TTag, Samstag, 20. November 2010. “Verkaufen Sie Ihrem Nachbarn einen Zurbel.”

Wie, Sie wissen nicht, was das ist?
Meine Schüler wissen’s.
Obwohl sie’s vorher nicht wussten, dass sie’s wissen.

Bis später : )

12:06
Gestrige Bühnenmüdigkeit wie weggeblasen stop wir können’s stop Himmel heute riesiger gasgefüllter Ballon stop wo ist nur der Faden Fragezeichen Ende

18:55
… und ab.
Hunger!
(Falls Sie sich übrigens fragen sollten, ob wie den ganzen Tag nur gezurbelt haben: nein. Natürlich nicht. Den Rest des Tages haben wir den Faden gesucht – Sie wissen schon ; )

Sonntag, 21. November, Nachtrag:
Der Zurbel stammt aus einem Text von Dasa Szekely, Coach und geschätzte Trainer-Kollegin, der unter dem Titel “Mit Kreativität die Welt retten” in Sushi Nr. 11 erschienen ist.

23 Gedanken zu „TTag, Samstag, 20. November 2010. “Verkaufen Sie Ihrem Nachbarn einen Zurbel.”

  1. Wie kommen Sie darauf, dass ich das nicht wissen könnte? Meinen Zurbel erwarb ich in einem winzigen Schwarzwaldkaff. Ein wundervolles Gerät in der Größe einer Straßenwalze, das sich auf Handtaschenformat zusammenfalten lässt. In seiner Nützlichkeit kaum zu übertreffen, selbstschärfend und selbstreinigend, mit autoadaptierendem Münzeinwurfschlitz. Seit ich es mit Stubenfliegen füttere, begibt es sich am Abend sogar freiwillig in seine Vitrine. Sieht nebenbei hübscher aus, seit ich es auf rosanem Samt lagere. Jedenfalls hoffe ich, dass die Betriebsgenehmigung im Frühjahr ein weiteres Mal erteilt wird. Ach ja, meines ist ein besonders leutseliges Modell, es hörte schon wenige Tage nachdem ich es käuflich erworben hatte auf seinen Namen. Ich habe es Hugo getauft, nach meiner Großmutter.

  2. Der Zurbel gehört zur überaus wichtigen Familie der Zurbolobitive, welche ein Beiprodukt der Zwetschel sind. Um den Zurbel von der störenden Ubiquenz alfahaltiger Gwosdanten zu befreien, müssen wir ihn mit einer Rorchel aus fosziliertem Schmirch revertebrieren, in Butaltat tauchen und mehrmals fnoggeln. Mit anderen Worten: Wir repotieren den Glof in solcher Weise, dass jeder einzelne Zurbel mit Tolipetten verschneffelt und ohne weitere Entzwetschelung billig zu Mahagoni dislobiziert werden kann. Hat noch jemand eine Frage? (frei nach ‚Das Perfunzativ’)

    • wow, jetz gehts aber an’s eingemachte, wobei ich der meinung bin, da lässt sich nur etwas aufklappen, hm, muss mal – was die ubiquität äusserst anheischig machbarer verschneffelungsparameter anbetrifft – in konnexion mit kohäsiv anmutenden fnoggelungs-strategie-dünkeln – nnüps – mich zu lustiger fragestellerei bewegen hin.

    • p.s. nu mensch, die verkaufsoffenheit, mancherorts ja streng tabuiert auf’s gegenteil alles wesentlichen inklusive des wesentlichen und somit so gut wie tabulos, oder will mich da vielleicht mein perso-nachfahre schon irgendwie lausen?

      ( merke : eine krise sollte man sich stets – selbst als nur sich vielleicht ankündigende blanke, pure und somit blosse erscheinungszurbelei – nicht unbedingt anmerken lassen )

  3. Und ich dachte immer, der Zurbel (korrekt eigentlich: Beutelzurbel) sei bereits seit fast 50 Jahren ausgestorben, nachdem 1962 im waldreichen nördlichen Tasmanien das letzte männliche Exemplar dieser Art durch den Förster Jack Shwarzdorf, dessen Vorfahren übrigens aus der Gegend um Leipzig stammen, erlegt wurde. So jedenfalls habe ich das im Jahr 1980 in einem Referat über Beuteltiere der Klasse 11b der Alice-Schwarzer-Gesamtschule in Bad Homburg v.d.H. dargestellt, was offensichtlich dann doch nicht den Tatsachen entsprach aufgrund fehlerhafter Recherche, wofür ich mich nun – spät, aber immerhin – gründlich entschuldige.

    • NNein, ich kann & will Ihre Entschukigung nich annehmen, Schneck08 (jailer BBlogg), wenn auch schon spaent! IIch werde hier janz clein, mal ausnahmsweinend & vercuende dortmit LAUT:
      dass ich einen Jazzurbel

    • Aha, lieber A23H, ich sehe, Sie haben ein Exemplar daheim! Aber sagen Sie, lebt der Jazzurbhel nicht ausschließlich scheu in polyamorphen und -phösen Kleinsippen über 4500m im Grenzgebiet zu FreeTibet oberhalb der Vegetationsgrenze und ist nur schwer in Käfighaltung zu befuttern? Ich dachte.

      Wie auch immer, ich werde mich morgen gleich bei meinem Tierarztjugendkumpel in der Nachbarschaft kundig machen. Der hat schon Knieprobleme beim Menschen mit diesbezüglicher Pferdearznei behandelt, erfolgreich. Dabei ist er eigentlich Dipl.Biol. und erlangte erst später das rer.nat., aber er empfiehlt jedem, stets wie nebenbei und gut gelaunt, für die kalte Jahreszeit zum Einnehmen täglich 6 Tropfen Pampelmusenkernextrakt aus dem Reformhause.

      Ganz bestens,
      Ihr Schneck

    • Erst einmal ein grosses grosses sorry, dass ich so spät nach Anbruch der Dämmerung MEZ hier erst dazu steige.
      Ein herzliches willkommen allseits ( also ) – und da frage ich mich gerade eben schon auch, wo denn dieser Faden wäre.
      Die Nacht um mich herum ist gerade so ruhig wie ein Team angetrunkener Spätpubertierender, also so ruhig wie diejenigen Spätpubertierenden, die immer ruhig werden und eben nicht so nervös wie jene derer, welche bekanntlicher Weise manchmal geradezu langweilend schnell nervös werden.
      Nun, der Faden hat etwas Eindimensionales – auf den ersten allzu flüchtigen Blick stets – so dass mir nicht viel anderes übrigbleibt, als dieser fühlbaren Eindimensionalität heut nacht vielleicht versucht zu sein, mehrdimensionale Züge hinsichtlich dieser Vermeintlichkeit des Eindimensionalen aufzuzeigen, allerdings dann mit Ihrer – so hoffe ich doch – freundlichen Unterstützung.
      In diesem Sinne gebe ich erst einmal hiermit den angesponnen Gesprächsfaden an Sie und Ihr meinerseits desideriert – lauteres Interesse weiter, nicht ohne Sie dabei eindringlich darauf hingewiesen haben zu wollen, dass hiermit bereits so etwas – ich wiederhole mich – wie ein Faden angesponnen ward.
      Ich könnte es allerdings dabei bewenden lassen wollen, und Sie verehrte Frau Kiehl fragen – was ich hiermit allerdings eher beiläufig tue – ob denn Ihrerseits so etwas wie ein Faden gefunden wurde ?

    • Hi at us, cl_asse! Ms. Willis wirft einen Gn-och-en hin&schon reg_net’s übermäßige Sekunden-Autoportraits.
      Glamauk & Glamor, Rom alg & Ku am alg! Somus dassain, gutter! Ihr Bravoz U(h)lber –
      ali AS – P.S. Schneck08

    • In dieser Angesprochenheitsfrage bedarf es sicherlich einiger klärender Worte voller höflicher Beabsichtigtheit und integer vorausgefühlter Einsicht.
      Die Hingabe ist ein grosses Gut, grösser wer es ohne tut, ganz gross ist jedoch die
      Rückführung des Hingabevollen zu einer Art waschechter Kreativität, die seines oder ihres Gleichen sucht.
      Wir müssen hier so weit ausholen, dass ich regelrecht ausserhalb dieses blogs gerate, hm – hey wo bin ich jetzt, nun – ich nehm mal ganz eigenmächtig den Faden wieder an jener Stelle auf, an welcher ich ihn an Sie, rasch kontempliert und ventiliert in bestem Wissen und Gewissen weitergegeben hatte.
      Es führt hier kein Weg daran vorbei, sich vor Augen zu halten, dass nicht alle Fäden dem einen Faden ähneln, den ich vorhin so lose in die Hand nahm, also jenem Faden,
      sämtliches Erkenntnishaftes durchwirkend wie ein bunter Schmetterling dem Lichte der Welt sich entpuppend, dem Faden einer weitverzweigt seienden Hoffnung auf Glück und Gemeinschaft angesichts sich zielstrebig sich entfaltet habender Schöpferischkeit.

  4. @Nachtrag “Es war einmal ein Idiot…”
    Langsam beginne ich zu ahnen, wo das “Feenhafte” herweht
    und wie Sie’s unter die Menschen bringen.
    Chapeau!

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