Das Tainted Talents Wort zum Sonntag 4:

„salbadern“

Seit dem 17. Jahrhundert heißt das, langweilig, frömmelnd und seicht vor sich hin zu schwätzen, ohne den anderen zu Wort kommen zu lassen. Die Gesellschaft eines „Salbaders“ ist äußerst ermüdend. Nicht wenige davon laufen noch frei herum, obwohl der Begriff längst ausgestorben ist. „Salbadern“, lese ich, hat sich aus „salbungsvoll“ entwickelt. Hab allerdings heute keine Zeit, das nachzuprüfen. Oder über diesen paar Sätzchen hier zu brüten, bis sie lustig werden.
Denn das lustige, liebe Leser, kommt „nicht von ungefähr“ (auch ein schöner Ausdruck), man muss sich ein wenig Zeit dafür nehmen. Die ich heute nicht habe. Weil Frau Mama mit Spargeln wartet. Und bevor ich nun weiter herumsalbadere: Abmarsch.

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