7 Gedanken zu „TTag, Mittwoch, 24. November 2010. Blitzartig erkannt:

    • (lacht über “untig”) Ich tendiere seit langem dazu, mir außerhalb des Beruflichen Verbindlichkeiten vom Hals zu halten, um Zugzwänge zu vermeiden: im Namen der Freiwilligkeit. Doch das kann in Beziehungen diffus wirken – als wäre man nicht greifbar.
      Vieles, das mit frei… beginnt, ist dazu angetan, Enttäuschung zu säen: freiwillig, freizügig, freidenkend…

    • Das habe ich leider immer für einen gravierenden Fehler moderner Gesellschaften gehalten, man sollte den Beruf auf Freiwilligkeit und seine Beziehungen auf Verbindlichkeit gründen, alles andere ist für mich Ausbeutung.
      Zerrwortorakel ist heute direktiv zu mir: frier. Den Teufel werd ich tun, hier hat es 24 Grad.

    • Hm, sowieso, klingt gut, die Wahl des Berufs mag ja auch freiwillig sein, bei der Berufung hört’s meistens schon auf, die hat man inne und kabbelt sich mit ihr, ich zumindest, eben weil sie sich manchmal ziemlich unfreiwillig anfühlt.
      Im Privaten verbindlich: ja. Nur gründet sich die bei mir dann auf Freiwilligkeit, und die mag ich gern von Zeit zu Zeit ansehen, und eventuell neu bejahen. Oder auch nicht.

  1. Ich hab diesen Satz gerade als FB – Statement (mit Namensnennung) übernommen. Er tut weh, weil er gerade das thematisiert, unter dem ich seit Monaten leide … LG tinius

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