Die Flicht… Montag, 28. Februar 2011.

… rufd. Grrr. Und nix, was ich schnell ma apschreiben könnte.
Bis später, geschätzte Leser:innen.

19:37
Nu endlich im Atelier. Der kleine Heizofen fönt vor sich hin. Der Inder um die Ecke hat plötzlich die Salzgürkchen, die ich seit Jahren nirgendwo mehr bekommen habe, gleich mal fünf Gläser gekauft, also Bauch voller Gurken jetzt und sonst eher wenig Essen hier vorrätig. Alle Stifte gespitzt. Tullamore Dew fast leer. Kette ausgezogen, stört. Von der Wand blinken mich Zeichnungen an, vor allem Entwürfe, ich sitz’ ein wenig bekloppt, so ist das immer, wenn man anfängt. Musik oder keine Musik? Feldman oder Barock? Oder was vom Fass? Mal Fenster öffnen, oh, der schreiende Obstverkäufer hat Feierabend; der flüstert abends nur noch. Ich sollte wohl bald mal irgendwie beginnen. Ach was, ich muss gar nichts. Doch ich habe zwei Titel für neue Zeichnungen (Sie wissen ja, bei mir kommen immer die Titel zuerst) und genug Papier, um ungefähr achzigmal von vorne anfangen zu können.
Ratatataz. Ach, was solls, ich hau’ mich mal zur Seite weg…

8 Gedanken zu „Die Flicht… Montag, 28. Februar 2011.

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