Trübes Wasser

(Ups, der Titel war vorschnell … muss erst einmal einen Text für meine Stiftung schreiben ; )

19:39
Tut mir leid, ich bring heute kein Wort mehr heraus. Stattdessen aber, falls Sie es schon immer mal wissen wollten: wie man einen Klumpen zeichnet.

6 Gedanken zu „Trübes Wasser

  1. Schreiben, schreiben, schreiben, alle schreiben nur noch, so als hinge Gedeih oder Verderb des Abend- und des Morgenlandes und auch aller anderen Länder und Gegenden von der Erstellung von Texten ab! Jeder Dödel kommentiert doch heutzutage irgendwo im Netz irgendwas, facebooked und twittert, daß es nur so ein Graus ist. Dazu kommen noch die Dödel und Dödelinen, die Romane und Kurzgeschichten und Theaterstücke und was weiß ich schreiben, zweieinhalb Dutzend Buchstaben umschwirren uns wie Insekten das Licht. Was das für Energie kostet, das Schreiben sowohl wie auch das Drucken und auch das einfache Sichtbarmachen auf dem Bildschirm, alles frißt Ressourcen, allüberall. Schrecklich! (So, nun muß ich zurück an meine Romanüberarbeitung, da habe ich eben einen Satz gelöscht, weil nämlich der Kaffee schon gebracht und sogar schon getrunken worden war. Dann aber habe ich frischen Kaffee bringen lassen, damit die beiden Männer sich sitzend unterhalten, das schien mir passender – also wieder nix gespart!)

    • Na, das nenne ich doch mal wieder richtig schwadroniert! Doch bei mir rennen Sie da sowieso offene Türen ein – ich überlege mir dieser Tage dreimal, ob das, was ich zu sagen habe, wirklich Textform annehmen muss – eben weil es schon so viel davon gibt. Andererseits kenne ich Menschen und Autoren (man beachte die Unterscheidung!), die feste darauf hinarbeiten, sich in die Geschichte einzuschreiben, wogegen ja nichts einzuwenden ist, solange die Freude am Schaffen überwiegt und nicht der Zwang –

      (Ich hasse Romanüberarbeitungen. Vielleicht schreibe ich deshalb gerade keinen…)

    • Freude am Schaffen ist ja die Voraussetzung, um der Welt etwas Neues und auch Gutes hinzufügen zu wollen! Ich schriebe sonst keine Zeile! Allerdings bleibt bei mir vieles ungeschrieben, denn auch Schriftsteller und Autoren sind ja Menschen, nach allem, was man weiß.

      (Tja, die Zeit der Romanüberarbeitung ist natürlich nur eine gedämpfte Schaffenszeit, auch wenn ich natürlich noch mein Blog hab und auch mal einen Essay schreibe oder ein Gedicht über die Abenteuer der Schafe.)

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