11 Gedanken zu „Stadtflucht

    • Frühmorgens mit nackten Füßen durch den Garten, wenn die ersten Sonnenstrahlen zwitschern und die Grasmücke scheint, da lösen sich viele Stadthirngespinste in Wohlgefallen auf, sag‘ ich Ihnen!

    • Lieber Norbert, in den linken Teil der Bretterbude zog ich mit vierzehn ein, legte Matratzen aus, hängte meine Bilder an die Wand und ließ das Räucherstäbchen glimmen. Die Tür konnte von innen mit einem Riegel verschlossen werden, außen hing ein Schild: „Kein Eintritt“.
      Meine Eltern hatten mir die Hütte geschenkt, als ich fünf wurde, es dauerte aber noch neun Jahre, bis ich sie bezog. Aus dieser Erfahrung schlau geworden, bekam meine Schwester ihr Baumhaus erst als Teenager. Sie fand es allerdings bald zu konventionell und wünschte sich eine Erdhöhle mit Blätterdach. Die roch exzeptionell.

    • Liebe Phyllis, wenn Sie das Freie auf d i e s e Art meinen, dann ist alles sonnenklar! Immerhin gibt es Ihr Refugium noch. Das von mir und ein paar Freunden einst in der freien Wildbahn gebaute Baumhaus ist leider längst einem Parkplatz gewichen, auf dem hässliche Autos parken, die heutzutage auch nichts mehr mit Freiheit oder so zu tun haben.

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