Zielstrebigkeit

ist ein dreischneidiges Schwert: es wird nach außen, nach innen und noch einmal kreisförmig geführt, um das Fruchtfleisch vom Kern zu lösen.
Der dritte Schnitt ist der schlimme. Wenn Kern und Fleisch sich entfremden.
Ursprünglich wollte ich etwas über Vladimir, über Gold- und Kausalketten sagen, doch das wäre wirklich anmaßend.

12 Gedanken zu „Zielstrebigkeit

  1. *schwankt – wenig zielstrebig – assoziativ zwischen Mango und Avocado und war zu unentschieden, um im ersten Sprachimpuls zu schreiben: “Ich finde diesen Beitrag ziemlich mango!”, obwohl es schöner geklungen hätte*

    • Niemand will vom Kern gelöst werden. Wir gehören uns. Wir sollten uns gehören. Die Mango, von der die Händler auf dem Wochenmarkt flache Scheiben herunterschneiden. Man muss das Fleisch nur noch einritzen und von der harten, grünen Schale lösen, um die Würfelchen auf der Zunge schmelzen zu lassen. Oh Mango, mir graut vor dir, Du Angerichtete.

  2. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich neben einer bestimmten Form von Listen
    auch eine bestimmte Form rätselhafter Äusserungen sehr schätze –
    womit ich das Wort “bestimmt” ähnlich wie gestern die Kanzlerin
    eher unbestimmt verwende und auch nur zweimal, während sie
    es dreimal sagte – in einem Satz der nicht länger war als dieser …

  3. Wo denn läge, liebe Phyllis, das Ziel, wenn Kern und Fleisch getrennt sind, denn stöße (strebte) das Schwert dann nicht ins Leere? Ist nur so ein Gedanke … auf den Sie natürlich auch schon gekommen, gestoßen sind. (Ist der Gedanke das Ziel aller Zielstrebigkeit?)

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