TTag, 19. September 2010. Triumph

ist eine Wäschefirma. Strumpfhosen und leicht altbackene Dessous. Kann mich nicht erinnern, wann mir das Wort in den letzten Jahren als Gefühl unterkam. Fehlt mir. Triumphieren. (Kirmes: mit der Faust so heftig auf das Lederpolster des starken Mannes hauen, bis oben die Schelle anschlägt)
Früher ging das: triumphieren. Heute nicht mehr. Sich auszeichnen, ja, nicht aber auftrumpfen. Schlechter Stil. Bis man das Ergebnis hat, ist eh aller Übermut
Ach, was rede ich.
Gelingt es, die Schaffensprozesse mit genügend Aufladung zu versehen, klingelt auch die Schelle am End’. Man muss nur der eigenen Ideen habhaft werden. Klingt leichter, als es ist – die meisten tut man als unwürdig ab. Selbstzensur und Scham, die großen Verhinderer. Meine zumindest. Heute setzte ich mich eher in die Geisterbahn, als den starken Mann zu malträtieren: ohne Angst kein Triumph.

Erschrecken Sie mich.
Huch, lieber doch nicht.

Ach, George Steiner…

“Der bedeutende Denker (…) wäre jener, der eine entscheidende Einsicht oder Idee hat und sie ausschöpft, der eine maßgebliche Entdeckung macht, einen zentralen Zusammenhang sieht; der fast “habsüchtig” in einen Denkakt, eine Beobachtung und den darin enthalteten Keim investiert, das volle Potential nutzt. (…)

Wohingegen die große Mehrheit der Menschen, selbst wenn sie, sozusagen im Vorübergehen, von erlesenen Gedanken oder grundlegenden Beobachtungen gestreift sind, diesen keine Beachtung schenkt, weder zugreift noch übergeht zu ihrer Umsetzung. Wie viele Erkenntnisse gehen verloren in der gleichgültigen Flut unbeachteten Denkens, im ungehörten oder überhörten Selbstgespräch der täglichen und nächtlichen Hirnemissionen?

Warum sind wir nicht in der Lage, die möglicherweise fruchtbare Spannung, die von den immer wachen Bögen und Synapsen unserer geistigen Natur erzeugt wird, zu fassen und sie – wie bei einer elektrischen Batterie – in konzentrierter Form, als Potential, zu speichern? Es ist genau diese unendlich verschwenderische Erzeugung, für die wir bisher keine Erklärung haben. Der Verlust ist maßlos.”

(George Steiner “Warum Denken traurig macht”, Suhrkamp 2006)

14:57
Hier übrigens der FAZ-Beitrag. Und falls Sie sich fragen sollten, wie es sich anfühlt, ein “Frankfurter Gesicht” in Wort und Bild zu sein: gut!
Der Kollege übrigens, der mein Porträt gezeichnet hat, hat an der gleichen Hochschule studiert wie ich. Nun finde ich ja, ein paar Striche weniger um die Augen herum hätten meine jugendliche Erscheinung besser zum Ausdruck gebracht, aber seis drum –

66 Gedanken zu „TTag, 19. September 2010. Triumph

  1. weder angst noch triumph, da schlechter stil sozusagen :

    unzensiert

    o du angstvoll gebräu
    taufwasser deiner überwundenheit triumph
    du bleckend frei erlöstes klingeln
    knallen gar ein klatschend schellen
    gar durchaus triumphal
    die angst zernichtend
    tilgend wie liebesspielend bodies
    ohn end
    ohn unterlass

  2. Gegen gerippte Unterhemden und bekränzte (begrenzte) Triumphatoren Das Gefühl, dem das Triumphierende abhanden gekommen ist, glaube ich, liebe Phyllis, trügt nicht. Sie nicht und Lobster nicht. Triumph ist keine Freude. Man triumphiert nicht für sich, sondern ü b e r andere. Hinter dem Sieger im Triumphwagen, den Lorbeerkranz auf dem Kopf, schreiten die besiegten Versklavten. Die Masse, die ihm zujubelt, verhöhnt die Unterlegenen. Wer triumphiert, versteht das Leben als Krieg. Und muss mit Grund Angst haben (die Verbindung, die Lobster ganz richtig zieht): Auch du, mein Sohn Brutus.

    Als ich jung war und in einer Gruppe spielte, da triumphierten wir. Aufbrausend. Höhnisch. Das fühlte sich gut an. Wenn ich heute lese, was wir schrieben, dann sehe ich: Den Raub der Sabinerinnen. Wir, die beiden Frauen in der “Band”, erkannten erst im Nachhinein, dass der Triumph auch immer auf Kosten von Frauen ging, die als Beute von den Besiegten zu den Siegern wechselten. Wir glaubten, uns, die mit den Siegern kämpften, ginge das nichts an. Das hat uns eingeholt.

    Nein, ich bin gegen den Triumph und das Triumphieren (nicht nur wegen der schrecklichen gerippten Unterhemden, für die die gleichnamige Firma berühmt war).

  3. Der “Schlechte Stil”, die Peinlichkeit, ist noch das beste am Triumph, insbesondere wenn die Unterschicht triumphiert. Das besitzt so einen unverfälschten primitiven Charme, den sich die blutleeren Intellektuellen immer krampfhaft verkneifen.

    Im Übrigen ist auch die Niederlage sehr chic, sozusagen als Triumph über den Triumph?

    • Keine Ahnung welches von den vielen “Selbsts” und “Anderen” da denken soll.

      Kategorien lassen immer zu wünschen übrig. Ich würde mir die Abschaffung wünschen, aber irgendwie funktioniert das mit der Kommunikation dann wahrscheinlich nicht mehr so richtig. Wäre auch nicht so schlimm. Is´ja eigentlich auch egal auf welche Weise man aneinander vorbei redet.

      Übrigens waren mit den blutleeren Intellektuellen nicht speziell sie gemeint. Im Gegenteil! Wenn ich Regisseur wäre und die Rolle einer Preisringerin zu vergeben hätte, würde ich zuerst sie fragen. Glücklicherweise wird es nie soweit kommen…

    • @schizotwin Mit dem Intellektuellen-Bashing befinden Sie sich in Deutschland ja auf breit ausgetretenen Traditionstrampelpfaden. Vielleicht bewerben Sie sich bei Herrn S. als Ghostwriter für sein nächstes Buch. Denn in die Richtung wird´s gehen. “Man wird ja noch mal sagen dürfen….”, dass jeder, der ein wenig weiter oder anders denkt, als die BILD-Schlagzeile vorgibt, dem Volke ein Fremdkörper ist und bleibt, nicht wahr?

    • @ schizotwin Lassen Sie doch einfach mal probehalber Ihre Zweitpersönlichkeit nach oben ploppen. Vielleicht rappelt die nicht ganz so pubertierend an der Klinke.

      Dann klappts auch mit der Kommunikation. Und den Preisboxerinnen.

    • @ Melusine

      Die Wasserfee zeigt sich dem Ritter Schizotwin in ihrer wahren Gestalt: als Diffamierungsdämon! So wird da keine “Liebesbeziehung” draus.

      Ich betreibe kein grundsätzliches “Intellektuellen-Bashing. Ich habe durchaus etwas übrig für diese Spezi(e)s, allerdings nur dann wenn die nicht so furztrocken daherkommen und vielleicht auch die Gabe besitzen über sich selbst lachen zu können und nicht alles so furchtbar ernst zu nehmen.

      Da jetzt gleich einen Bezug zu Herrn S. herstellen zu wollen, kommt geradezu einer brutalen Vergewaltigung meines Kommentars gleich und zeigt das bei ihnen doch erhebliche exegetische Defizite herrschen.

      Sie können mir wirklich glauben, daß ich als Rübezahl selten die Trampelpfade benutze sondern mich meistens mitten durch Dickicht und unwegsames Gelände bewege. Und seit meiner frühesten Jugend wurde ich vom “Volke” immer als “Fremdkörper” wahrgenommen und dafür reichlich abgestraft (worüber ich mich aber keineswegs beklage).

      Vielleicht sollten sie ihren evangelischen Grundschullehrerinnen-Weltverbesserungsmodus ein bisschen runterfahren, sich mal ein bißchen entspannen und meine Statements etwas unvoreingenommener lesen. Könnte möglicherweise ihren Horizont erweitern… (grins)

      @Phyllis

      “Lassen Sie doch einfach mal probehalber Ihre Zweitpersönlichkeit nach oben ploppen. Vielleicht rappelt die nicht ganz so pubertierend an der Klinke.”

      Lieber nicht, meine Zweitpersönlichkeit – das “Orakel” – ist noch schlimmer! Wenn die los-rappelt, dann sind sie wahrscheinlich noch mehr angepißt… Aber manchmal kommt auch mein weibliches Alter ego “Maria” zum Einsatz, die ist sanfter und versöhnlicher.

      “Dann klappts auch mit der Kommunikation.”

      Da habe ich so meine Zweifel. Vielleicht können wir uns auf folgende Formulierung einigen: “Dann klappts auch mit der Illusion der Kommunikation.”

      “Und den Preisboxerinnen.”

      Ich stehe zur Verfügung, wäre aber eher für Ringen, das hinterläßt weniger offensichtliche Schäden.

    • @Schizotwin Da fühlt sich aber einer angepisst. Dabei kann ich ja gar nicht so weit pissen. Als Wasserdrachen. Allenfalls Wasser spritzen. Mein Liebesleben ist schon kompliziert genug. Noch ein Ritter wär einfach zu anstrengend. Die “exegetischen Defizite” räume ich gerne ein. Allerdings betreibe ich ernsthafte Exegese auch nur dann, wenn der Text es verlohnt. Evangelisch-protestantisch halt. Ganz genau. Hält mich nicht davon ab, mich beim Yoga zu entspannen. Ihren Ton finde ich trotzdem irgendwie nervig. So vorauseilend beleidigt. Versteh ich nicht. Aber o.k.

    • Kleine Schaumschlägerin! “Da fühlt sich aber einer angepisst. Dabei kann ich ja gar nicht so weit pissen. Als Wasserdrachen. Allenfalls Wasser spritzen.”

      Och nö, angepißt fühle ich mich nicht. Ist ja nur Wasser, dem fehlt im Gegensatz zur Pisse die Säure und dann verfehlen sie auch noch das Ziel, weil ihre interpretatorisches Radar nicht richtig funktioniert. Ich finde dieses orientierungslose Herumgespritze allenfalls belustigend und versuche korrigierend ein paar Blinkzeichen zu geben, vielleicht erhöht sich ja doch irgendwann mal die Trefferquote. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      “Mein Liebesleben ist schon kompliziert genug.”

      Das will ich gerne glauben. Evangelisch-protestantisch halt!

      Die “exegetischen Defizite” räume ich gerne ein. Allerdings betreibe ich ernsthafte Exegese auch nur dann, wenn der Text es verlohnt.

      Na ja, immerhin opfern sie ihre kostbare Zeit um zu antworten. Ist irgendwie inkonsequent. Ich finde ja wenn man sich schon Zeit nimmt zu antworten, sollte man sich auch Zeit nehmen, das worauf man antwortet wenigstens ein bißchen zu verstehen. Kann ich nicht nachvollziehen! Muß wohl – Achtung Steilvorlage – weibliche Logik sein.

      “Hält mich nicht davon ab, mich beim Yoga zu entspannen.”

      Da sehe ich für sie wesentlich höhere Erfolgschancen als beim “Muschelspiel”.

      “Ihren Ton finde ich trotzdem irgendwie nervig.”

      Geht mir genauso! Aber sie provozieren das halt auch.

    • zu Ehren der Zwillinge

      Ein Gast namens SCHIZOTWIN schreibt aus Nirwana
      recht grob seine Meinung: versteh’n tut das kana*.
      Doch das ficht ihn nicht an,
      bleibt recht hartnäckig dran,
      uns Lesern zu zeigen die Macht der “mens sana”.

      *kana [wienerisch]: keiner

    • 😉 schizo – sie rufen meine neugier auf den plan.

      “rufen”

      wenn das nicht mal allzu sehr nach advertisement klingt, also eher flüstern meint.

      “neugier”

      macht einem “keine macht für niemand” platz, aber evoziert patzerchen, wärmt vor.

      “plan”

      also das gebe ich unumwunden zu, dass das auch geradezu zweidimensional verlaufen kann, sicherlich auf dem reissbrett.

      kurzum schizotwin, was ist “weibliche logik” ?

    • Niveaulausigkeit im Stabreim! @ Moser-Hans

      Hänschen klein,
      schrieb allein,
      seine Meinung hier mit rein.

      Schizotwin ohne Wut
      kennt so was gut,
      in dem fließt auch kein Blut.

      Stellt sich die Frage ob “grobe” Reime besser sind als meine verspielten “Grobheiten”.

      Im übrigen gilt mein altes Caligula-Motto aus dem Römerforum: “Mens sana in campo santo.”

      @ lobster

      Kurzum: weibliche Logik ist ein Phantom das Männer beschwören, wenn sie Frauen nicht verstehen wollen. Hier aber nur als grober Köder für eine möglicherweise frigide Nixe verwendet um es ihr noch ein bißchen leichter zu machen mich nicht zu mögen.

    • moritat von der geborgten nacktheit

      ach wie sie sich
      verträumt umsäumt gar hingaben
      in wollust kaum gehabter zeit
      streiften ab sie hüllen
      zur blankheit dauerwarmer zonen
      wo nix ein fell mehr braucht
      und doch entstehn da regeln
      fass die nicht an und den nicht
      zieh da und dort zieh ein
      und so weiter bis hierher
      sonst gibt’s meist nix
      im überflusse

      ( übermass, hihihi )

    • hm.
      eine sich auf monogamismus womöglich kapriziert habende frigidezza will hochgelobt sein, herausgewuchtet aus dem element, wie eine lampe, der welt, doch lockt nur motten, stichig fliegeng’schwärm.
      seifig sollst du sein oh lichte und deine strahlen wärmend nur den eisig nächten, glimmend strahlen kaum umfloret ?

    • @Schizotwin S o wollen Sie “Grobheiten” spielen?
      Na, Sie sind mir vielleicht ein Schabernack treibender Schlingel : )
      Dazu braucht’s ein wenig handwerkliches Geschick, nicht wahr? “Quo usque tandem, Sie Allerwertester, abutere…” (den Rest hab’ ich vergessen. sorry)

      mit hochzüglicher Vorachtung
      Hans Albern

      *grummel*
      Moser, sagt er!
      *grummel*

    • @schizotwin Meinetwegen: Sie als Rabauke, und Dunja “the cat” poposoundso als samtpfotige Zähmerin desselben.
      Wenn ich doch jetzt nur noch wüßte, worum’s Ihnen geht? Oder haben Sie einfach mehr Spielzeit als andere?
      Anyway.
      Die Sache mit dem Ringen sollten Sie sich übrigens nochmal überlegen, ich beiße.
      Dann doch lieber das Pipi Langstrumpf Bild.

      Noch etwas:

      ach, lieber nicht.

      Kommunikation, da haben Sie recht, ist verdammt schwer.

    • wäre das jetzt eine eifersuchtsgetragene reaktionsform, frau phyllis ?
      also das wollte ich bei leibe aber auch elektronisch virtuell nicht erzeugt haben.
      ich sehe mich sowieso nur als festplatten-kätzchen ( ehedem papiertigerin ), jo mei,
      der diminuitiv kätzchen ist dem virtuellen ja geschuldet.
      und das kann sich herr schizotwin ja denken, dass ein zu füssen liegen mir selten länger als ein oder zwei kommentare lang behagt.
      ( ich mach so etwas hingabevolles wirklich äusserst selten, so gut wie nie und such mich schon gern in anderen zu spiegeln )
      also entschuldigung für mein geradezu aufdringlich wohl wirkendes verhalten.

    • @dunja “the cat” popov Na sowas, plötzlich kommen Sie mir bekannt vor…
      Aber keine Bange, so ein bißchen Eifersucht bauscht hübsch das Fellchen.
      Entschuldigung (wenn auch überflüssige) hiermit angenommen.
      Weitermachen.

    • Erklär mir das “Muschelspiel”, Zwilling. Ich frag mich auch, ob das (negativ) eine dynamische Entleerung oder (positiv) eine hallugene Erscheinung ist. So oder so – es könnte der Moment kommen, wo Experten ran müssen. Grundschullehrerinnen wie ich sind da definitiv überfordert.

      (noch) amüsiert
      Frigydda

    • “Meinetwegen: Sie als Rabauke, und Dunja “the cat” poposoundso als samtpfotige Zähmerin desselben.”

      Danke für ihre großmütige Duldung – auch wenn man “between the lines” ein deutliches Zähneknirschen vernehmen kann.

      “Wenn ich doch jetzt nur noch wüßte, worum’s Ihnen geht?”,

      Sie verblüffen mich schon wieder, so einen plumpen Direktangriff hätte ich ihnen gar nicht zugetraut. Aber eine Antwort bekommen sie trotzdem (manchmal kann ich ja richtig höflich sein). Selbst wenn ich wüßte worum es mir geht, würde ich es ganz bestimmt nicht verraten. Dann wär ja die ganze Spannung aus dem Spiel…

      “Die Sache mit dem Ringen sollten Sie sich übrigens nochmal überlegen, ich beiße.”

      Kein Problem, ist zwar gegen die Regeln, aber ich küsse dann auch zurück!

      “Dann doch lieber das Pipi Langstrumpf Bild.”

      Und warum nicht beides?
      Oder Ringkampf Pippi-Phyllis gegen Schizo-Pippi, natürlich mit Zöpfen (meine Haare sind lang genug dafür) und Strapsen.

    • @ Melusine Brusseliese (wenn wir schon bei Pippi sind) Höchst interessant! Man muß nur ein bißchen unverschämt sein und schon sind wir beim du? Versteh einer die Frauen. Muß da an eine alte Bauernweisheit denken, die an der Fassade der Dorfschänke im Dorf Güll geschrieben steht, an der ich immer vorbei komme wenn ich zum “Fick-Festspiel-Hügel” in Pohlheim fahre.

      “Der Kopf einer Frau,
      der Magen einer Sau,
      der Inhalt einer Worscht,
      bleibt ewig unerforscht.”

      Wie auch immer, was das “Muschelspiel” angeht so ist es für mich (positiv) eine überaus dynamische Entleerung/-ladung und für meinen bevorzugt femininen Gegenpart im besten Fall, eine halluzinogene, berauschende Erfahrung (siehe auch hierzu das Statement des Optikers), im schlechtesten Fall ein Horrortrip.

      Wenn sie am Donnerstag Zeit haben ins Frankfurter “Mainhatttan” einzuchecken, könnte ich mich eventuell dazu herablassen eine kleine praktische und fachmännische Demonstration an ihnen vorzunehmen. Vielleicht ist ja noch was zu retten… (grins)

      Und sehr gespannt bin ich ob bald der (Höhe)Punkt erreicht ist an dem die Buseline “not amused” ist. Aber ich lege es wirklich nicht drauf an. Die Worte fließen einfach so heraus, ich kann nichts dafür.

    • Na, das ging ja jetzt schnell… …mit dem “not amused-sein”. Protestanten und Humor, eben doch eine sehr unharmonische Verbindung.

      Und das Klug-sein, überlasse ich im allgemeinen älteren Herren und Damen die mit gerunzelter Stirn bedeutungsvoll über das Gestell ihrer Gleitsicht-Brille schauen. Ich sitze im Glashaus und schmeiße mit Steinen. Ohne Rücksicht auf Verluste…

      Und das meine Aktivitäten für sie öde sind kann ich durchaus nachvollziehen wenn man weiß wen sie als Rezipienten ihrer literarischen Ergüsse bevorzugen. “Jedenfalls habe ich jetzt alles getan, damit Netznutzer, die sich für Ekel, Schleim, „bleibende Verletzungen“, Kolben und onanierende Hunde interessieren, zu mir finden. Das ist genau mein Zielpublikum. Herzlich Willkommmen!”

    • ohoh… Ein Schizotwin schlitzt schwitzend
      schal’ Worthülsen, schief ritzend,
      auf dürrem Aste sitzend
      mit Wortwitz, tja, ähm, blitzend(?)

      auf.

      ab … knickt er dann.

      ui.

    • @Hansi Moserich S o wollen Sie “Grobheiten” spielen?

      Nein wollen will ich nicht, spielen schon.

      “Wir Kindergarten-Kinder sind vergnügt und froh
      und wünschen nur das eine – es bleibe immer so.”

      Möglicherweise ist der Grund für meine Grobheiten darin zu finden, daß ich als Kind niemals einen Kindergarten besucht habe und deshalb niemals die anderen Kinder ärgern konnte. Ich habe mich immer auf der Straße und im Wald herumgetrieben Regenwürmer zerteilt und Spinnen die Beine ausgerissen. Das war natürlich kein vollwertiger Ersatz, deswegen habe ich eventuell noch einen Nachholbedarf aufzuarbeiten.

      “Dazu braucht’s ein wenig handwerkliches Geschick, nicht wahr? ”

      Oh weh! Dann bin ich verloren. Ich bin nicht nur linkshändig, sondern habe auch zwei linke Hände. Wenn ich versuche einen Nagel in die Wand zu schlagen, stürzt gleich das ganze Haus ein. Und wenn ich hier versuche zu kommunizieren fällt gleich die Monster-Melusine über mich her und schlägt mir ihre Mimosen-Litaneien um die Segelohren. Am Ende lande ich dann immer in der Grube die ich selbst gegraben habe. R. I. P.

    • @schizi Hey, fast!
      Ich hab’ mir erlaubt, eine kleine Anpassung vorzunehmen:

      “Wir Kindergarten-Kinder sind klein, vergnügt und froh
      und wünschen uns wie Rinder – es bleibe immer so.”

      auf das Versmaß aufpassen (auszählen! ; )

    • Hoho! Der Schwachsinn überkommt mich. Ich geb wohl zu, es ist riskant!
      Bin ich doch ein armselger Dillettant.
      Mit Sprach mich auszudrücken,
      will mir oft gar nicht glücken.

      Der Wortwitz ist ein einzger Graus
      und selbst die Allgemeinplatz-Hülsen gehn schnell aus.
      Da blitzt kein Geist, nur dröges Gesabber,
      Mummenschanz und eitles Geplapper.

      Wag mich doch in die Höhl der Löwin frech hinein
      und tanze mit ihrem Gefolge Ringelreihn.
      Solange bis sie mich verschlingen
      und dann ein Requiem für mich singen.

      Ich merk schon wie der Aste knickt und bricht,
      auch Viagra hilft da nicht.

      Kleiner Hinweis noch. Wir sitzen hier alle im dürren Mandelbaum-Geäst. Näheres findet man im “Kleinen Pauly” unter dem Stichwort Phyllis

    • Ausbaufähig! Absolut!
      (Versmaß, Versmaß…!)

      Es werde “ich”, sonor er sprach,
      doch leider sich am Worte stach.
      Fuhr wütend aus der Haut und Sinn
      nannt’ fürderhin sich Schizotwin.

      Witzig? ; )

    • Verdammtes Versmaß! Mit dem Versmaß stand ich schon immer auf dem Kriegsfuß (wie auch mit der Rächtschreibung). In der elften Klasse habe ich dann einfach ein Maßband mitgebracht und angelegt. Konnte aber mit dem Ergebnis meinen Deutschlehrer (der auch Schuldirektor war) nicht so recht überzeugen. Aber weil er nun mal Jeck hieß hat er mir immerhin die Narrenfreiheit gegeben. Von der Schule schmeißen konnte er mich nämlich nicht weil ich dummerweise Kreis-Schulsprecher war und auch noch in der selben Partei wie er – das hätte wohl doch irgendwie ziemlich Ärger gegeben.

      Wundert mich übrigens das die phyllische Urmutter sich hier raushält. Bereitet vielleicht ne große Löschaktion vor – wär nicht die schlechteste Lösung.

    • @Versmaß – üben, üben, üben… ; ) @Mandelbaum
      Ich hab’s eher mit dem Mandelbrot.
      Aber: Worscht!

      Schau’n Sie mal hier:

      Es war einmal ein Schizowitz,
      der sprach gern zu dem Sliwowitz.
      Sein Atem dampfte sodann heiß,
      es kam heraus nicht nur bloß Sch*hust*

      hm?
      sorry für die nick-verballhornung…

    • @all Seit fast vier Stunden sitze ich
      hier mit meinem Hexenschuss
      und kann mich nicht rühren.
      Will mir vielleicht jemand aufhelfen?
      IRGENDJEMAND???
      langsam wird’s nämlich fad…

    • gähn, ähemm, soul – I got soul.

      versmessen, vermessen, mesen, mseen.
      seen the powder, greatin nearly everywhere.
      shotgun powder babes, the reflection, of what like is like god.
      yes the the turn baby.
      they just live.
      and there were skies for anyone, who developped into very skies,
      the twinklin ones witzh a of, mine – who thefuck lets me down eASY

    • EASY OF THE CAT GOT no money, yes – so it is.
      so the part not destilled, what makes me concern to eternity.
      so maybe leavin house now a get party of that girl, who lies now at that time
      never more beside hans’s legs, bones or whatever, so it is, pardon fellas.
      so yi#d agree a wishful thinkins into the best of net ever lackin areas beter
      movements to meke me a liittle bir upset now.

    • hea hans was ist die metter ?
      schitti dachte ich könne so n letztes wort oder so was gehabt haben, was – oh je – this grave could really kill me, that thougths, mine, what else.
      malibu beach, santa monice / barb. ( not wire, hm, sungames with leavin hause ), baby

    • ( hatte das erste mal in meinem leben sowas wie einen eppi – epeliptischen anfall –
      nun der authentizität geschuldet dieses post halt, absolut nicht tragisch zu nehmen, werd mich bloss mal fragen woher so etwas eigentlich kommen kann

    • so langsam spiel ich wohl mit meinen spielregeln, darf ich, o.k.

      hans das muss dich nicht behutsam beschäftigen ( und heftig schon gar nicht )
      stehe nicht oft in entscheidungskonflikten.

    • naja geht wohl eher darum ob ich jetzt noch das haus verlasse oder nicht.
      ne frage in der tat was finanzen anbetrifft.
      naja – die welt draus zu backen

    • du gehst ja echt mit.

      dann geh ich wohl auch.

      kann mich nicht entscheiden.

      nicht viele alternativen.
      egal eigentlich zhe lovely ones.

      warum ?

      naja – die mildeste anbetrachtung – gibt früher oder später zu viel stress.
      die härteste : was will ich eigentlich mit one nite’s ?
      die moderateste : piss off yer clothes and strap that away.
      was soll ich dir erzählen, hans.

    • nö sorry hau jetzt tunlichst schon mal ab.

      wie ‘ n jobber.

      schon mal irgendwie cool.

      so beamtisch sorgsam.

      careffree a the bones and legs ( ex, lex, beck’s )

      never mind , a very nice nite i wish specially for U really.
      ( like a sinister dwarf, I know, but thats not oetherwise possible for me now, sorry please )

      is it that ?

    • never tey will cracks beein goin weird oder somethin else.
      never.
      they will pass by ever, so they will or want that.
      thehy.
      they.
      so simple maybe it could work that little piece.

      guutsch nächtle

    • oje jetzt hab ich womöglich nen paranoia-pfad gelegt sorry.
      prioritäten setzen.
      sich hinlegen.

      ChrcHr, ChR cHR mathematik, gell.

      ( aua sowas wie kombinatorik ?, hm – stochastik ? – informatik – ? )

      zufallsbkanntschaften ohne materiele zwänge vielleicht,

    • “Mit Sprach mich auszudrücken,/will mir oft gar nicht glücken.” Wohl wahr.
      Was aber “dieselbe Partei” anbelangt, so gab es in Ihrem Umfeld, soweit ich informiert bin, auch nicht wirklich eine Alternative. Dies, daß Sie’s für wichtig erachten, zusammen mit dem Umstand des Kreis-Schulsprechers, ist dann in der Tat eine Aussage, aus der sich manches auch diplombiologisch schließen läßt. (Kennen Sie, nebenbei gefragt, >>>> Stulli?)

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