27 Gedanken zu „TTag, 7. Juni 2010.

    • @melusineb. Ich glaub’ wirklich, wenn ich so überlege: ich hab’ noch nie eine Anfrage gestellt, geschweige denn, dass mal eine abgelehnt wurde.
      (Beworben, ja. Aber Anfrage? Wofür frage ich denn mal an?)

    • …zum Beispiel: die Krankenkasse, die übergeordnete “Dienstbehörde” (ja, mit sowas hab´ ich zu tun!!!), mein unmittelbarer Vorgesetzter (Ausstattung der Fenster mit Jalousien), der exklusive Kochklub (nimmt nur Männer auf!)…

    • Sie haben also eine Dienstbehörde, einen Vorgesetzten und Fenster ohne Jalousien.
      Langsam wird mir klarer, warum Sie literarisch so phantastisch in die Vollen gehen ; )

      Männerkochclub: als Mann auftreten. Wär’ bestimmt amüsant.

    • Ach, auf den Klub hab´ ich gar keine Lust mehr… …die sind alle so borniert. (Kein Fusel und so! Erst Flaschen ab 30 € aufwärts.)

      – “in die Vollen”: gehe ich?

    • In die Vollen Was Sie zur Zeit an Texten ins Netz stellen, ob Bader, Meinhoff & die Zwergwerfer oder der Tagebuchtext darunter, auch Ihre Kommentare an anderen Orten, kündet -wie ich finde- von akuter Eroberungsbereitschaft. Nach dem in Gang setzen wollen von Ereignissen und Ideen. Verschiedene Mitteilungsformen werden getestet; es gibt da eine Großzügigkeit im Freisetzen und Teilen von Energie. Zumindest die Absicht – wohin auch immer das führen wird. Die eigene Scheu überwinden, ohne dabei den Wesensanteil aufzugeben, der die Scheu bewirkt. Vielleicht auch die Hoffnung auf ein initiierendes Erlebnis.

      Nur ein paar Eindrücke.

    • Ja. Das ist wahr… nur weiß ich noch nicht, was ich erobern will (oder wen?) “Erobern” – das ist so gar nicht “like me”. “Sitting still and watch the engines come and go…” – das war meine Haltung. Irgendwas entpuppt sich…
      Wie gut Sie das beobachtet haben.

    • Eben. Ein Transitstadium. Bin gespannt, wie das weiter geht. Und hoffe, Sie lassen uns weiter daran teilhaben.

      Erobern wollen bedeutet, sich magnetisch machen; es ist ein zunächst ungerichteter Zustand, der Bewegung ermöglicht. Ihn herzustellen, ist eine größere Herausforderung an die eigene Vorstellungskraft als die tatsächlichen Eroberungen, die ihm folgen.

  1. … weil’s zu einer Worthülse verkommen ist. Rücksicht nehmen ist heute nicht mehr geläufig. Das ursprüngliche “abgeschafft” hat mich gar nicht gestört.

    • @hans1962 Dann gehöre ich zu einer aussterbenden Gattung: ich nehme fortwährend Rücksicht, und zwar die high-end-Variante. Ziemlich zäh, sich das abzutrainieren.

    • Notwendig, dennoch (das “Abgewöhnen”). Sonst zahlen Sie auf erlittenen Nachteil noch drauf.
      Oder auch nicht.
      Gerade deshalb!
      (Ich liebe Schwestern im Geiste! : )

  2. mit besonderer rücksicht auf die zeiten (oder präpositionslos: berücksichtigung der zeiten): der drang nach vorn erfordert erledigung. hinterm rücken steht der chef. darum rücksichtslos nicht zu berücksichtigen. stimmt, klappt nurmehr mit “nicht”. quantité négligeable. berücksichtigen erspart rein sprachlich ein “rücksicht nehmen”.

    • gar net ignorieren… heißt das – glaub’ ich – in den ‘letzten tagen der menschheit’ und meint natürlich das gegenteil. mich verwirrt das besitz voraussetzende “wessen” in der verbindung mit der “quantität”. ich halte der quantitätentheorie eine “größe” entgegen, oder meinetwegen eine “menge”. welche größe zu vernachlässigen ist, entscheidet der sachbearbeiter. wessen größe hingegen, ehm, die politik, die wirtschaftlichen interessen, berlusconi.

  3. Heißt das, etwas zusätzlich von hinten zu sehen, bzw. aus einem anderen Blickwinkel? Inwieweit hat es mit Rücksicht zu tun, die ja nunmal in Tat und Wahrheit einschränkt und erst reflektiv ein Unwesen treiben kann? Ich meine es damit ausschließlich mit einem gesunden Maß emotionaler Kompetenz zu tun zu haben, das deflationär gepflegt gehört.

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