TTag, Montag, 25. Oktober 2010. Eilend.

Tja, das wars dann wohl mit der ruhigen Phase. Stelle fest, hab’ doch einiges verbaselt in meiner Abwesenheit (wo kommt der Ausdruck eigentlich her, keine Zeit, das zu recherchieren gerade), die Liste der zu erledigenden Dinge labbert über die Schreibtischkante fast bis runter auf den Teppich.
Grrr.
Ach, L., ich beneide Dich!

11:00

Ungefähr so fühlt sich’s, ja:

(Das ist das Motiv auf meinem aktuellen Geschirrhandtuch, thanx to semioticghosts : )

11:35
Mein Roman Fat Mountain im literarischen Salon der Artissima in Turin!
(Aber warum gibt’s bei amazon nur “used copies”???? Beim Verlag nachhaken)

I am writing in regards to the curatorial programme of the Artissima, the international art fair in Torino.
I am in charge of producing a literary salon curated by Vincenzo Latronico, which will also include a “book show” by Maria Fusco: she would like to show Fat Mountain scenes by Kiehl.
I wonder whether I could buy two copies directly from you, as I only found used copies on amazon, from different countries.
Thank you for letting me know if we can proceed in this much more convenient way.

Best regards,
F. B.

17:08, Selbstgespräch
Bin so schlaff
so schlaff
ach so
schlaf

54 Gedanken zu „TTag, Montag, 25. Oktober 2010. Eilend.

  1. Kennen Sie Haynes Film Safe mit Frau Moore?
    Ah, der Roman scheint ja für mich geschrieben, also in örtlicher Hinsicht, weil, von Diäten halte ich nüscht. Ich hab tatsächlich noch nie in meinem Leben gehungert, um schlanker zu werden und immer wenn man unfreiwillig hungert, weil man traurig ist, tröstet mich nicht wirklich, dass man dann tatsächlich seinem leicht unterzuckerten Idealgewicht zustrebt, weil, sieht man zwar etwas knackiger aus, aber dafür fühlt man sich dann auch bescheiden schmal, und ich weiß manchmal nicht, wie lächerlich ich das wirklich finden soll, wenn ganz schön kluge, wahrlich nicht überernährte, Frauen, die enorm gute Kunst machen, dann vor mir stehen (jetzt nicht Sie) und mir dann zum xten Mal erklären, dass sie neben so einen schmalen Typ vielleicht nicht passen, zu dem ja zwangsläufig nur eine ebenso Schmale passte. Ich bin wahrscheinlich etwas zu blöd, das zu kapieren, aber muss wohl was dran sein, denn die Blicke, die ich dann ernte, sprechen ja auch Bände, aber ich denk mir dann auch, soll ich wirklich jetzt den was weiß ich für verschwindend geringen Rest meines Lebens mir die Zeit auch noch mit Diäten versauen, wo es Hot Sushi gibt, nicht wirklich, oder? Aber, mir scheint, ihr Roman will genau darauf hinaus, 2 mal die Große Bentoplatte für Frau Kiehl und mich.

    • Aber nein, genau auf Maß halten will er ja nun n i c h t hinaus, der Roman, Sie folgern da recht vorschnell, gestatten Sie mir einen etwas altmodischen Vorschlag, lesen Sie ihn. Die Weiko-Sud Fastenklinik ist ein sehr merkwürdiger Ort, an dem Hunger eine viel größere Rolle spielt als Fasten, gefastet wird grundsätzlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Es geht um eine Parallelgesellschaft, um’s Zuvielsein, wovon die Leibesfülle nur ein Symptom ist, ein Bild. Und die Niuks, da bin ich mir sicher, werden Ihnen gut gefallen.

      Den Film kenne ich nicht, gleich mal nachschauen.

  2. Dann werd ich es mir auf Englisch besorgen, sobald ich eine Chance dazu seh.

    Sie wollten doch mal was lesen neulich von mia, hier hab ich was ganz frisches, ich weiß nicht, ob ich davon mal was mache, aber diese Nullanstrengung, diese Geißel, die macht, dass ich denke, boah, ich find das geil, wie schnell sich da Senf generiert, so viel Senf könnt ich mir allein gar nicht ausdenken, wenns da draußen nicht auch Tuben gäb und Calamari und all das. Bitte burnen nach reading, danke!

    pi mal faust, w

    hallo
    > christian wulf?
    > guten tag her bundespräsident
    lol
    ne wulf einfach nur so
    > ah, so, ja, logisch
    interessanter name den du da hast
    als bundespräsident klar hätte was
    > was findest du daran interessant, der ist doch knackendoof
    > ich musst mich echt anstrengen, damits auch wirklich richtig bescheuert ambitioniert klingt
    > und noch so assoziationsmäßig auf dem schlüpfrigen mitschwimmt
    ist mal was anderes lach nicht anja 46 pia33 oder sowas
    schlüpfrig assoziationsmässig ahh
    > ooohoo
    > eiei
    > was müssen deine entzündeten augen da läsen
    mhh gans schön heftig lol
    > jezze haste schiss gekriegt
    nee warum
    sollte ich schiss haben
    > klar
    wie alt bist denn wenn du mit solchen geschützen von wörtern auffährst
    > 15,5
    wow abi in aussicht stell grinz
    > hab ich schon, bin hochbegabt
    > bin schon cambridge
    concratulation weist immerhin wie unser bundespräsident heist
    > und du nicht, dass man auch als deutsche in cambridge studieren kann, was
    doch klar aber mit 15,5 mmh wird schwer
    > ich hab mit allen profs geschlafen
    > sie konnten nicht anders
    > sie haben meine bio auf 18 frisiert und mich einschreiben lassen
    lach ah na dann musste ja aussehn :-))
    > nö, iss cambridge, sind profs, die interressiert nix aussehen
    > die wollen nur wissen, wie gut ich blase
    > sind pragmatiker
    und wie gut bläst du lach
    > reicht für cambridge, lieste doch
    > havard hätte ich vielleicht nicht geschafft
    üben üben üben kleiner tip
    > danke peter
    peter ??
    > in meinem teich schlotterts schon
    > quappen
    > alles voller quappen
    ah soviel dias offen lach
    > dias?
    dialoge
    > kodak karussell hier
    > und alle voll verschienen
    schwer mit merken wer wer ist
    > wozu soll ich mir das merken
    > tust ja gerade so, als wenn das interessiert
    och dachte du willst mit manch einem noch üben lach
    > was denn üben
    blasen
    > ich will nicht nach harvard
    achso dacht schon
    > ich bin schon in cambridge und vom blasen muss ich kotzen
    und wen stört das
    > die IRA
    was haben die armen denn jetzt damit zu tun
    > sind emanzen
    > beschützen mich
    gehören abgeschaft
    > american museum of natural history da werd ich sicher mal aufbewahrt
    als was abschrenkendes beispiel lach oder :_))))
    > nein als mageninhalts eines pottwals
    achso du kannst nicht schwimmen deshalb frisst dich ein wal
    > nein ich kann gut tauchen, deshalb fraß mich eine riesenkrake, die wiederum ein pottwal fraß
    > du hast aber wirklich auch gar keine ahnung
    liegt am alter da vergisst mann schnell wieder
    > was
    um was ging es gerade
    > dass man etwas fantasie hatte, als man sich damals entschloss, gerda bütikofer einen liebesbrief zu schreiben
    > oder was
    ach ja stimmt ja henry die krake wars
    > du hast ner krake liebesbriefe geschrieben
    > und dazu ner männlichen
    > hey, du bist interessanter als ich dachte
    ja jeder macht mal fehler, woher sollte ich denn wissen das die mänlich ist es heist die krake nicht der krake
    > du glaubst der sprache auch alles
    > aber es kommt eben nicht drauf an, was die leute quaken
    stimmt quaken das war doch der frosch denn du mit mem prinzen verwechselt hast
    > er trug immerhin krone und kam vom zirkus
    > was will man mehr
    der hat dich dranbekkommen und voll verarscht der frosch
    das war bestimmt kermit der spanner
    > iss jetzt egal, da war ich 14, in einem monat hab ich die habil und dann leiste ich mir nen aligator
    der den frosch frisst
    oder
    > nö, der soll nur schlecht aus dem mund riechen
    > um prinzen abzuhalten
    > das reicht mir
    achso sag das doch gleich
    > wozu
    gut das ich kein prinz bin
    > freuste dich, ne
    > darfste
    > los, freu dich mal
    jo sonnst würd mich doch der aligator frrssen
    > hossa heissa hoppssassa
    HEEE Hjuhu
    > los mehr
    > mehr freude
    > komm
    > so ein aligator frisst vielleicht alle halbe jahr mal, und dan geht er zum buffett, sind magersüchtige amphibien
    > mit tieren kennst du dich echt null aus
    nee bin ja auch nicht in havard
    > wo biste denn
    nirgends hat nicht gereicht und blasen wollt ich nicht
    > tja, wenn dir dein abschluss so wenig wert ist
    > kann ich echt auch nicht helfen
    jup aber ich packs by war mal nette unterhaltung hier gz
    > jo, ciao

    • Na, ick weeß nüsch, aber das ist ja mal ein Angebot!!! Mit ihren Zeichnungen, das würde der Renner, ich kann damit nur nicht lesen gehen, das brächte ich nicht fertig, weil ich mich da ja null angestrengt habe und in mir wahrscheinlich doch noch so ein kleiner Protestant hockt, der doch für den doppelten Rittberger belohnt werden will, wenn ihm der A uff Grundeis geht. Ich bräuchte allerdings noch einen juten Flaumnamen und ich variiere noch am Titel, momentan favorisiere ich: nee, oder.
      Oder eben einfach, damit sich die Literaturwissenschaft nicht verläuft, statt Bottroper Protokolle, Schnippische Schnipsel oder so.

    • Oder wir lesen beide, für den Diaprojektor sind Sie aber hallo zu schade, der Pottwal soll das machen, das olle Riesenspermium, aber ohne Harpune drin. Ich denk’ bei Spermium immer an Speer. Moby Dick ist ein unheimliches Buch, ich hab’s immer wieder angelesen und kam nicht durch.
      Frauen zahlen die Hälfte. Find’ ich. Aber mein Geschäftssinn ist nicht der beste.

    • ja logo, jetzt gibt’s kein zurück mehr ( trau mich mal zeuge zu sein, huh ist das aufregend inmitten von gefahrenquellen/gefährdung/fährnis/filigranezza oder doch lieber hey – macht mal die tüten wieder über de prallen möhren )

      schadensmeldung.
      dach.
      pogo – dann extrem durchgerüffelt.
      durchgerüffelt der feinsinnsinngeistsinnfeingeistreichtum.
      pfannenstaub, bibermehl, haarrisse, reetmus, schieferpuder, wellblechsieben :
      hallo ist dort wellblech sieben ?
      da sind meteoriten im anflug neben puder/mus/mehl und staub, auch decken, hölzern.
      hallo betonfuchs !
      die teppiche verlegen, bevor oder nachdem die risse auf reise gehen.
      wellblech sieben :
      jetzt girlande, greif nur zu

    • mannmannmannmann gehn mir die ausläufer
      schon auf die frontallappen
      zikadenbox, zisternen/fissuren/sulci/gyri/nuclei/bahnen
      hopps crossed bones
      hossa – ännie fang mich!
      betonfuchs holla
      siebenbergemeilenstiefel der mär zollen
      windgeschwindigkeit
      zugriff.

    • wie kommen sie ausgrechnet auf 113 fäden – meinen sie damit zeilen ?
      und warum sollte man sich der beschreibung eines dachschadens extensiv widmen ?
      meine 2 schlusswörtchen waren lancierend vorgedacht, lancierend zu dem vorgedachten lese- und zeichnungsprojekt von sowieso und daran anknüpfend ihnen.
      ich google des weiteren keine performances auf dem funkturm ff/m.
      phyllis, ich befürchte sie schiessen zur zeit gerne über ziele hinaus und doch reklamieren sie eine art freiheit im kopf.
      ( das ziel alleine schon steht für die freiheit )
      wer sind sie überhaupt, der hier ansprüche an mich als kommentatorin zu stellen hat ?
      eine leitende kunstbeamtin – der das interesse an ihrer persönlichkeit zu kopf gestiegen ist ?
      wo sind die töpfe mit den fördergeldern ?
      wer bezahlt mir hier den internetanschluss und den strom ?
      113 fäden und kein einziger mehr oder weniger.
      ich fühle mich nun irgendwie in die pflicht genommen und dann plötzlich wird da ein flow hofiert.
      ich weiss ja nicht was da der lobster noch dazu zu sagen hat und vermute mal ganz zwanglos, dass er das gar nicht mal so richtig peilen will, so verfallen er der kunst ist.
      ob er da aber eine offiziös daher kommende steuerungsebene sucht und ein apodiktisches und komplett humorloses machtwörtle zur aufrechterhaltung seines
      spielerischen – und damit durchaus auch kreativen ich’s – benötigt, wage ich hiermit ernsthaft zu bezweifeln.
      nun gut, ich werde ihn eh noch heute sprechen und sie befinden sich wohl eh noch in der rauschenden plauderei ihrer audio-konserven, wogegen ja nichts einzuwenden ist, sofern sie mich verstehen wollen.
      nichts für ungut, da war ja eh nichts abzuwürgen – : ich hatte meine lancierende schlusswörtchen bereits gesprochen.
      p.s,
      hauptsache aber ist und bleibt, dass sie auf diesen meinen kommentar nicht unterwürfig reagieren, insofern sie überhaupt darauf reagieren wollen hier in ihrem atelier.

    • genau, es gibt kein l’art pour l’art, lobster.
      selbst das devianteste und in absoluter einsamkeit ( sofern sich so eine einsamkeit überhaupt jenseits eines fühlens ergeben kann ) entstandene kunstprodukt – und sei es noch so rein von allem unrat losgelöst schwebend – wird als vielleicht absolutes antikonstrukt den widerspruchsgeist anderer ansprechen können.
      zu dieser schmerzhaften extrapolierung aus realitäten muss man aufsteigen können lobster ansonsten hockt man ein wenig weltfremd auf den sockeln katatonisch anmutender trägheit gegenüber erkenntnis und vereinbarung.
      es gibt schliesslich auch keine(n) beobachter:in die (der) nicht gleichermassen profiteur:in ist und sei’s auch nur in zeitvertreibender beobachterrolle.
      es gibt nichts zweckfreies.
      l’art pour l’art ist als eine art künstlerischer selbstzweck, als ein ausschlieesslich auf künstlerisches sich beziehen wollendes referentielles gewebe aus systemen immerhin noch durch daran partizipierende künstler:innen anerkannt.
      ich gebe zu mein einspruch an frau kiehl war ein wenig sehr spröde, da jener aus einer ephemeren konsterniertheit sich ergab.
      entschuldigen sie bitte, frau kiehl, ich habe mich zu entschuldigen.
      und wir lobster treffen uns noch zwischen ein paar zügen, gell ?

    • wie sich das die wahrnehmende in ihrer vermessenheitspose selbst gerne suggerieren mag, frau kiehl, insofern sie meine entschuldigung nicht annahmen.
      nun freilich, lobster zog mich mich involvieren wollend hier in ihre kreative(n) sphäre(n), alleine ein paar impertinente sätzchen mögen saugfischchen nicht davon abhalten, gegen die vorstellbaren glasscheibchen ihres domizilchens anzukokettieren, ich hingegen habe mir den respekt vor mir selbst bewahrt und überlasse es nun lobster, ein möglichst liebes wörtchen für mich einzulegen, ansonsten kündige ich dem freak nämlich die freundschaft.
      p.s.
      lesen sie mal hin : fallen, welches droht, muss nicht zu singvogelnetzfallen gemeint haben, mal unter uns gesagt.

    • jetzt ist mir doch glatt ein “nicht” entwischt :

      ich korrigiere den letzten satz des letzten comm.s –

      unsere sehfähigkeiten sind sicherlich nicht als identisch zu verstehen.

    • naja unkonkretisiert, das dachte ich ja auch
      close yer eyes and i kiss u oder so ( beatles ? ) scuse me when i kiss the sky oder so ( purple haze / hendrix ? ) und da sind dann nur noch häute und stimmen.
      licht aus, spot aus.
      das zurücknehmen einer alternativen form von sensitivität oder so.
      wenn man sich schon viel zu oft joinedte und dementsprechend breit ist vielleicht

    • wenn du dich als virtuelle figur einbrennen willst, lobster ?
      zieh das leben vor, du wwwchen mit deinen achachächchen!
      schmetter die luft die durch deine turbulenzen ziehen !
      mach pfötchen !
      halT#s händchen ( bei der andren )
      sei durchaus artig-verschmitzt.
      und lobe die schnittchen !
      mach den kaffee nicht schlecht
      gib sahne dazu, hey förster,
      wo ist der waldmeister nicht ?
      uups, sie sind grad draufgelatscht.
      naja, in just a time to get that off

    • der fooooorm halber, lady phylis.

      um#s mal sooo zu sagen, sind die herrschaftlichkeiten nicht mal ansatzweise darauf programmmiert mich zu involvieren.
      ich bin sozusagen derer geist.
      der aus mir spricht, wenn er denn sie sprechen lässt.
      ich bin sozusagen auf selbsterkenntnismodus umgestiegen und finde das bequemiserend.

    • von achthundert an bis zölfhundert ud zerquetschte später, wa ?
      und icke soll zur army alter ?
      so die worte, ohne wörtchen oder derer zipperleinchens, ännie.

    • dahab ich ja fast schon die hundertchen shanghait, ännie sone dreierfraktion aufwärts, siehste, theater muss sich heute, insbesondere, lohnen.
      oh du krähe des gebells mit dem brillanten an lu’s ufer, woher das gebell dieser kragen sich geheihtet habend in sowsies wut.
      wie alles sich durchsetzen muss, ännie ?
      man muss auch mit dem auspreisen vorsichtig umgehen können dürfen.

  3. verbaseln … verbaselt (verbaast, verbast) adj, verwirrt, bestürzt, verlegen. Ein niederdeutsches Wort, verwandt mit dem niederländischen “verbazen=in Verwirrung geraten

    • Verbaselte Verblasenheiten? Ich mach zu wenig aus dem Status Quatsch. Nein, wenn, dann müssen Sie lesen, ich bediene den Diaprojektor, klack, klack. Männer zahlen doppelt, kriegen ja auch 2 Frauen geboten, Frauen nur einmal, weil, erklärt sich von selbst.

      Sneppige snippets, hm, irgendwas fremd klingendes wäre schön, ja, stimmt. Ik snaap aal oder Wal, der Pottwal heisst Sperm Whale, steht das auch so bei Moby Dick? Erst dacht ich heut morgen, weil der aussieht wie ein Riesenspermium, aber, ganz falsch, weil, sieht ja auch nicht so aus.

      Verzerrte Wort_ madd_ was sonst…

    • So sollten wir das eigentlich wirklich und tatsächlich tun, ich hab so 78 Seiten Chatprotokolle inzwischen gesammelt, weiß allerdings wirklich nicht, vielleicht wenn man da so einen Abend von machte zur Kommunikation, gelesener Quark wird sonst eher nur breit, aber diese ganzen Mitmachaktionen hier mit Schaf und Limerick, und ich hab erst neulich noch gedacht, jetzt muss ich docht mal auch in Frankfurt zündeln, wo unter einem Stadt ist und über einem, hurgh, backe, aber ich hatte in meinem Leben sehr seltsame Begegnungen mit dieser Stadt, als ich das erste mal hinfuhr, um wen zu treffen, der aus Nizza kam, der dann aber nicht kam, weil der Flieger verspätet war, hatte ich so einen plötzlichen Brechdurchfall, dass ich dann mich in den Zug zurück nach Haus setzte, da hatte ich dann auch ein Abteil für mich, das grün der Zugtoilette unterschied sich auch nicht mehr wirklich von dem, was aus mir noch so raus kam, dann lies ich den armen Menschen aus Nizza, es waren ja noch Handyfreie Zeiten, auf dem Frankfurter Bahnhof ausrufen, da hat er sich die Flasche Whisky aus dem Duty free erst mal gekippt, alles in allem war ich somit recht kurz in Frankfurt, eigentlich zu kurz, und so ein Literaturhaus wollte uns doch sicher mal buchen, sowas kennen die ja noch nicht, das ist ja alles noch ganz neu, was wir hier so tun, ich mach das ja auch mit zwei anderen Damen manchmal auch auf der Bühne. Wien, Köln, Essen, nun ist nix mehr vor uns sicher, und ich glaub wir würden uns ungrün genug sein um auf der Bühne super zu disharmonieren! Anyway, ich mach nur mal wieder noch ne Baustelle auf, damit alles andere im Bau befindliche Ruine bleibt, scheinbar will ich das so, fertig ist feige.

    • girlande über mittelmoräne :
      lecken, du musst jetzt lecken
      die kanut:innen schlingern von der seite rein
      paddel, paddel eiswolkenreigengischt
      splash
      und ein segel
      über den regenbögen
      wellblech sieben mach mal halblang hier
      sonst fang ich an zu rüffeln

    • … und das mit Lesen in Frankfurt, sowieso, klar. Vielleicht oben auf dem Fünktürmchen?
      Zu müde jetzt, komm’ eben nachhause, Ror Wolf war da und Raoul Tranchicher zum Nachtisch, jetzt sind mir vor lauter lauter alle Federn geruffelt, morgen ist auch noch ein Tag, hat Oma Emilie immer gesagt. Ihre sicher auch.

      Wolf = Flow, fiel mir heute zum ersten Mal auf

    • uns allen ist doch klar, dass die freiheit ( der kunst ) darin besteht, das funktionale der kunst ausschliesslich an dem interesse der rezipient:innen ablesen zu können.
      dieses interesse drückt sich in verkaufszahlen aus oder privatim innerhalb von anerkennenden zuspruchsmodalitäten.
      ansonsten gibt es keine auf’s funktionale hin ableitbaren gesetze zur erstellung von kunstprodukten fern von schon sich etabliert habender strukturalitätsoffenbarung.
      das experiment der kunst ist letztlich das experiment mit einem daran interessierten rezipiententum, was über das web hinaus zusammenkünfte von künstlerschaft und zuhörerschaft ( und leserschaft und im falle von bildender kunst “betrachterschaft” ) meint.
      frau kiehl stellt in ihrem atelier nun die plattform für einen in teilen durchaus experimentellen umgang mit sprache zur verfügung und wenn sie gelegentlich etwas entnervt auf outburstende intermezzi reagiert so sehe ich es nicht ein, ihr dies komplett angelastet auffassen zu müssen und gar mich in eine infame unterstelltheit von absolutem beamtentum hineingezogen wahrnehmen zu müssen.
      bei allem respekt, ännie.

    • @ännie burgunder Hier auf TT nimmt Sie niemand in die Pflicht, und der Egozentrismus, fürchte ich, ist im Falle Ihres Kommentars eher Ihnen zu unterstellen als mir. “Leitende Kunstbeamtin”, dass ich nicht lache. Wenn hier jemand apodiktisches von sich gibt, dann ja wohl Sie.
      Meine Güte! Lesen Sie doch mal h i n, was hier passiert.

    • entfesselt auf alle fälle – es gibt kein grösseres sakrileg als applikationen an schönem und an nicht-schönem ( welches sich ausschliesslich dem jeweiligen betrachter offenbart ) hilft für meine begriffe eh keine noch so schöne applikation aus der malaise ( sie legt die malaise allenfalls indirekt frei ).
      soviel zu den “montierungsmaterialien” ( von möglichen gewichten )
      fliegen freiheit kunst fliegen lassen – und ännie – lass uns mal abzischen virtuell und dann geb mir mal deine verweigerte selbstverteidigungsrede weiter und ich vielleicht ziehvorrichtungen einem sich-in-rauch-auflösen .

    • zu fliegen lassen nachgebessert :
      fliegen sie doch, frau kiehl, wenn ihnen danach ist !
      da ihnen ja eh die distanz zu einer art luftigen höhe fehlt ( was ich ihnen mit dem grössten vergnügen doch konzediere ) so stellt sich wohl bald die frage, was wir eigentlich noch an landgestütztem einvernehmen wo auch immer anbetracht des planetarischen treibens jeweils erkennen müssen, um so etwas wie eine gemeinsame höhe uns verifizieren zu können.
      ( nun, unsere sehfähigkeiten sind dabei sicherlich als identisch zu verstehen :))

    • d denxt zu kurz, ännie, das sich ins richtige eingewoben habende muss kein falsches sein, nicht das richtige im falschen, ännie.
      klar darfst du noch was dazu sagen.

    • das zieht sich eh schon seit vielleicht acht bis 1210 +/- jahren durch, ALsO DA MUSS MAN NOCH EINE KAMPFJETS DURCH DROHEN ersetzt haben wollen oder bräute verkooft.

    • schmauch ma paus, pustefritzchen, noch ward das letzte wort wie das erste, ein wort !
      huch ich hab hier ein wort gefunden und heb es für dichauf, lobster, ernähre es an meinem busen wie die schlange, die sich zu mir gleichermassen zurückzieht als so etwas wie ein penis lobster, der wie ein vom reinen nähren sich abgetrennt habender stachel in meine sphäre schritt, ich werde entsetzlich müde und bin schon längst gegangen.
      entschuldigen sie bitte, frau kiehl

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