Sondermüll. Freitag, 28. Januar 2011.

Ich versuche, der Müllabfuhr, die draußen lärmt, schnell ein mit nächtlichen Kommentaren gefülltes Säckchen anzudrehen, Sondermüll nehmen wir aber nicht, protestieren die Männer, da müssen Sie sich schon selbst. Tja. Stelle also die gestrige Zeichnung erstmal offline, hab’ keine Zeit, jetzt darunter aufzuräumen; erstmal Ortsbegehung in der Bücherei, in deren Räumen ein neuer Auftraggeber mich dieses Jahr Workshops abhalten lassen will, dann Training. Es ist lausekalt, ich nehm’ dennoch das Rad, mein Gehirn kann einen Sauerstoffschock vertragen heute Morgen. Acht Uhr zwei. Wir sehen uns später, geschätzte Leser:innen.

15:17
Man kann ja immer behaupten, im offline kolossal beschäftigt zu sein und deswegen (mit Beteuerungen des Bedauerns, selbstverständlich) nicht bloggen zu können.
Tatsache ist aber, wenn ich Lust habe, hier zu schreiben, kann mich fast kein Termin dieses Planeten davon abhalten.
Nur hab’ ich grad keine.
Eingefleischte Exhibitionistinnen sind sich ja nicht zu schade, auch solche Nicht-Meldungen zu posten.
*grinst*

23:33
Seitdem ich heute Nachmittag auf die Idee kam, meine innere Sparringpartnerin unter einem Berg aus drei Schafffellen, mehreren Brokatkissen und zwei schweren schottischen Decken zu begraben, hat sie sich nicht mehr gerührt. Himmlisch, diese Ruhe…

4 Gedanken zu „Sondermüll. Freitag, 28. Januar 2011.

  1. Wären die Schafe Balletttänzerinnen, würde – ich bin mir da sicher – die Neue Deutsche “Recht”schreibung ihnen drei f’s wohl gestatten. So tanzen die Schafe, bis sie geschafft sind, auf den brokatenen Kissen – was, wir wir fühlen, die innere Sparringpartnerin nun nicht nur begräbt, sondern sie tief in der Erde noch festststapffft.

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