Thomas Bernhard / Holzfällen

“Während alle auf den Schauspieler warteten, der ihnen versprochen hatte, nach der Aufführung der Wildente gegen halbzwölf zu ihrem Abendessen in die Genzgasse zu kommen, beobachtete ich die Eheleute Auersberger genau von jenem Ohrensessel aus, in welchem ich in den frühen Fünfzigerjahren beinahe täglich gesessen war und dachte, daß es ein gravierender Fehler gewesen ist, die Einladung der Auersberger anzunehmen.”

“Holzfällen”, Suhrkamp, 1988

(Zugetragen von man:
“Dieser Anfang sog mich damals, als ich es entdeckte, unerbittlich in das Buch hinein; noch in der Buchhandlung las ich, am Bücherregal für österreichische Literatur stehenbleibend, die ersten 20 oder 25 Seiten, und den Rest in wenigen Tagen.”)

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