Landflucht de luxe. Donnerstag, 5. Mai 2011

So langsam beginnen die Nerven zu flattern, vier Tage noch, der Koffer füllt sich mit Garderobe für K****, das Laptop mit zu bearbeitenden Dateien, gestern flatterte noch eine Option auf Verlängerung ins Haus … den Juni, hieß es, könne ich ebenfalls noch bleiben, wenn ich wolle. Hm. Das wäre dann aber eine richtige, wirkliche, ernstzunehmende Arbeitsphase im Exil, Zweitkoffer und Heimweh inklusive. Hab mir kurze Bedenkzeit erbeten. Dieser Tage ergreift mich schon manchmal ein schlechtes Gewissen, weil sich alles so wunderbar fügt gerade, während gleichzeitig Menschen durch alle möglichen Höllen gehen. Doch was für eine Gabe wäre das, würde ich mich freiwillig dazulegen, stellen, setzen? Ich brauche Zeiten wie die kommende, während derer ich mich kaum mit anderen synchronisieren muss, ich hab’ mein Leben und Arbeiten so eingerichtet, dass ich genau solche Dinge tun kann. (Das Abreißen von den liebsten Menschen fällt mir allerdings kurz vorher immer so schwer, dass ich fast nicht fahre. Fast.)
„Du hast ein Hochleistungsgemüt“ behauptete gestern jemand, der das eigentlich gar nicht sollte einschätzen können. Ich unterschreib’ trotzdem. Auch mein Denkapparat ist nicht ohne, zumindest phasenweise. Der will allerdings immer mal wieder grasen und Abends den Hafersack umgehängt kriegen, sonst wird er flach. Ich hasse das, wenn er flach wird, denn danach kommt gleich das Schrumpeln, und wenn’s erstmal soweit gekommen ist, brauche ich ewig, um das Ding wieder auf Vordermann zu bringen, tschuldigung, Vorderfrau.
(Ein Monat oder zwei????)

17:13
Ich will ja nicht meckern, aber ein kleines verbales piep ab und an, Leser:innen, das kostet Sie doch nur ein paar taktile Einheiten auf der Tastatur. Im Ernst. Sie schweigen mir ja die Hucke voll. Muss ich erst über Obamas Katze schreiben, damit hier mal eine(r) einen Mucks macht?

00:16
Sie sehen mich entzückt: mein Aufruf blieb nicht ungehört! Den größten Teil des nun mächtig angewachsenen Kommentarschwanzes macht allerdings ein Gespräch zwischen Cruiser/Lobster und Kienspan aus. Letzterem gilt heute mein besonderer Dank, denn er hat den wahrhaft ritterlichen Versuch unternommen, durch die Hartschale seines Gegenübers dringen zu wollen. Für mich und TT. Und für uns alle, die wir zumHenkernochmalohneScheißDrogenundKiffsprechundMonologgeseiere hier lesen und denken und schreiben. Ich h a s s e Drogengelaber, und dieser Hass wird nur noch übertroffen von jenem auf n o c h m e h r Drogengelaber. Ich ernenne Kienspan hiermit mit sofortiger Wirkung und vollen Bezügen zum Ehrenritter von TT.

38 Gedanken zu „Landflucht de luxe. Donnerstag, 5. Mai 2011

  1. @17:13 sorry. bin eben erst zurückgekommen ; )
    ZWEI!!! ich komm’ auch gerne den zweiten Koffer wuchten!

    Solidarität: ein weiteres (siebenschneidiges) Wort, an dem ich mich demnächst abarbeiten werde…

  2. nachdem ich ja letztens wieder mal eine nett-schizoide nacht hatte ( sollte mich durchaus wohl mal etwas gewissenhaft mit dissoziativer identitätssstörung, multiple pers., borderline persönlichkeitsstörung etc. beschäftigen ) und morgen schon anscheinend dergleichen wohl so gut wie felsengefestigt ins haus steht, vielleicht ein weiteres nietzsche zitat mit der deutlichen betonung meinerseits auf distanz.

    “der Zauber und die mächtigste Wirkung der Frauen ist, um die Sprache der Philosophen zu reden, eine Wirkung in die Ferne, eine actio in distans: dazu gehört aber, zuerst und vor Allem — Distanz!”

    nietzsche, zarathustra ‘die frauen und ihre wirkung in die ferne’

    imgrunde also nur ein liebes piep

    • @FM Cruiser Mehr piep und weniger Schizokram, der mich in Löschaktionen verwickelt, meinetwegen zwischendurch auch mal Kollege Nietzsche, so könnten wir das Schiff schon irgendwie schaukeln, Cruiser. Take care.

    • o.k., carin’ naja, hatte hier eigentlich nie ärger machen wollen; – es ist halt gar nicht einfach, in diesen nächten durch rauschmittel erzwungener selbstkontrollverluste noch so etwas wie netzintegrität zu bewahren und sich zumindest noch einen kleinen finger für die netzabschaltungsebene zuverlässigst und rauschfrei in petto zu nehmen.
      nicht einfach, aber bestimmt zu realisieren.
      ortswechsel sind bei mir leider grad einfach nicht drin.

    • wobei mir gerade folgende “vs-dyaden” einfallen.
      selbstwahrnehmung vs fremdwahrnehmung
      selbstkontrolle vs fremdkontrolle
      selbstbestimmtheit vs fremdbestimmtheit.
      ( ich benutze seit einiger zeit schon drogen wie alkohol etc. nicht mehr rein funktional
      selbststeuernd/selbstgesteuert, sondern eher eskapistisch, psychoexperimentell )
      das fremde eines anderen ortes ( ad ortswechsel ) wollte ich eben nicht in einen direkten kausalen zusammenhang zu alldem gestellt haben.
      ( war grad eine art lapsus, sorry )

    • @FM Cruiser vielleicht erwische ich gerade einen klareren Moment bei Ihnen: der Müll, den Sie Phyllis in Ihren experimentellen Trancen zum Wegwischen hinterlassen, ist die eine Sache, da hab ich nichts zu melden (aber mir meinen Teil denken tu’ ich schon). Dass Sie sich einrauchen, um zeitweise Ihrer (vielleicht bitteren) Realität zu entkommen, ist auch nicht weiter zu diskutieren. Aber dass Sie es hier öffentlich zur Schau stellen, ist die blanke Verhöhnung jener, die deren persönliche Hölle notgedrungen bei klarem Verstand durchstehen müssen – got that? Das muss ich Ihnen mal unverhohlen ins Kraut reinraspeln.

    • @ kienspan ich produziere müll nach dem “eingeraucht-sein”, diese erwähnten eskapsimen sind eine verhöhnung eines klaren verstandes ( also wenn sie mich fragen, fühle ich mich “eingraucht” bloss ein wenig wahrhaftiger, ein wenig konzilianter, sprich friedlicher und eben aber auch durch einen intesiviert-“selbsterlebten” kontakt mit meinem neurotisch grundierten über-ich ein wenig schizoider, aber in bereichen harmlos-selbstinterpretierter nettigkeit als in den phasen von nüchternheit ), der durch höllen gehen muss.
      ich bin in meinem leben durch mehrere höllen gegangen, ganz ohne drogen und habe das tatsächlich überlebt.
      ich habe echt nichts zu verhöhnen.

    • @FM Cruiser “… sind eine verhöhnung eines klaren verstandes, der durch höllen gehen muss.”
      Mit Verlaub, Sie sind ein (darf ich das hier schreiben? sonst löschen Sie’s bitte, liebe Phyllis) Arschloch. Sie haben nichts kapiert.

    • @kienspan lassen sie das ruhig stehen, das ist ein druchaus verabredbarer jargon unter freunden.
      was soll ich nicht verstanden haben ?

    • wollen Sie mich jetzt verschaukeln, oder wie?
      Es gibt Menschen, die können sich Rauschmittel schlicht und einfach nicht leisten und müssen sehenden Auges und mit brennender Seele durch ihre persönliche Hölle marschieren, ohne auch nur einen einzigen Abend im Monat lang von tagtäglicher Qual Abstand nehmen zu können, wie Sie es hier genüsslich vorexerzieren.

      Ich werde diesen Dialog mal eben für eine Weile aussetzen, weil ich aufbrechen muss. Das Blech muss ich nämlich wieder einsammeln, das mir gerade weggeflogen ist (kann mir kein neues leisten).

    • @kienspan solche menschen besaufen sich vielleicht und das kostet auch geld.

      ich schwelge hier selbst in harschen rationierungsmodalitäten und spendiere anderen zudem noch mehr von dem zeug als ich mir selbst konzedieren darf ( weil es andere besser vertragen, die keine so knallharte über-ich-ebene am laufen haben wie ich ).
      ich muss sogesehen eh aufpassen, dass ich damit keine psychotisch anmutenden wahrnehmungsfelder, aus einer merkwürdig konservativen erziehung heraus vorgebastelt, verstärke, gut dadurch bin ich allerdings auch kaum – emotional gesehen – suchtgefährdet.
      klar es macht ja auch spass, das hatte ich wohl irgendwie schon vergessen, und so kiffe ich selten alleine, joint heisst so etwas wie treffen.
      man gönnt sich halt aus seinem kleinen budgetrahmen mal ein paar paar gesellige sessions im monat, soo teuer ist das dann auch nicht und heroin rauch ich sicherlich nicht und koks ist mir zu elitär.

      ansonsten hat man das problem der persönlichen hölle zu lösen, da hilft wohl selten die flucht, man hat sich seinen problemen möglichst nüchtern zu stellen – ich halte nicht viel von psychopharmaka.

      naja, mehr fällt mir dazu erst einmal nicht ein.

    • @FM Cruiser Nein, solche Menschen besaufen sich nicht, weil sie es sich nicht leisten können. Wie muss ich das formulieren, dass das bei Ihnen rein passt (die ursprüngliche Version habe ich weggenommen, meine Selbstkontrolle funktioniert also noch viertelwegs).
      Dass Sie Ihre eskapistischen Experimente novch dazuu in Gesellschaft untrernehmen können, freut mich sehr für Sie. Haben Sie dschohn davon gehört, dass Menschen in Ermanghelung von Ressourcen keine angemessene Teiolhabe an gesellschaftölichenm Zuisammenleben haben köännen? Nein? Wie wuinderbar +für SIre, dass Sie Ihre überschiexßenden Ressourcen inhalieren, und sich dabei über die Wahllossigketit anderer amüsieerren können.

      naja, manch einer vertehts vielleichtr erst, wenn man’s ihm an die Stirn nagelt.

      PS: wenn Sie mich wenigstens zu einem Joint einladen würden – aber nein. Wissen Sie was? Ich halte Sie für einen verfluchten Snob.

    • in gesellschaft dieser leute entsteht halt eine andere kommunikation – man redet gerne aneiander vorbei oder assoziert in gedankensprüngen und verlässt damit etwas allzu vertrautes, durchaus problembeladenes.
      es lassen sich manchmal halt interpersonale probleme nicht lösen, weil die trägerInnen
      vielleicht zu verhärtet sind in ihren argumentationsgeflechten, das finde ich dann bedauerlich aber vielleicht verhilft ja der kiff zu womöglich noch konstruktiv sein könnender distanz oder zu einer art überlegenheitsgefühl, welches aber nicht auf andere herabschauen muss, sondern ganz einfach nur ein wenig wohlmeinenden abstanmd sucht.
      das muss dann jede(r) für sich entscheiden.
      ausserdem redete ich eben vom teilen, was ich durchaus beherrsche, üer ein fiftyfiftymass durchaus ( allerdings bei herausragender sympathie )
      ich esse nicht besonders gediegen, obwohl ich gerne koche.
      das ist die letztliche konsequenz, alkoholiker versaufen alles.

    • @ kienspan ich lade manchmal auch fremde am tresen zu nem bier ein, was dann zur folge hat, dass ich hinterher einmal im monat weniger an einem tresen sitzen kann.
      wenn ich auf etwas herabschaue dann ist es vielleicht ignoranz, aber auch nur bei leuten, die arrogant mit bildungvorsprüngereien hantieren.
      naja, ich versteh schon ihr mir gegenüber korrektiv sein wollendes ich, ups, ein dandy, salonrevolutionär oje, ich bekomm durst und komm finaziell erst morgen wieder dran.

    • Großartig. Wir fassen zusammen:
      Sie werden also weiterhin Ihre verrauchten Entrückungen hier zelebrieren und auf Menschen scheißen, die z.B. gerne kochen, sich aber die Zutaten (wie etwa simples Faschiertes vom Schwein) nicht leisten können. Menschen, die hier an Phyllis’ Arbeit mehr finden, als kurzfristigen Kunstgenuss, sondern – das überrascht Sie sicherlich – eine freigebig dargebotene Ressourcenquelle, werden fortgesetzt über Ihren jointmiefenden Müllberge steigen müssen. Ich geh’ jetzt auf’s Klo kotzen (Gangklo – stilecht, versteht sich).

    • @ kienspan naja, der alki, der auf hartz4 oder soz ist und am tag zwei flaschen goldkrone für seinen aufrecht zu erhaltenden alkoholspiegel spiegel braucht, benötigt so etwas wie einen zehner pro tag, macht dann 300 ohren im monat und da ist noch nix mit strom, netzzugang und essen abgelöhnt, scheisse, ich hab keine ahnung wie sich so etwas überhaupt finanzieren lässt ohne betuchtere, sprich arbeitende freunde.
      die prognose finde ich aber echt nicht gut.

    • @FM Cruiser Lassen Sie sich gesagt sein: es gibt Menschen, die werden vom Sozialsystem schlicht abgeblockt. Selbständige zum Beispiel. Ende der Diskussion, verdammt nochmal.

    • das was ich aus diesen meinen stoneden dialog-eskapaden und den löschereien lernte war es, nicht mehr selbstverliebt auf meine kommentare zurückzuschauen.
      ich befand mich des weiteren in merkwürdigen sujet-koinzidenzen.
      es passierte mir am ende, dass ich prüfen wollend nur noch postete ohne das vorangegangene gelesen zu haben, um diese koinzidenzen erst hinterher womöglich feststellen zu können.
      ich weiss echt nicht, wieso ich mich so extrem dem spielen überliess, aber da das am ende wirklich nicht mehr kombattant war, so hält sich meine reue in grenzen.
      klar hätte ich das längst einstellen müssen, weil mich selbst das nämlich auch kraft kostet.
      wenn sie bulldog sein wollen, bitte.

    • und sie unterstellen sich selbst in einem kunst- und assoziationsraum ( with some limits ) eine vermittlungsabsicht ?
      ich hätte mir gerne durchwegs gute gefühle unterstellen wollen, im endeffekt, weil ich irgendwie scharf auf gute gefühle bin, aber das thema war schon längst irgendwie gegessen & klar hab ich mich abschliessend noch mal kräftig bei phyllis ( hiermit! ) zu entschuldigen.
      mir schenkt im übrigen kein schwein was, weder besondere aufmerksamkeit noch patte.
      aber das ist denn auch das selbstgewählte exil fern von massengeschmäckern, die es imgrunde gar nicht mehr gibt, ich hab nix zu maulen.
      ich darf bloss nicht meinen geschmack verlieren, alles andere ist alltag, grundversorgtheit, mit simplen beats und eben, einer hypothetisch ausgedrückt depressiv machenden sozialen grundversorgtheit – man impft sich dabei das addieren und subtrahieren ein und vergisst am ende gar das multiplizieren und das teilen ( dividieren ) – man desavouiert letztlich die grundrechenarten, wird man lax.

    • Ich unterstell’ mir gar nichts. Unter mir hat nämlich nichts mehr Platz. Verstehen Sie das? Ich neide Ihnen Ihre “Grundversorgtheit” kein bisschen. Verstehen Sie bitte auch das. Mir fehlt sie, diese Grundversorgtheit. Das ist allerdings etwas, was sich Ihrem Verständnis entzieht, wie Sie gezeigt haben. Daher Ihre Respektlosigkeit, die Sie in Ruhe-, Denk- und Energieräume betäubten nonsense blasen lässt. Cui bono? Ausschließlich Ihnen selbst. Was ficht Sie die Beeinträchtigung anderer dadurch an, nicht wahr? Ihre Entschuldigungen sind mittlerweile Legende, allerdings immer in Richtung Phyllis. Dass Sie anderen das erkleckliche Vergnügen an Phyllis’ Schaffen mit Ihren selbstvergessenen Rauchtänzen versauen, lässt Sie offenkundig vollkommen unberührt. Begreifen Sie DAS?
      Lassen Sie doch die Entschuldigungen sein.
      Lassen Sie doch die Zurschaustellung Ihrer Rauscheskapaden sein.
      Und bringen Sie endlich mal Respekt auf für die Menschen, denen an Phyllis Kiehl und ihrem Tun sehr viel liegt.

      Bitte!!!

    • sie wollen hier nichts mehr von meinen stoneden mülligen verbalisierungen lesen.

      das hab ich nun kapiert.
      hat was geraucht, zugegebben

    • mit verlaub, phyllis ( lady or miss or … phyllis ) sie brauchen echt noch einen ritter ?
      o.I6.
      wollen sie den nicht einfach mal so peu a peu in effigie abschaffen ?
      sone antiquiert und wohl obsolet ( weiblich berittene ) usw, bin jetzt schon was breit, folks, wer seid ihr, companeros ?
      companeras ?
      ästhetik mit euch tragende, mit euch tragen könnende, könnende wesen, das können, dem man nur nur noch partizipieren kann.
      können.

      naja, ich hatte zu kapieren, freund!

  3. So will ich mich mal mucksen. Das ist, liebe Phyllis, die Kunst des Weggehens. Sie alleine ermöglicht es uns in der Kunst des Wiederkehrens zu großer Form aufzulaufen. Wo immer Sie hinzureisen belieben, es lockt Sie dort – ganz offenleslich – das Leben selbst. Dem darf man sich ungestraft ohnehin nicht widersetzen, da es in der Folge unglaubliche Strafen hageln könnte. Reisen Sie also, arbeiten Sie, genießen Sie. Ich freue mich auf die literarischen Auswirkungen die dieser Aufenthalt haben wird.

    • Du ahnest, daß nur ganz eigne, tief in mein Leben eingreifende Beziehungen diesem Vorfall Bedeutung geben können, ja, daß wohl die Person jenes unglückseligen Krämers gar feindlich auf mich wirken muß. So ist es in der Tat. Mit aller Kraft fasse ich mich zusammen, um ruhig und geduldig Dir aus meiner frühern Jugendzeit so viel zu erzählen, daß Deinem regen Sinn alles klar und deutlich in leuchtenden Bildern aufgehen wird. Indem ich anfangen will, höre ich Dich lachen und Clara sagen: »Das sind ja rechte Kindereien!« – Lacht, ich bitte Euch, lacht mich recht herzlich aus! – ich bitt Euch sehr! – Aber Gott im Himmel! die Haare sträuben sich mir und es ist, als flehe ich Euch an, mich auszulachen, in wahnsinniger Verzweiflung, wie Franz Moor den Daniel. – Nun fort zur Sache!

      (E.T.A. Hoffmann…Sandmann)

    • @Schreiben wie Atmen Ganz offensichtlich verstehen Sie: danke, das ist schön, wie Sie mich in die Fremde wünschen. Das Lustige ist ja, für uns hier im Netz macht es eh keinen Unterschied, von wo ich meine Tasten anschlage : )

  4. @17:13, zum Zweiten is’ja noch geworden, nicht wahr?
    (nur zur Klarstellung: “Phyllis Kiehl” steht in meiner Wahrnehmung n i c h t für “Kunst für underdogs”)

    • @Kienspan Allerdings : )
      Sie bringen mich allerdings ein wenig in die Bredouille durch Ihren Dialog mit Lobster/Cruiser, da ich ihn einiger Zeit einfach ohne Erklärung lösche, wenn er im Drogenrausch schreibt. Ich fühle mich von seinen Aktivitäten hier benutzt und in meiner Arbeit beschädigt. Ich mag auch die Vorstellung nicht, dass Jugendliche, beispielsweise Schüler aus meinen Seminaren, bei mir solchen endlosen Kiffsprech zu lesen kriegen. Von meinen Leser:innen mal ganz abgesehen.
      Nun ist aber Ihrer beider heutiges Gespräch recht aufschlussreich, insofern lasse ich’s stehen.

  5. Darf ich aus Gründen leichter Aufgewühltheit, die meinem Bedürfnis nach nächtlicher Harmonie diametral undsoweiter, die Anregung in den Raum werfen, dass zwar nicht jede dahergerauchte Droge dem Kommentarelassen ziemen mag, jedoch Kunst, Literatur, Poesie… (Raum für Ihre Notizen) ohne Drogen um einiges ärmer erscheinen würden? Nicht wegen der evtl. rauschmittelverzerrten und daher beliebigen Wahrnehmung von uns ansonsten superobjektiv wahrnehmenden Rezipienten, sondern schlicht und ergreifend aus Ermangelung jener Artisten, die ohne Alkohol, Kiff, Opium, Koks, Heroin,… (Raum für Ihre Notizen) gar nicht hätten produktiv sein können?
    Jetzt wollen wir mal den lieben Gott keinen guten Protestanten werden lassen, so sehr uns das aus welchen Gründen was auch immer jucken mag.

    Bitte um prompte Zerfleischung meines Drogengelabers. :))

    • @Ralf. Ich stimmte Ihnen sofort zu, käme denn bei den gemeinten Beiträgen wirklich Künstlerisches und nicht immer nur erbärmlichstes Gelaber heraus, das vor lauter Larmoyanz impotent für Form ist… eine Art grammatisch zerstücktes und immer noch weiter zerfallendes Jammern, das sich feiert vor lauter Unfähigkeit, als zerflösse ein vormals sehr gutes Gehirn und s e i schon, derart über die Ufer getreten, nur seicht noch und flach.

    • @Ralf Für schöpferisch arbeitende Menschen mag das eine gewisse Berechtigung haben, Lobstercruiser aber schafft keine Kunst, sondern nur endlose “threads”. Ich lösche manchmal morgens bis zu fünfzig solcher Beiträge.

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