TTag, 25. August 2010. Touch me.

„Mir geht’s gut, ich brauch‘ ihn nicht mehr. Willst Du meine übrigen Termine bei ihm haben?“
„Ich hab‘ meine Spezialisten gerne in Reichweite, achzig Kilometer, ich weiß nicht…“
„Probier‘ ihn einfach mal aus. Was er macht, ist ziemlich beeindruckend.“
„Du willst ja nur, dass ich danach zu Dir zum Kaffee komme.“

Guten Morgen.
Eigentlich steht heute zu viel Arbeit an, doch der Mann soll Wunderhände haben.
Hmmm.
Ich schwing mich mal in den Sattel.
Autsch.
Bis später : )

16:48
Der wohltuende Effekt jeder manuellen Therapie erlischt, wenn man auf dem Hin- und Rückweg zu ihr im Stau steht. Arrgh.

18:56
Tag fast ohne Worte. Die haben andere heute. Und wie.

6 Gedanken zu „TTag, 25. August 2010. Touch me.

  1. Hubschrauber anmieten? Oder Trek-maessig rueberbeamen? Oder in einem von diesen futuristische hoverraft Schwebedingern ueber die Daecher der gestauten flitzen? Oder eigene Fluegel ausbreiten?

    • Mein ketzerischer Gedanke heute: es gäbe nahbei genug freiwillige, weit weniger teure Hände, die dieses spezielle Tasten innerhalb von fünf Minuten genauso gut drauf hätten.
      Na, sagen wir zehn.
      (Und ganz ohne hovercraft.)

    • naja vielleicht ist es nur die beziehung zum eigenen körper, wie man sich bewegt.
      das läuft womöglich über das gehirn und verhaltensweisen.
      die frage wie man sich verlustiert beim haushalten z.b. ( wahrscheinlich über-ich verankert )
      haltung bewahren, usw.

    • Was Sie da so flockig in drei Sätzen aufwerfen, Lobster… von „nur“ kann da gar keine Rede sein ; )
      Das Gewebe hat ein Gedächtnis. Die Zellen. Sie merken sich alles. Schmerz merken sie sich besonders gut, selbst wenn der Anlass dafür längst behoben ist. Diese Stelle an meiner Wirbelsäule, auf die in den letzten Monaten zweimal chirurgisch zugegriffen wurde: sie schickt ständig Signale durch mein ganzes System. Damit muss ich mich beschäftigen, mit diesen Signalen.
      (Ich finde ja öffentlich über Krankheiten schreiben blöd, andererseits ist es noch blöder, sich als unverwundet darzustellen)
      Anyway.
      Seitdem verwende ich jedenfalls meine nicht unbeträchtliche Vorstellungskraft darauf, mir meine Beziehung zu diesem Körper, in dem ich lebe, klarer zu machen. Über Versuchsanordnungen aller Art.

    • ich komme mir eher blöd vor, dass ich da nicht schon längst nachfragte, nach dem gluteusproblem ( bzw. für mich nicht nach den nervalen aspekten recherchierte, alleine schon aus medizinischem interesse heraus )
      seitdem ich alles googeln bzw. wikipedieren kann, schlief mein interesse an anatomischem wissen irgendwie ein.

    • Hab‘ so viel gelesen seitdem über Wirbelsäulen und Bandscheiben und Nervenkompression, dass mir das „Wissen“ schon aus den Ohren rauskommt.
      Dem gluteus maximus sind solche Informationen egal, er spricht eine andere Sprache. Ich lerne sie gerade.

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