TTag, 20. Mai 2010. Ocean breath und Power-porn

Ich lese mich gerade in zwei Projekte ein, die die Crespo Stiftung (deren Website ich betreue) neu fördert, werde später dazu Texte für die Homepage verfassen. Bilder auftreiben.
Außerdem einen Termin mit meiner Neurologin vereinbaren, weil meine linke Hinterbacke plus des daran befestigten Beins nach der Op vor gut zwei Monaten immer noch nicht wiederhergestellt ist. Der Nerv, meine ich. Meiner groben Schätzung nach fehlen ihm noch vierzig Prozent Sensibilität. (Der Adloff-Test: wenn ich den glutaeus maximus anspanne, ist die rechte Backe gut und fest, während die linke sich anfühlt wie Hefeteig)
Später radle ich zu meinem Physiotherapeuten (der zwei beneidenswert stramme Hinterbacken sein eigen nennt, wie mir nicht entgangen ist) und übe, mein Brustbein mit meinen Organen und dem Ci-Zentrum (Schamhaar-Ansatz – to whom it may concern) zu verbinden. Mittels ocean-breath. (Von diesen fast feinstofflichen Vorgängen erzähle ich ein anderes Mal mehr)
Nachdem ich gestern beim Treppen-Inder (Die Treppe führt vom Shop runter in eine Bewirtungseinheit (sie ‚Restaurant‘ zu nennen, wäre vermessen) wo man sich extrem scharfes Curry in Selbstbedienung all you can eat auf metallene Gefängnistabletts häuft, mit Mulden)
(Oh je, die Klammern haben sich mal wieder eingeschlichen)
nachdem ich also gestern bei jenem Inder inmitten der Freunde kurz (und gegen meine Natur) aus der Haut fuhr ob meiner beschädigten Grundverfassung, bekam ich einen Anruf heute Morgen: Ein Treffen sei anberaumt, mich beratend zu unterstützen, wie es weitergehen könne mit Muskeln, Nerven (leiblich) und Nerven (seelisch). Gut.
Dann will ich heute noch auf cellinis Frage nach zeitgemässen Ritualen reagieren. Auch Eugene Fausts Dreizeilenpsychoporno lässt mir keine Ruhe – kann mich nicht erinnern, dass mir das Format vorher schon mal untergekommen wäre. In Zeiten des power-nappings sollte man eigentlich annehmen, der power-porn sei nicht weit.
(Aber nein. Kaum benennt man so etwas auf englisch, wird’s sofort Marketing, das wollen wir nicht. Also neues Wort dafür finden)
Sie sehen, werte Leser, ich muss mal langsam in die Pötte kommen –
(oder doch lieber Hufe?)

Neue Romane in 3 Sätzen werden auch heute mit Spannung erwartet!

4 Gedanken zu „TTag, 20. Mai 2010. Ocean breath und Power-porn

  1. Symmetrisch angelegten Körperpartien ist es widersagt, sich gegennatürlich zu verhalten, außer, man beherrscht mit ihnen das Zwinkern -gewollt oder nicht. Bei kleineren, beispielsweise Brauen oder ganzen Augen wie auch beim Ohrenwackeln kann ich mein Helfersyndrom einigermaßen im Zaum halten. Ob mir das auch bei Hinterbacken gelänge, möchte ich nicht garantieren…Sollte ich dem Ihren also in Zeiten der Unbeherrschbarkeit gewahr werden, nehmen Sie sie in acht!

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