TTag, 19. Juni 2010. Zeit.

Draußen wird Fussball gespielt, jemand genießt den Besitz seiner Trillerpfeife. Es hat geregnet nachts, die Geräusche klingen noch ganz nass, Feuchtigkeit prickelt ins Zimmer. Ich sitze im langen Kleid am offenen Fenster: noch ist nicht Zeit.
Ein Anflug von Lethargie. Nichts dirigieren, nichts moderieren, der eigenen Bezeichnungen müde. Erst, wenn das erste Lächeln in meinem Kopf landet, werde ich mich umkleiden und hinaus gehen.

16 Gedanken zu „TTag, 19. Juni 2010. Zeit.

    • Der Normvogel wird hier gegen 4/5 Uhr wach. Ich bin dagegen etwas untypisch und schlafe, wenn ich nicht arbeiten muss, bis 9 🙂

    • sollte wohl erst n. anrufen und dann b.

      gestern bemerkte ich neben einer sehr bezaubernd dezenten japanerin doch glatt sigourney weaver gleich nebenan.

      cool.

      vorher ward ein elfer verschossen.

      over.

      cold as ice now
      the space

      lobster

    • ich hätte meslusine mitnehmen sollen, ganz klar.
      und hätte vielleicht ne schleife über k**** drehen sollen, bevor ich zu meiner privaten, im nord-jemitischen saada gelegenen abschussrampe weiterflog.
      kurz winke winke machen also und ein gutes tschüssi dann.
      sowas wie ne freiersfahrt übrigens.
      aber melusine steht wohl mehr auf kotelletten, ja womöglich bojarenbärte, antiquierte 7.65er und zwergwerfer, neben ihrem schönen tiefen stechlinsee.
      tja, manche stechen gerne in see, erröten gerne schalenwesen, trinken vielleicht hansa export eiskalt aus dem bauknecht und ich suche die unendlichkeit.
      naja – dass meskaline – so ihr nickname – dabei ist tröstet mich ein wenig.
      eine betörende frau.

      over.

    • auf wen oder was ?

      es sieht nämlich so aus dass meskaline eine ziemlich junge frau ist und ich ihr überaus gerne die fussnägel lackiere.
      ( ihe schimmernde leuchtende haut darf sich noch deutlich von sämtlichen umgebungen
      forhlockend und blitzend absetzen ! )

    • … wenn sie so wollen, eine zu fleisch gewordene diskriminierung.
      es gibt bestimmt nicht viele männliche geschlechtsgenossen, die mit so etwas
      phänomenalem massvoll umgehen können.

    • ein born gelegentlicher herausforderung für einen ausgebufften connaisseur wie mich.
      im all allerdings nicht.
      musse, einkehr und beschaulichkeit prägen das leben an bord.
      massloses bleibt einzig auf das beschränkt, was sich zwischen zwei menschen abspielen kann.

      over

    • Eifersucht, Bier, Space Liebe Phyllis,
      ich bin so froh, dass Sie den *Eifersuchtsanfall* durchgestrichen haben. Eifersucht ist blöd. Immer. (Selbst hier, wo´s nur ein Scherz ist.) Ich wusste gar nichts darüber (praktisch), bis mein Sohn sich zum ersten Mal ernsthaft verliebte. Nun kenne ich das Gefühl (ein wenig). Ich finde: Es bringt nichts. — Manche glauben sich nur geliebt, wenn der andere Besitzansprüche stellt. Das ist Quatsch. Man kann sehr heftig lieben, ohne je eifersüchtig zu werden.

      @Lobster Ich freue mich für Sie/Dich: Schön klingt das mit der Meskaline. Mit so jugendlicher Haut kann ich auch gar nicht mithalten, obwohl…Egal. Ein wenig neidisch bin ich aber auf das Nägellackieren. So jemanden könnte ich brauchen – gleich ob Mann oder Frau. Ich bin so ungeschickt. Das mit den Koteletten stimmt nicht. Von Hansa-Pils kann ich aus Erfahrung nur abraten, ob aus der Badewanne oder dem Bauknecht. Das ist was Schönes am Älterwerden, dass man sich besseres Bier leisten kann – und Wein. Wegen der Zwergwerfer: Ich verstehe die Irritation. Aber ich muss auf sie bestehen, weil T. die Models hat. Es ist eine Frage der Ehre, nicht der Würde (unter uns Metaphysikern). Die Ehre ist eigentlich schnuppe (Space…), aber ich halte – altmodisch, dublavsmässig, wie ich bin (der See!) – dran fest.

      Guten Flug!

    • danke danke für den guten flug!

      weil t die models hat musst du bestehen.
      darauf bestehen das zwergwerfer mich irritieren, naja, also ob ich tatsächlich irritiert werden will, hm, eigentlich nicht, selbst “da oben” richtung ‘tau ceti’, später gehts dann richtung ‘schlangenträger’.
      ‘bärenhüter’ war mal ganz nett, klar, man braucht abwechslung sonst wird man womöglich eifersüchtig, obwohl mir eifersucht auch ein fremdwort ist.

      gute stunden in nen schöne & lieben montag !

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