TTag, Dienstag, 21. September 2010. Talent ist ein Biber.

Ich wünschte, das wäre von mir. Ist es aber nicht. Sondern von parallalie. Hier. Guten Morgen. Mir spuken unzusammenhängende Worte durch den Kopf. „Exzellenzcluster“ zum Beispiel, fragen Sie mich bloß nicht warum. Oder „Mikado“. Und „heavy jelly“. Der Begriff fiel gestern in einem Gespräch. Was ist d a s denn, fragte ich. Na, eben heavy jelly, erwiderte meine Gesprächspartnerin. Nicht hilfreich. Gib mal ein Beispiel, sagte ich. Ich halte nächste Woche einen Vortrag während eines thinktanks, sagte sie, das Ding ist mit viel Vorarbeit verbunden, Philosophie und Psychologie überlappen sich, keines der Bücher, die ich gerade durcharbeite, hat weniger als vierhundert Seiten. Heavy jelly eben.
Ach so.
Meine eigene Lektüre ist grad sehr erbaulich, ich lese „Howards End“ von E.M. Forster, erschienen vor hundert Jahren in London. Ein klassisches, gediegenes Werk, danach schlafe ich wie ein Kätzchen. (Ich erwähne das nur, falls Sie wie ich zu den Menschen gehören, die im Herbst gerne Zeitreisen machen)

Ich bin noch nicht auf der Höhe meiner Möglichkeiten heute Morgen. Die grünen Lämpchen leuchten, doch das Betriebssystem ist noch im standby, die energische Stimme auf Leitung 2098 (es ist immer die gleiche) behauptet, ich hätte bislang nichts relevantes zu sagen. Ah, diese Strenge immer!
Dagegen hilft nur das Auge gegen den bösen Blick… ist es nicht absolut reizend?

Bis später.
Ach ja … Kaffee?

16:42
Ist ja ne richtige Krawallarenabude neuerdings, mein zartes weblog.

5 Gedanken zu „TTag, Dienstag, 21. September 2010. Talent ist ein Biber.

  1. Ich find’s immer wieder witzig. Bei Gefahrstoffen hat “reizend” die Bedeutung von gefährlich, gesundheitsschädlich, ätzend. Such ich hingegen ein Synonym, taucht sowas wie ansehnlich, attraktiv, erfreulicher Anblick… und so… auf. An all das dachte ich beim Zeichnen überhaupt nicht, war ja erst mein zweiter Versuch. 🙂 Achja… vielen Dank noch für den Kaffee, der tat gut.

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