr sicher sein, halten bis heute an und Künstler wie Wissenschaftler in Arbeit. (…)”

      Und in der Schule, nun ja, Lernwilligkeit allein macht noch keinen spannenden Unterricht. Gute Lehrer nutzen die Potenziale ihrer Schüler, auch die, die stören, sofern sie dies inhaltsbezogen tun. Widerspruch ist lehrreich, für beide Seiten.

    • Beliebigkeit, ff Ich persönlich seh’ nicht die Präzision an ihrem anderen Ende, sondern die Achtsamkeit.
      Und zwar eine, in der mir nicht nur das Territorium bewusst ist, in dem ich auftrete (ob agierend oder reagierend), sondern vor allem eine den eigenen Inhalten gegenüber: wie bringe ich die in eine mir gemäße Form, und hat diese Form Kraft und Gültigkeit?

    • Hm, ich halte die Achtsamkeit wiederum für das meist strapazierte Wort einer übertherapierten Gesellschaft, aber nun gut, das sind meine Assoziationen.
      Mir ist das zu viel in Stein gemeißelt für einen Blog: eine mir gemäße Form von Kraft und Gültigkeit. Das nimmt dem Ganzen auch eine jede mögliche Geschmeidigkeit. Aber, nun gut, hier ist was vorgefallen, offensichtlich, was ich harmloser fand als Sie, aber ich hab auch nur die Hälfte davon mitgelesen.

    • meinen sie jetzt die schäfchengedichte oder die *rüberreich*-balzereien oder meine balzereien ?
      oder die leute die auf meine kommentare nicht eingingen, die ich ziemlich verwaist gelegentlich zu ihren zeichnungen postete ?
      oder die nun gelöschten beleidigungen von gestern ?
      wann hat etwas kraft und gültigkeit – wissen sie ‘s ?
      für sie selbst vielleicht, das dürften sie wissen.
      ich weiss es nicht und das gefällt mir sogar noch besser, als wenn ich der meinung sein müsste, ich hätte jetzt verbohrt ( oder verbohrend ) an was zu hantieren.

    • aber zugegeben, meine sachen waren eben weitestgehend zu verbohrt und nun hab ich die konsequenzen zu ziehen.
      ich hatte mich “entfesselt” und liess mich treiben aber eben nicht locker genug.
      da brauch ich nicht mal ein wohlmeinendes antifeedbacking dazu.
      das entscheide immer ich am ende, was wo mein gefühl ist oder war.
      das weiss ich am besten.
      nun das hielt sich die balance, ich kann respektive damit moralisch leben.
      aber kicks gab es nicht.
      seh ich zumindest so.
      wie gesagt no problem.

    • Welche Ihrer eigenen Texte Widerhall gefunden haben und welche nicht, müssen Sie mich nicht fragen, das wissen Sie selbst.
      Und ich spreche nicht von “verbohrt hantieren” – so bin ich nicht. (Auch das wissen Sie.)

    • @sowieso Ich mag das Wort. Achtsam sein. Ist mir egal, wie überstrapatherapiert es ist…

      Was die Steine angeht, die es zu meißeln gilt: Kraft und Gültigkeit sind für manche Reizworte, schon klar. Aber ich hab ja hier auch keine Liste zum Unterschreiben ausgelegt. Und halte mich auch für ziemlich geschmeidig, davon mal ganz abgesehen.

    • Überstrapatherapiert ist mir viel willkommener als Achtsamkeit. Es liegt wohl daran, von allen Seiten bestürmt man mich neuerdings mit dieser viertel vor Achtsamkeitsobacht, Willigis Jäger, und dann wird beklagt, wie wenig die Menschen doch achten, zumeist wird aber beklagt, wie wenig die Menschen auf den Kläger achten, der wiederum gern darauf achtet, dass die Menschen nicht auf ihn achten, und schon hockt man in der Belauerungsfalle der Achtsamkeit. Und mir ist manchmal ein beherzt geschnauztes ‘hinten anstellen’ lieber, als ein Nölen darüber, dass sich da wieder jemand vorgedrängelt hat, der nicht achtsam war.
      Ich such mal nach einem anderen Wort, mir fällt nur ein englisches ein, awareness, was für mich eher den Schwerpunkt auf die Geistesgegenwart dabei legt, Achtsamkeit klingt für mich eben auch etwas larmoyant und nach in Watte packen, und davon krieg ich Fussel im Mund, aber das liegt auch an seinem inflationären Gebrauch, ähnlich wie in der Kunst, wo man immer noch irgendwelche Interventionen vornimmt, wachsen mir auch Hörnchen, wenn ich diesen ständigen Interventionsstuss lesen muss, sorry.
      Verzerrtes Wort: pane, wo bleibt nu der Wein und Zeichnungen, wenig achtsame, sondern schon krude crumbig hin und wieder, und, das gefällt mir ja dann, dass Sie da auch nicht vor die Linse gehaucht haben wollen.

    • Immerhin suchen Sie ja nach einem alternativen Wort. Meinetwegen – Geistesgegenwart. Und das A-Wort einfach gelegentlich: wenn es angebracht ist. So wie genau heute in genau diesem Zusammenhang, fand ich. In der Kunst hat es nichts zu suchen, da stimme ich allerdings vorbehaltlos zu.

    • Liebe(r) Sowies,

      Ich finde sie phantastisch, Ihre Hoernchen. Mir wachsen auch manchmal wleche, zu englischen Reizworten, weil ich halt auf der Insel lebe.
      Komischerweise (vielleicht auch falscherweise) habe ich in die Achsamkeit nich awareness sonder mindfulness reingelesen, was fuer mich eine angenehme (wenn auch anstrengende) Assoziation ist.

      Ein anderes Wort, was ich in diesem Kontext mag, ist “consideration,” eine der Urwurzeln der fuer mich typisch englische Hoeflichkeit.

      Sie erklaren, warum sie was reizt, ohnse sich angegriffen zu huehlen, oder anzugreifen. Das ist etwas anderes, als manche der Kommentarstraenge, die sich hier in den letzten Tage abgespielt haben.

    • Oh, ich bin für solche Lob sehr empfänglich, wenngleich es mich auch beschämt, sind doch nichts als Kommentare, was hab ich schon geleistet, und ich wittere überall übelwollenden Überwill, der mich natürlich völlig zurecht treffen muss, denn ich brüte hier als stille Klägerin und weiß, noch bevor ich wen überhaupt nach einem Hammer gefragt haben könnte, das nämlicher samt Watzlawick seinen Scheißhammer echt behalten kann, weil ich eh alles klebe und es eh keine Hammer braucht, weil es keine Nägel gibt, wenn ich schon nicht nach nem Hammer fragen mag, muss die ganze Welt eben ohne auskommen.
      Das blöde nur, man kennt sich vielleicht ein bisschen in seinem eigenen instabilen Psychohüttchen aus, aber statt dass man umzieht, rückt man nur die Möbel um und kauft ein neues Sofa. Und, ich bin ein Superkandidat für Übersprungshandlungen, ich kommentiere anderen umso mehr die Hucke voll, je dringender andere Dinge zu erledigen sind.
      Donnerstag krieg ich Besuch auf den ich mich so schrecklich freue, dass ich jetzt schon weiß, ich vermassel das, ich schreib ja auch schon seit Wochen Selbstgeißelungsmails, die jeden auch eventuell nur auftretenden Lapsus im vorhinein benennen, klassifizieren und herbarisieren, und erbitte Ablass für alle künftigen Verfehlungen. Careful consideration goes leicht boing bei mir. Und dann hasst man sich, dass man so viel über sich selbst nachdenkt und nicht über Ölteppiche im Golf von Mexiko. Consideration aber ist ein gutes Wort. Und in splendid isolation leben, hach, man sollte immer ins Land seiner Jugendmusik ziehen, alles andere macht unglücklich, allein der Akzent: http://www.youtube.com/watch?v=aCfRcgoPxTw&feature=related

    • Das wäre eine possible Reaktion, klar. Doch es gäbe auch andere. Sie wissen doch selbst aus Erfahrung – wie jede(r), der hier kommentiert – unter welchen textlichen Voraussetzungen Dialog (und Sinn) entsteht und unter welchen nicht.
      Es wäre einfach darauf zu achten, Kommentarexperimente daraufhin zu überprüfen, ob andere dazu steigen oder nicht. Und diese Experimente nicht (falls man allein im Zug bleibt) ins Endlose auszudehnen. Mir ist viel lieber, Sie selbst drücken in solchen Fällen selbst die Stoptaste, ich genieße das Maßregeln nicht.
      Ich möchte Form: ich möchte verstehen. Wenn in mir der Verdacht wächst, dass es auf mein Verstehen gar nicht ankommt, raste ich irgendwann aus.

    • “…, raste ich irgendwann aus.” Genau das ist mir vorgestern passiert – allerdings nicht, weil es auf mein Verstehen nicht angekommen wäre, sondern weil ich mich in spezifischem Klärungsbemühen in die Irre geführt erkannte. Da ich mit meinem daraufhin geäußerten Unmut die ohnehin schon gereizte allgemeine Stimmung zusätzlich belastete, deponiere ich hiermit rundum gerichtet mein Bedauern.

      Ein Wort noch zur Achtsamkeit: ohne die kommen wir vom “Vorfinden” nicht zum “Erkennen” (… ist mir vorgestern zu Bruch geraten)

    • @Hans1962 Sie s i n d ein Mensch, der auf andere achtet (und, hoffe ich, auch auf sich selbst). Das ist viel. Es ist zugleich die Voraussetzung für Dialoge. Ansonsten stehen ein Haufen Monologe nebeneinander. (Das mag als ein künstlerisches Experiment für die Bühne funktionieren; aber es erschöpft sich rasch, finde ich.) Was ich sagen will: Sie brauchen nicht zerknirscht sein. Sie haben sich um Klärung bemüht. Der Zeitpunkt war schlecht gewählt: Da ging es nämlich längst nicht mehr um Klärungen, sondern um Distanzierungen und Grenzlinien. Mit so was haben Sie halt nix zu schaffen. (Und das ist gut so!)

  2. @a23h naja ich nehme mal an frau kiehl wird nichts dagegen haben, wenn wir uns meinetwegen über rockmusik fern der purples oder weiss der geier was ( bin kein grosser musikhörer allerdings ) hier gelegentlich verständigen ( auf nono einzugehen überfordert mich gerade da bräuchte ich die partitur um zu sagen wo mich die dur7 #9 – eben vermutet ohne part.- ich will das auch nicht nachgefischt oder gefingert haben – leicht aus dieser durchgezogenen erhabenheit des prometeo wirft ) – es ist ja eh schwer mit persönlichen gefühlskonnotationen interaktiv umzugehen, da ja alles irgendwie in der musik ne berechtigung haben kann.
    ich schlug in letzter zeit ein paar kontaktanbahnungen zu anderen musikern aus, weil ich mich ziemlich ausserhalb des theoretischen aber auch praktischen bewege und mein equipment einfach beschissen ist.
    bei mir war das übrigens ähnlich, vor ein paar jahren allerdings, dachte ich, ich geh mal über die eigene sprache – aber auch über litblogs an die musik ran.
    und dann postete ich eigene sachen die ich für literarisch hielt dort, wo es gestattet zu sein schien.
    aber nun bin ich irgendwie in jeder beziehung ausgeleert, sonst würde ich ein reinziehen ins private mal zwanglos vorgefragt haben.
    wiegesagt gamnelans hätten mich wohl noch z.b. die letzte zeit interessiert aber dann chromatisch gestimmt, so das geht ( bin da voller laie und eben kein malaie )
    nö ich maile privat so gut wie nicht mehr – es ist ja auch schön, wenn in blogs da noch ein paar andere was einsehen können und vielleicht gar mal nen zündenden funken für sowas wie ein projektchen haben.
    das muss ja dann nicht morgen sein und so weiter.
    logo – ich hätte auch auf eifersucht getippt und dann vermutete ich mal, dass vielleicht zuviel bewerber hier frau kiehl überfordern – nun da hielt ich mich raus und ich möchte ja auch nicht auf eine bewerbungsliste welcher couleur oder ausgerichtetheit auch immer.
    liebe grüsse nach korea !

    • p.s. mir gefallen halt bei tt ein teil der bilder und deshalb bin ich hier.
      ich wüsste nicht über was ich eigentlich theoretisieren sollte ( obwohl mich ä. und k. gestern echt an die grenze meiner argumentationsfähigkeit brachten auf die frage wie ich mir unhistorisches eigentlich vorstellen will – oder wie ich mir die geschichte kulturell aussereuropäischer versatzstücke eigentlich denken soll )
      mich fragte mal einer wieso ich gerne die pentas spiele und ich sagte sie lassen raum, sie sind im kern dezenter.
      naja weiter kam ich irgendwie nicht.
      also mir gefiel dein texten hier und vor allem in der dschungel, hatte für mich qualität trotz dass ich manches nicht verstand, aber wer versteht eigentlich echte gedichte ?
      ich verstehe die grenzziehung zwischen gedichten und kryptischen kommentaren nicht, ausser dass das der eine vielleicht irgendwie besser macht ( fragt sich ja auch für wen dann wieder )
      allerdings hab ich gern ne thematik insofern sich so etwas nicht aus einem freien flow herausschält.
      naja – ich will hier und überhaupt eh nur noch am rand agieren – gut wäre es gelaufen wenn ich mein heimstudio soweit flottbekommen hätte, dass ich so ne art zulieferei antezepiert hätte warum nicht über kontinente und net – ist ja usus.
      bloss seh ich dahingehend halt kaum ne chance für mich – sonst wäre unsere interaktion hier auch leicht anders von meiner seite aus gelaufen.
      naja soweit halt.

    • *lacht* Auch ‘ne saubere Lösung, la-Mamma. Aber ich liebe Kommentarbäume, auch knorrige. Solange ich sie verstehe. Und Verständnis, da haben wir uns ja wohl alle irgendwie geeinigt seit gestern, ist machbar ; )

  3. Ein Blog, das ich gerne lese bzw. anschaue, ist für mich eine gastliche Stätte, in der ich verweile und mir darob ein angemessenes Betragen auferlege und der / dem GastgeberIn ein Hausrecht zugestehen muß. Dort liegt für mich das Maß aller Dinge, so es denn (vor)gegeben wird. Ich denk auch, mein kleines Lichtlein – schauen Sie, bitte, unter dem Scheffel gleich links – ist in diesen Kommentarwelten oftmals eher verloren, so als befände ich mich auf einer engen, steinernen Kellertreppe, die das Kellerverlies als sich vergrößerende Angst immer näher kommen läßt. Und vermutlich ist der Keller in Wirklichkeit ebenso mysterienfrei wie der reale meiner Kindheitserinnerung. 😉 LG tinius

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