19 Gedanken zu „Gegen das Morgengrauen

    • wollt’s mir eben im Zimt gemütlich machen.
      Mmmmist.
      Ist aber vielleicht sogar besser so.
      Käme gar moralistisch an – was ich weit von mir weisen müsste.
      Ich bin nämlich gänzlich un. Ehrlich.

    • zusätzliche mmmmmmmmms können nie schaden,
      bringen den mir leider die meiste zeit aus krankheitsgründen verlustig gegangenen geruchssinn auch nicht zurück *seufz*
      blind sein wäre aber schlimmer. oder taub.

      aber lampe und lächeln wärmen doch.

      ztimmt absolut!

      ein prosit dem zimtgeruch, dem fernen…

      😉

    • „Was kummrt mich min Gschwatz von Gstrn“
      hätte Adenauer gesagt, wäre ich ihm nicht andauernd zur Hand gegangen.
      Geht aber auch – reine übungssache ; )

    • @phyllis das ist gerade bei so supergerüchen wie zimt recht schwer.
      aber ich arbeite daran…

      interessanter nebeneffekt beim monatelangen verlust des geruchssinns ist, dass dann, wenn der geruchssinn wieder da ist, in den ersten tagen und wochen kein geruch (und ich betone hier: KEIN geruch) unangenehm, ekelig oder negativ wahrgenommen wird. man versteht richtiggehend keinen mehr, der sich über schweißgeruch in der u-bahn oder penetrante parfums mokiert… man möchte sich in jedem geruch einwickeln.

      das ist wohl ähnlich wie es jemandem gehen muss, der nach jahren ohne augenlicht wieder sieht – dem ist wohl auch egal ob er eine wiese mit mohnblumen oder einen feuchten dreckigen putzlappen am boden liegen sieht: es ist ihm ein fest.

      😉

    • kleiner nachtrag zum adenauer oder seinem versuch in wahrheit zu leben Gaus: Nun sagt man, dass ein Politiker nicht in allen Fällen immer der vollen Wahrheit die Ehre geben kann, Herr Dr. Adenauer. Und Sie selbst haben einmal von drei Arten der Wahrheit gesprochen. Wenn also das gegenseitige Vertrauen herzustellen für Sie das wichtigste Prinzip bei allem war, wie haben Sie das immer vereinbaren können mit den Tageserfordernissen der Politik? Hat Sie das manchmal beschwert?

      Adenauer: Nun, ich muss Sie etwas korrigieren: Diese dreifache Art von Wahrheit habe nicht ich erfunden, sondern mein verstorbener Freund Robert Pferdmenges. Und als Scherz haben wir manchmal dann die Redewendung von ihm gebraucht. Nun werden Sie sagen, der Politiker kann nicht immer alles sagen; da haben Sie Recht. Aber das, was er sagt, muss wahr sein. Natürlich kann er nicht alles immer sagen; das ist so selbstverständlich, dass ich kein Wort dazu zu sagen brauche. Aber der Politiker soll in dem, was er sagt, ehrlich sein.

      Gaus: Er soll nicht schwindeln, meinen Sie.

      Adenauer: Er soll nicht schwindeln. Lügen haben kurze Beine.

      Gaus: Notlügen sind erlaubt?

      Adenauer: Notlügen gibt es dabei nicht. Man ist immer in Not und würde dabei immer lügen, wenn Notlügen erlaubt wären.

      Gaus: Sie haben nie geschwindelt als Bundeskanzler vor der Öffentlichkeit? Es war nie nötig? Sie sind mit Verschweigen immer durchgekommen?

      Adenauer: Mit Schweigen, nicht mit Verschweigen. Ich bitte doch festzuhalten, was da für ein Unterschied ist. In der Politik versteht jeder, wenn der Vertragspartner zu hören bekommt: Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich hierauf keine Antwort gebe.

      quelle :
      http://www.rbb-online.de/zurperson/interview_archiv/adenauer_konrad.html

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