Einander verstehen

Für >>> Iris.
>>> Deswegen.
(With special thanks to kittenwishes – Sie weiß schon, warum ; )

21:06
Und weil mich >>> Teresa HZW vor ein paar Tagen in ihrer >>> Geburtstagshommage an einen meiner, ach was, d e n Lieblingssänger meiner jüngeren Jahre erinnerte, >>> hier zum Abend der wunderbare bayerische (Auf)Wecker am Klavier.
Von wegen „einander verstehen“.
Heute schrieb mir jemand andernorts, man müsse sich, wenn möglich, von Ironie lossagen – solch ein Selbstschutz verhindere wirklich „große“ Kunst. Ich weiß nicht, ob daran etwas ist. Der Wecker, so viel weiß ich, hat sich nie geschützt. Und obwohl ich nicht mehr so fassungslos bin wie früher, wenn ich mir eines seiner Lieder anhöre: auf seinen Flügel würde ich mich immer noch legen und nach umherfliegenden Schweißtropfen schnappen.

27 Gedanken zu „Einander verstehen

  1. Liebe Phyllis Herrlich! :-)))))))))))
    (Hatte etwas ganz anderes erwartet, Garantie für die perfekte Überraschung.)
    Runder Tisch, zwei fremde Wesen, nein, eigentlich drei, denn die Pflanze (Kaktus? Fleischfresser?) gehört ja auch dazu.
    Thx, trage jetzt ein Lachen im Gesicht.
    LG, Iris

    • Ich dachte nur so… Der Tisch dokumentiert einen erschütternden Verwahrlosungsgrad. Aber es ist vielleicht eine spezielle Ausprägung dieses Kinderwagen-Syndroms, welches man auch an schwangeren Frauen beobachten kann: Überall sind welche.

    • Hm… Wie Sie jetzt auf das Kinderwagen-Syndrom kommen, erschließt sich mir nicht – von meinen Stoff-Objekten war noch nie eins schwanger. Ich selbst auch nicht. Diesbezügliche Syndrome (Synonyme? Synergien??) sind also nicht gerade mein Fachgebiet : )

      Der Tisch, Frau Esmeralda, ist übrigens nur ein klein wenig staubig. Kein Grund, gleich erschüttert zu sein. Tritt sich fest, hätte meine Großmutter gesagt.

    • Die Reduzierung der Welt auf biologische Vorgänge ist eben meine Kernkompetenz. Aber jetzt wo Sie es anmerken: Eher unwahrscheinlich, dass Ihre Stoffobjekte durch Auf-dem-Tisch-Rumspielen schwanger werden… Ja, nach einiger Überlegung könnte ich Ihnen durchaus zustimmen.

    • Im Prinzip Es ist im Prinzip egal, ob Sie eine Kernkompetenz wirklich HABEN. Es müssen Ihnen nur hinreichend viele Menschen den entsprechenden Nukleolus zuschreiben oder aufmalen, dann werden Sie Kernkompetenz ausstrahlen wie ein dysfunktionaler Atomreaktor.

      Nüsse sollte man mit dem Nussknacker knacken. Ist besser für die Zähne.

    • Hups, nein, liebe Phyllis! Nein, wie kommen Sie auf die Idee? Ich bin auf der Scheibenwelt bekannt für meine heißblütigen Tabledance-Aufführungen zu Roma-Ethnopop. Ich kenne ja die Zusammensetzung Ihrer Leserschaft nicht, kann daher nicht abschätzen, wie viele männliche Blogbesucher Sie haben …
      (Falls Ihre Bemerkung übrigens ernst gemeint war: q.e.d: ZUSCHREIBUNGEN und ihre Auswirkungen)

    • Liebe Esmeralda, ich wäre wirklich die Letzte, die ein Weib zum Manne erklärt, schon gar nicht eines, das auf Tischen tanzt!

      Mit einem heißblütigen Rückzieher!

      Phyllis!

    • Ironie Liebe Phyllis, wenn man (zumindest gefühlt) auf der halben wp-Plattform plattgetreten worden ist, hilft einfach nur noch Ironie. Schöne Links haben Sie oben eingefügt.

      Liebe (heißblütige) Grüße
      e.

  2. resignierte Ratlosigkeit könnte in das auf die Tischplatte abgelegte Kinn der Aprikose hineingesehen werden. Oder doch eher Nachdenklichkeit? Die Aprikose scheint aber insgeheim weggehen zu wollen, da sie mit der Zehenspitze bereits nach festem Boden tastet. Das würde mich nicht wundern. Was hätte die Aprikose erkannt, dass sie sich in solche Position begeben müsste? Den auf sie zielenden Phallus eines kampfgebürsteten Schelms? Oder vergällt ihr der unbeteiligte grüne Beobachter (dem auch, wenn man genau hinsieht, ein Blatt absteht) das Gespräch? „Bleib doch“, möchte man der Aprikose zuflüstern, „und besinne dich deines Kerns!“.

    Das Arrangement, liebe Phyllis, ist überaus gelungen. Die Phantasie sprüht.
    (Ähnlichkeiten mit Stattgefundenhabungen sind nicht beabsichtigt : )

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