TTag, Montag, 15. November 2010. Eraserhead.

Eben fünfzehn, fast zwanzig Minuten mit Löschungen entgrenzter Kommentare verbracht. Danke! Tausend Dank den Akteuren! Ich wüsste sonst gar nicht, wie ich meinen Tag beginnen sollte, gell.
Bis später allerseits, muss erstmal das Mus aus meinem Schädel kriegen.

14:13
Bin dabei, die deutsche Version meines Romanmanuskripts „Fettberg“ durchzugehen – hab‘ eine Verlagszusage! Freu‘ mich sehr – endlich werden jene, die kein Englisch mögen, mein Buch auch lesen können.
Dideldidu…

16:53
(„Hab‘ wirklich ich das geschrieben?“)

19:13
Fettberg.
Der Anfang:
„Das Areal liegt im Dunkeln. Hier am Rand, wo sich der Baumbestand lichtet und die Außenanlage der Weiko-Sud Fastenklinik beginnt, sind auch die Geräusche des Waldes fast verstummt. Nichts regt sich.
Nichts?
Eben, als der Mond hinter einer Wolke verschwindet, schlüpft eine kleine, elegante Jägerin aus dem Unterholz und betritt den sauber geschorenen Rasen. Sie weiß sehr wohl, dass sie sich dem Nachtblick größerer Beutemacher aussetzt, doch sie ist erst wenige Monate alt; ihre Vorsicht entspringt dem Instinkt, nicht der Erfahrung. Das könnte sie heute Nacht das hübsche Fellchen kosten.
[…]

55 Gedanken zu „TTag, Montag, 15. November 2010. Eraserhead.

    • Na ja, die einen wollen anonym spielen, die anderen offen, Gründe gibt es für beides, auch gute. So weit, einen Anonymen, eine Anonyme zu duzen, würde ich allerdings nicht gehen, schon gar nicht hier – TT ist ein Siezblog: daran halten sich auch die nächtlichen Gäste, die es partout nicht hinkriegen, die Finger von der Tastatur zu lassen, wenn’s dann ma gut is.

    • Wenn – ich fuehle mich jetzt mal angesprochen*, geehrte Frau Kiehl – Sie mich zum Sie aufrufen wollen, so rennen Sie bei mir offene Tueren ein. Allerdings: Herr Schlinkert & ich sind seit unserer ersten Emailkorrespondenz per Du. Und damit kam ich nun in die Zwickmuehle, sorry, Frau Kiehl. Herr Schlinkert – ich mach das jetzt mal, lieber Norbert – haette sich von meiner obigen Bemerkung leicht zynisch befremdet fuehlen koennen, wenn ich ihn mit „Herr Schlinkert“ angesprochen haette. Das koennen Sie doch sicher nachvollziehen, bitte um Verstaendnis!

      Wenn Sie derart viel naechtlichen Besuch bekommen, so habe ich damit nichts zu tun (ausser dass ich mir gestern den einen oben genannten Kommentar erlaubte). Insofern darf ich mich in diesem Punkte also nicht angesprochen fuehlen, Frau Kiehl, wenns Ihnen recht sei. Soweit das Siestaofficetagebuch (Scherzchen) von heute

      * womit ich nicht meine, dass ich als Anonymer andere geduzt haette, gar naechtlich und auf Ihrem Blog. Das beweist ja auch mein nachgebesserter Eintrag in meinem Kommentar vom 14.11., nein dem 15. frueh morgens: „gell, wir sind doch keine aNo_nymen? <_^“ Ich versuche hier, so klar & wie nur moeglich Stellung zu beziehen.
      Wenn ich mich dabei unnetterweise angesprochen fuehlen tue & mich verstricke, mache ich mich wohl doch sonst nur wieder verdaechtig und was passiert dann, liebe Leser:innen, Sie,? Dann hoere ich schon die Tuerspalte zum Hof in den Angeln knarren, die Frau Kiehl mit der Klinke in ihrer Hand haelt, aus welchem Grunde ich jetzt vorsorglich auch meinen Gross- & Kleinschreibestil aenderte, fuer Sie, damit Sie sich nicht ausgeschlossen fuehlen, werte Frau Kiehl, falls ich mal „sie“ schreiben muesste.
      Nichts fuer Vonnegut! (Verstehen Sie eigentlich dies kleine Bonmoetchen?)

    • @A23H Sie waren nicht gemeint, wissen Sie doch. Und über Löschungen würde ich am liebsten gar keine Zeile schreiben. Erwähne das nur hin- und wieder, um jenen, die’s betrifft, klar zu machen, dass mich das Zeit kostet. Ich nehm’s ja nicht mal übel – ist einfach lästig manchmal. Und auch nur dann, wenn sich mir weder Sinn noch Kontext erschließt. („Derart viel“ ist im übrigen schwer übertrieben)
      Anyway.
      Die nächste Kleinigkeit: Wenn Sie privat jemanden duzen, müssen Sie das dann unbedingt auch öffentlich tun? Ich sieze hier auf TT sogar meine Schwester. Und meine Freunde. Ist einfach eine formale Entscheidung.
      Kleinschreiben sollen Sie, soviel Sie wollen, übrigens… ich hab‘ wirklich nur diese eine Vorgabe hier auf TT. Stellen Sie mich nicht hin, als würd‘ ich hier an meinen Kommentatoren rumerziehen ; )

      (Warum sollte ich Ihr kleines Bonmoetchen nicht verstanden haben?)

    • Sorry @ 14:13 & Herr HANS1962 – ueps, ist mir ein entscheidender, peinlicher Fehler unterlaufen! Fuehlte mich zuerst von Ihnen angesprochen, Herr HANS1962 14:44. Dann erst sah ich Frau Kiehls Eintrag von 14 Uhr 13 (MEZ).
      Ich freu mich jetzt einfach auchmal mit, mit Ihnen beiden sozusagen & geh schlafen (hier ist schon 23 Uhr 5

    • Verehrteste gnädige Frau, wie sehr gereicht mir diese Nachricht doch zur Freude, denn als langjähriger heimlicher Bewunderer Ihrer hochverehrten Person und dieses formidablen Blogs kann meine bescheidene Wenigkeit Ihnen doch nur das Allerbeste und Ermutigendste wünschen, das sich die Welt Ihnen angesichts Ihrer majestätischen Exzellenz anzubieten und darzureichen getraut. Möge also Ihr hochwohlgeborenes Herz in seiner Schönheit und Anmut einige Extrafreudenschläge tun, Ihre anmutige Kehle sich mit vornehmem Jubel füllen und die perlmuttschimmernden Augen prinzessual der nahenden Zukunft entgegenblicken. Untertänigst LG tinius

    • Ich wollte Ihnen gratulieren, Glück wünschen und zugleich das „Sie“ ein wenig und eher sanft ironisch würdigen. Inhaltlich nehme ich also nichts zurück, gelobe aber fürderhin angemessene sprachliche Bescheidenheit, wie es sich im Tempel einer Göttin gehört. Vergeben Sie mir, ich hatte mit Vergnügen gesündigt. LG tinius

  1. Jaja Neinnein Fettberg? Hermes? Mountains of cocaine? Herold? Supi. Ein Siezblog, aber, Duhu, Phyllis, Du bist mir eigentlich ziemlich sympathisch, und jetzt wo ich Deine Muckis gesehen hab, sag ich auch gleich wieder Sie. Man muss schon auch ein wenig aufpassen, bei dem janzen Jesieze, dass man sich nicht anfängt in der Badewanne zu streiten, sonst wachsen uns noch Schniepel: http://www.youtube.com/watch?v=rypULAp99ao&feature=fvsr
    Mein Gott, Frau Kiehl, ich sieze ja auch nicht das erste Mal…

    • Nee, doch nicht Phettberg, sowieso, obwohl der mitsamt seiner seltsamen Leidenschaften ganz wunderbar in die Weiko-Sud Fastenklinik passen würde, in der mein Roman spielt…
      Was das Jesieze anbelangt, ist doch eigentlich janz einfach: wenn wir bald mal einen trinken, oder die Lesebühnen stürmen und uns öffentlich anzicken, dass jeder denkt, hui, ob das ma jut geht mit den beiden da oben, dann duzen wir uns doch, mit aller beidseitig vorhandenen Symphatie.
      Und hier wird weiterhin gesiezt, auch wenn’s schwer fällt, außer, wir sind besoffen. Oder in der Badewanne.
      Soweit einverstanden? : )

    • bloss nicht bei einem lobster sich entschuldigen, lady phyllis.

      ausserhalb des kontextes hier funktioniert so etwas eh nicht, selbst wenn ich es als astrein empfinde.
      nur hätte ich das ding gerne noch mal gelesen, es war aber ziemlich kurzgetaktet und somit wohl ziemlich schwer auf ne verstehbare reihe zu bekommen.
      wäre der bulle nicht aufgetaucht oder schlinkert wären es vier posts meinerseits geblieben übrigens, zwei zuviel, das war mir getsern schon klar.
      ännie wollte ich ja rausgelassen haben.
      sorry too

    • Liebe Phyllis! Wenn Siezen, dann auch besoffen und besonders in der Badewanne, selbst wenn diese auf einer Lesebühne stehen sollte! Oder glauben Sie, man habe den toten Marat zu duzen gewagt in seiner Wanne? Ej, biste tot, Alter? Wie hört sich das denn an?! Nein, nein, den Badenden muß Respekt gezollt werden!

    • Klar entschuldige ich mich bei Ihnen, lobster, warum denn nicht? Ich mag Sie. Ich versteh‘ Sie nur nicht, tagsüber schon, nachts aber nicht mehr. Frustriert mich, sowas.
      Wenn Sie Ihre Dinger vormittags nochmal rekapitulieren wollten, bevor ich sie (eventuell) lösche, müssten Sie früher aufstehen als ich, also vor acht… grins …

    • ich weiss die genaue uhrzeit nicht mehr und die posts sind jetzt weg.
      da dachte ich o.k. vielleicht entsteht ja sowas wie ein wie auch immer konnotierbarer dialog.
      irgendwann kam dann der zweite streifenpolizist, dann die drei weiteren polizisten
      und dann noch ein paar kriminelle – ich habs eben vergessen wie viele das waren.
      irgendwann schoss dann der thread über tt hinaus – das war für mich vielleicht ein möglicher fauxpas meinerseits.
      zu den meinerseits geposteten songs steh ich allerdings und das ist dann doch ein wenig traurig wenn man so seine guten songs gepostet hat und das ist dann irgendwie weg.
      ( die harten sachen poste ich ja aus gründen der pietät hier nicht mehr )
      cassiber hörte ich aber dabei allerdings auch und da fiel mir mal wieder auf dass diese band echt grooven konnte ( fallen mir echt wenige deutsche bands ein die das bislang konnten ) und was harth für interessante klänge aus seinem sax + electronics bekam.
      ( talmi – ähm )

      ja dann freu ich mich ja für die fettberg-ausgabe mit und das werd ich vielleicht lesen. mir gefallen ja bekanntlich auch ein paar texte von phyllis und nicht nur ihr zeichnerisches können.

    • @lobster, songs die links haben größtenteils nicht funktioniert. Wenn Ihnen die songs wichtig sind, würd‘ ich vorschlagen, Sie verlinken das ordentlicher.
      Und wenn Sie nochmal öffentlich verkünden, Sie lesen Fettberg nur vielleicht, setz‘ ich Sie auf meine schwarze Liste: nur, dass das mal klar ist!

    • Hörspiel-Tatort Da war ja ne Menge los heute Nacht, scheint eine Sache unter Polizisten und Kriminellen gewesen zu sein. Vielleicht hätte man einen Hörspiel-Tatort daraus machen können. Doch gelöscht ist gelöscht, da reißt sich der Storch kein Bein aus.

    • … ad „vielleicht“ … ich schwimme vielleicht in süsslichen lüftchen und düftchen … aber nicht in geldscheinchen, lady phyllis.

      also die schwarze liste uups, das hört sich gar nicht gut an, das klingt gar nicht gut in meinen lauschlöffelchen.

      nein bevor ich aufstehe, ne stunde nachdem ich womöglich ins bett ging lass ich doch lieber die finger von den tasten und von anderen schwarzen substanzialitäten

    • @ lobster Ich schick‘ Ihnen ein Exemplar, wenn die Kohle nicht reicht. Was die anderen schwarzen Substanzen anbelangt, die sind natürlich Ihre Sache, aber Ihrem Sprachstil bekommen sie – mit Verlaub! – für mein Empfinden nicht… uups

    • naja bevor ich jetzt aus gründen hochgradiger idiosynkrasien gegenüber jedweder form kritischer impulsivität – aus meiner umwelt stammend – wichtige überzeugungsarbeit hinsichtlich der weltgesamtsubstantialität zu leisten mich aufgefordert sehe, vielen dank für das mehr als charmante angebot.
      das geht allerdings – wäre das so idealistisch durchgeholt – auf kosten meiner für mich geradezu heilig seienden anonymität.
      werd dann wohl doch eher den scheck zücken müssen, bei aller sympathie, lady phyllis.
      cool eigentlich.

    • na gut – sensorisches hin zensorisches her – die geistigen papillen divergieren halt von mensch zu mensch und das kann ich doch noch stilistisch irgendwie prästabilieren
      wenns erwünscht ist.
      ( bloss ist ne sich systemisiert habende sucht halt selten auf den ersten streich komplett einzustellen … )

    • Ist erwünscht. Da Sie schon fragen, lobster.
      Versuchen Sie doch mal statt der nächtlichen Ein-Satz-Ketten längere Texte. Gut wäre auch, wenn ich auch ohne Zufuhr irgendwelcher Substanzen verstünde, was das Thema ist. (Für sowas gibt es eine Titelzeile ; )
      Das klingt jetzt ein bißchen gediegen, aber ich wäre wirklich gespannt, was dabei herauskäme, wenn Sie mal Konzentration statt Entgrenzung ausprobieren würden. Ich weiß, es ist Ihnen keineswegs egal, was andere Leser:innen mit Ihrem Zeug anfangen können … aber mit dem, was Sie so nächtlich hier wuchern, will niemand mitgehen. Ich finde, Sie sollten fassbarer werden. Schwierige Übung, ich weiß…

    • sagen sie mal verstehen sie eigentlich alle – für mich desöfteren kryptischen, weil allzu bildungsbürgerlich grundierten – seriösen kommentare hier in tt ?
      ich bin oft hochkonzentriert wenn ich für sie kryptisch formuliere, echt.
      ich selbst komme meistens mit bildungsstuss und bildungsgefütterten kapriolen nicht zurecht, wo man, um etwas widerlegen zu können, irgendwie kulturwissenschaften oder was ähnliches studiert haben muss.
      also ich leier hier keine grundsatzdiskussion an, nö, aber wieviel kritik ich eigentlich auslasse um nicht ständig zu kritisieren, das können sie sich nicht vorstellen.
      sehen sie ich bin wohl eh viel zu steif und verbissen und das ist ja schon mal ne übung genug für mich – das für mich kryptische aus bildungsnahen bereichen zu übersehen naja und dann mag ich das halt lieber, gleich ganz offensichtlich kryptisch zu texten als vielleicht eindeutig sein zu wollen und müll zu quatschen und das vielleicht gar nicht mehr zu merken, weil es unter manchen leuten vielleicht irgendwie verabredbar ist.

      ansonsten nehm ich mir ihre vorschläge zu herzen und sorry für den ätz eben.

    • Bildungsstuss Nun ja, das meiste versteh ich (der ich mich hier mitangesprochen fühle) schon von dem „Bildungsstuss“, nur daß es eben auf TT keiner ist. Glauben Sie mir, das ist was ganz anderes, nämlich humorloses Scheindiskutieren in engen Zirkeln, nicht nur aber oft an der Uni. Autonome Selberdenker halten sich meistens fern von solchen Kreisen, die sich aber leider oft die Pöstchen intern zuschanzen. Wichtig ist, sich die richtigen Leute zu suchen. Also locker machen, sich nicht einschüchtern lassen, Mitstreiter und „Gegner“ suchen, is‘ alles nur’n Spiel – allerdings auf Grundlage einer gemeinsamen Sprache, und da hat Sie, die Phyllis schon recht – grundsätzlich verständlich machen muß man sich, sonst sind’s nur Buchstabenwürste.

      So, und nu‘ verlass‘ ich den Lesesaal der Staatsbibliothek, wo ich zwecks Abschrift eines Textes von 1775 den halben Tag verbracht habe, um bald schon (nächstes Jahr?) diesen Text mitsamt Nachwort und Kommentierung neu zu veröffentlichen. Ist auch kein Stuss, sondern Kulturgeschichte, und interessant dazu.

    • sehen sie letztlich und erstlich geht’s doch um das gefühl.
      ich postete die ganze zeit mit kritischen untertönen was mir irgendwann – selbst war es flapsig – nicht mehr gefiel.
      als ich umsteigen wollte trat a23h hier dazu, wir hatten einen lockeren aber für mich soweit informativen „dialog“ und dann kam es zu einem eklat.
      ich knie mich nicht mehr zurück in meine meist selbstgeschöpften musikalischen erkenntnisse, weil ich technisch unterequipped bin und somit nicht interaktionsfähig
      und mich eh musikalisch hochgradig spezialisieren wollte – sonst hätte ich den dialog mit a23h ins private abfliessen lassen wollen, insofern ihn das überhaupt interessiert hätte.
      ich bin nicht publicity-freudig sonst würde ich nicht mit nicks herummachen.
      klar es kann sich wohl kaum jemand hier auf den kram von mir einlassen und das finde ich nicht mal spiessig.
      ich will eigentlich nur zu astreinen gefühlsebenen kommen, das ist irgendwie mein ziel, egal ob jemand den text versteht oder nicht.
      imgunde hatte ich innerlich die konsequenzen schon gezogen und nur noch ein paar
      comm.nachzügler mir suchtcharakter signalisierend.
      den thread hier wollte ich nicht mit meinem zeug besetzt haben sorry.

    • Die Frage bleibt ja, ob mans wirklich so genau wissen will, was sich so unter den Schädeldecken befindet. Also, Therapeut wäre meine Berufswahl schon mal nicht, weil, ich wollt es nicht wissen, zumindest nicht in der Häufung, und das vermutlich in einer schrecklichen Wiederkehr der immer gleichen Ticks, ich nähms auch keinem übel, wenn er, oder sie, während ich so ungefiltert alles raus lasse, was ich mir persönlich Bekannten nicht zumuten wollte, einfach zu 90 Prozent überhörte und einfach ein paar Signifikante Reizworte gekonnt kommentiert und ich denke, ähnlich verfährt ein lobster, er, oder sie, geht eh nicht davon aus, dass es interessiert oder interessieren könnte, manches interessiert dann eben doch, und, ein Glück für lobster, kann ich da nur sagen, dank einer endlos geduldigen, immer freundlichen Frau Kiehl, ich hätt ihnen längst den Topf mit siedend heißem Wasser gezeigt und ihnen ein Märchen erzählt, wie ihresgleichen so schön singt, wenn hineingeworfen, aber janz zartes Fleisch, hmmm, legga.

    • @norbert w. schlinkert ich hatte mich weiter oben ein wenig verplappert – also ich meinte damit nicht ausschliesslich tt sondern so die meisten litblogs die ich so kenne und die ich aus oben genanntem grund eben dementsprechend nicht mehr frequentiere.
      an tt schätze ich übrigens auch noch die gelegentliche lockerheit.
      die will ich mit meinen durchaus als weird auffassbaren aktionen allerdings nicht kontraproduktiv tangiert haben.
      ein abschliessendes gesamtsorry meinerseits.

    • was sie wollen interessiert mich bald nicht mehr sowieso.
      ( hot water dass ich nicht schmunzle, hier )
      jedes mal leg ich aus sympathie ein wörtchen für sie ein und tja, therapeut, hm, ich postete viel aus meiner privatsphäre hier ( nicht alles ) und das steht halt dann systemisch einsam da zu dem privaten was lady kiehl hier postet – das mag nicht gefallen, zumal die meisten kommentierenden ihr privates ( auch denken ) in eigenen blogs offenbaren.
      es war ein experiment – ob so etwas soweit statthaft sein kann oder interessant und wie es sich ja herausstellte halt nicht also das verteilen des privaten auf mehrere stimmen ( stellvertretend )
      mich stört das allerdings nicht als leser, wenn das ein anderer macht, es ist halt mal was anderes – so ich das sehe machen das allerdings nicht viele durch die blogs hindurch.
      dass dabei dem blogbetreiber etwas abverlangt wird, das sehe ich ein – weil es die selbstdarstellungsfreude ja konterkarieren kann, insofern der blogbetreiber das so auffasst, sprich als parasitäres tun wertet.
      weiter theoretisiere ich das aber nicht.

    • @ lady phyllis wenn sie gestatten so spreche ich dazu noch eine art schlusswörtchen.
      es war ein experiment, was letztlich sie dazu bewog, forderungen zu stellen und das lassez faire prinzip ein wenig einzuklammern, ein wenig zu definieren.
      das ist für mich völlig begreifbar – wir hatten das gemeinsam ja ein wenig auszuloten – wo da jeweils grenzen sind.
      im grunde passiert mir das im privaten ja desöfteren, dass ich die freiheiten meiner gäste eines hausfriedens zuliebe ( ich wohne in einem mehrparteienhaus ) einschränken muss, zugunsten der dann nicht mitlesenden sondern mithörenden.
      es ist ja kein problem für mich, mich zurückzunehmen.
      wiegesagt für die rückfälle der letzten tage entschuldigte ich mich wohl hinreichend nach meinem gefühl, oder nicht ?
      und sorry sowieso ich muss für sie sicherlich kein wörtchen einlegen, ich war ihnen gegenüber soweit vorhin anmassend.

  2. *freu*! mal als Gegenzug in ganz informaller Form: Ich freu mich total. Und fuer die Buchmesse? Na Bitte! Now didn’t I -TELL- you???!!!

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