TTag, 11. September 2010. Schick.

Ich unterrichte dieses Wochenende in einer Wasserburg, mit Schwänen und allem. Im Ernst. Und die Jeans zwickt, weil ich im Seminarmodus immer so viel Futter brauche.
Grr.
Ansonsten alles paletti.
Muss wieder los : )

20:56
Oje, ich schaff’s nicht, heute auch nur noch eine einzige Zei

02:32
Das Schöne, wenn man um zehn wegen totaler Erschöpfung ins Bett gesunken war: um zwei wacht man wieder auf. Dreht sich ein Weilchen. Klemmt sich die Decke hierhin und dahin. Schlaf wieder ein, Gehirn, Du Dussel. Meine Güte, wird doch nicht schon Morgen sein, mal Licht an machen: zwei Uhr fünfzehn. Fatale Zeit.
Ok, jetz ruhig bleiben. Mach mal Fenster auf, schnief dir die Nase, trink was. Hm, nix zu trinken da. Doch, Wasserhahn. Fremdes Zimmer.
Hm , was machen. Ist noch wer wach? Nebenan dreht sich ein Kollege im Bett, die Wände hier müssen aus Pappe sein. Mords Burg, aber ein Gästehaus mit Wänden aus Pappe. Na gut.
Stille über Borken.
Ja, bin in Borken. Das ist in Westphalen. Es gibt Schwäne im Burgsee, aber auch schwarze Hühnchen en masse. Wer ist noch wach: ah, der lobster. Und Oleg “May” Popov.
Hi.
Draußen, ich hörs grad, singen die Stipendiaten.
Die werden morgen was müde sein..
Ich mag die Nacht hier; nix mit Außenbeleuchtung, das ganze Burggelände rabenfinsterschwarz, leichter organischer Geruch vom Graben. Kühle. Das Federvieh dümpelt schlafend auf dem Wasser, gell.

27 Gedanken zu „TTag, 11. September 2010. Schick.

  1. @20:56 das waren noch Zeiten, als wir uns die halben Nächte um die Ohren schlugen, was? : )
    Aber die Autorität wirkt umso stärker am Morgen. Schon beim Frühstück. Wenn sie noch ganz klein schauen, die youngsters (falls sie’s überhaupt zum Frühstück geschafft haben…)

    Jetzt sind W I R dran mit der Autorität! Jawoll!
    (könnt’ mir jemand die Wolldecke da drüben über meine Schultern legen?)

    • ach ja, die jungen Leute…
      unsereins hat halt Routine (bezüglich Schlafunterbrechungen…)
      Schlafen Sie noch eine lächelnde Runde :)))
      *’Nacht!*

    • ich besuchte oleg “may” und dessen bruder wanja m. ( popov ), bevor die reitschwäne eingetroffen waren, in ihrer 2raumwohnung in berlin-neukölln.
      es kam zu einem heftigen wortwechsel, bei dem letztlich kein blatt vor dem mund blieb.
      als die beiden noch ihren lieblingssong auflegten, bekam ich einen solch geweiteten hals, dass jene draufhin fluchtartig ihr domizil verliessen, – mit dem regelrecht heilig zu sein scheinenden versprechen auf ihren an sich ja sinnlichen lippen, sich fürderhin gründlichst zu bessern.

      anbei

    • Seien Sie doch nicht so streng zu den Brüdern Popov, lobster. Die Streitlust muss gepflegt werden… Auch wenn ich selbst bedauerlicherweise aufgrund meines eher friedfertigen Naturells so wenig dazu beitragen kann. Umso besser, wenn Sie es tun, ja womöglich davon berichten: worum gings denn?

    • es ging um stellungen.
      die beiden üben ihr gewerbe bedauerlicherweise halt etwas zu horizontal aus – dennoch unterhalten sie sich gerne mit machomässigen songs eines jenen zuschnitts, welcher wiederum allzu verbraucht zu sein scheint für unsere heutige, modern-aufgeklärte zeit.
      nun ein wenig ruhelos anmutende tadelei hätte vielleicht genügt, uns allen etwas mehr geld in unser aller ausgeebbte kassen zu spülen, wobei ich selbst mich als eine art personal-trainer hinsichtlich einer gravierenden repertoire-erweiterung bei angemessener finanzieller beteiligung ( eben leider allzu heftig ) aussprach.
      nun womöglich trafen ja die reitschwäne bereits als anschauungsobjekte dortselbst ein.
      allerdings beharrten die beiden derart auf ihr duktum des spezialistentums, so dass ich mein eigenes interesse vorerst aus dieser verhandlungssache zurückzog und augenblicklich wieder rein spekulativ diese möglichkeit eines erklecklichen zubrotes beobachtend streife.

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