Schaumschläger

Ich steh’ früh auf, als gälte es, der Gegenläufigkeit auf den Fersen zu bleiben, die morgens schon nicht mehr da ist, dem nicht ermessen können, dem Drachenschwanz, den Träume hinter sich herziehen und abwerfen, wenn sie morgens fliehen wie die
Eidechsen
(Kann man am Tag jemals heilen?)
Ich
nicht,
ich
setze auf null Rückhalt, obwohl das noch nie eingetreten ist, und darauf, dass es immer irgendwo Schwalben für mich geben wird, und Geier: Grimme Mentoren, die wissen, wohin sie müssen. Wo ich gedeckt bin. Mit Denken kann man nicht aufdecken, schon gar nicht sich selbst; es ist das Unmittelbare, Unglasierte, die rohe Gegenwart, in der hochschäumt, Bläschen für Bläschen, was die Bedürftigkeit überlisten kann. Die uns zu Buchhaltern macht, uns Gaben ermessen lässt. Wer ermisst, hat schon bereut. Verpulvert, was sich nicht wiegen lassen will.
Sprechen hilft nicht. Mit meinem Wesen kann ich nicht reden, es versteht meine Tricks nie, lässt keine Zwischenräume gelten.
Hallo?
Was machen wir jetzt? Zeig’ mir Eidechsen im Regen. Zeig’ mir, wie ich das Hintereinander in seine Schranken weise, die Abfolgen, den Maßstab, die Effekte, zeig mir Gegenwart. Ich such’ Dich ewig und drei Tage, verprochen

Schaumschläger, sagst Du. Schlag’ Deinen Schaum nicht; er ist das Beste, was Du hast

9 Gedanken zu „Schaumschläger

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