17 Gedanken zu „Beschwörung

    • Zur Installation gehörte auch noch eine geöffnete Waschmaschine, aus der pinkfarbener Schaum quoll, dazu diverse klatschnasse Kleidungsstücke auf dem Boden. Das Verbrechen bestand also meiner bescheidenen Interpretation darin, sich vor allzu Banalem zu fürchten …

    • @ … Das hat er noch nie. Der (nicht überzeichnete) Proll und das (arg überzeichnete) Genie, das dem Vorurteil eines jeden (nicht überzeichneten) Prolls die Stange hält – worunter keiner Erektion, sondern eine Flasche Bier zu verstehen. [Das (überzeichnete) Genie freilich hätte hier „Biers“ geschrieben, mit dem abgespreizten kleinen Finger eines an sich richtigen Genitivs, vielleicht sogar (formschöner) „Bieres„.]

    • Na ja, beim Münsteraner Tatort reden wir, denke ich, von Unterhaltung – da hängt die Latte (obacht: keine Erektion!) ja nun nicht so hoch. Messen ließe sich Kunst daran eher nicht. Das Genitiv-„s“ bei „Biers“, wenn es denn eines geworden wäre, feiert heutzutage übrigens als Plural-„s“ prollige Urständ‘: ich trinke lieber zwei Biers als ein Bier. Wohl bekommts! 🙂

  1. HOPE Rauminstallationsausschnittsfotografie
    kann funktionieren,
    wenn madames geübtes Auge
    dort zuschlägt wo andere abgeholt werden müssen.
    In meinem Fall tragen die stofflich arangierten
    Rettungsklamotten farblich zur eingebüßten Hoffnung bei
    und der Saftladen zeigt erbarmungslos die Steckdose als Weg nach oben.
    Was das arrangierte Tintenherz begehrt ist S-ich-er-heit –
    Ghettoblaster an für alle Traumatisierten Ausstellungsbesucher :

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