14 Gedanken zu „Heute mit GrübelverboTT!

  1. Hmmmh… Ich dachte, Denken sei auch eine Art Handlung? (…)
    Mist, und schon wieder in eine gemeine Realität zurückkatapultiert!!! Oder, um es auf eremitisch zu sagen: „Verdammt, verdammt, verdammt, verdammt!“ 🙂

    • Liebe Julie, gegen Denken ist nichts einzuwenden, doch ich verwechsle das oft genug mit Grübeln, und der Grübel ist übel. Zumindest bei mir.
      Ein fieser Zeitverschlinger. Schafft nichts Neues, verbraucht keine Kalorien, Lust macht er auch nicht (von Befriedigung ganz zu schweigen!), also wozu gibt es ihn überhaupt?

      (Man muss ihn direkt anschreien, um ihn zu vertreiben. Einfach „verdammt!“ murmeln reicht nicht, Frau Eremitin! : )

  2. Unsere Kultur überschätzt das Denken maßlos. Das Gehirn ist einfach e i n Organ unter vielen im Körper, und es funktioniert halt ständig vor sich hin ohne dass die Evolution einen Ausschaltknopf entwickelt hätte. Dazu gibt’s freilich Techniken, Meditation, autogenes Training etc. Drunter geht’s wohl nicht. Leider!

    • … hab‘ ich schonmal irgendwo gehört, hat bei mir aber nichts gefruchtet!

      (Einer meiner derzeitigen Lieblings-in-die-Luft-schleuder-Sätze, importiert von Semioticghosts:

      „Strong back, soft front!“

      An die Wand hat er’s trotzdem nicht geschafft, doch das mag daran liegen, dass da so wenig Freiflächen sind. Über Buchrücken drüber malt sich’s einfach unbequem.

      … Wär aber keine schlechte Idee, wenn cih so darüber nachdenke.)

    • @Der Dilettant Bücher!
      Auch so eine Sache. Hab‘ zuviele davon, wie wahrscheinlich wir alle. Und seit Jahren kämpfen in meiner kleinen Wohnung zwei gegensätzliche Impulse um die Vorherrschaft: Entweder richtig Bibliothek oder g a r keine Bücher mehr. Also zumindest keine Belletristik: Immer nur genau das Buch besitzen, das ich gerade lese, dann weitergeben. Nur die Sachbücher als Dauergäste behalten.
      Der Vorteil? Ich fände endlich mal wieder in meinen Regalen, was ich suche.

      Hm…
      Will Madame so vernünftig werden?

  3. Stimmt Maos Satz: „Zieh die Brauen zusammen, und du kommst sofort auf eine Idee!“ habe ich sofort als in jeder Hinsicht falsch betrachtet. Die Grundeinsicht, dass das Durchschauen nicht auch schon Verändern ist, soll nur brachial ignoriert werden – totaler Ideologieverdacht!

  4. Meiner Erfahrung nach gibt es (nur) ein Mittel gegen das Grübeln:
    das begrübelte Thema auf Eis legen, es nicht mehr beachten, bis es eingefroren ist – sprich: so lange was Andres machen -, dann mithilfe jeweils eines Fünkchen Verständnisses Tropfen für Tropfen auftauen … bis es ins Fließen kommt … und damit ist es gelöst. Alles Gute dabei!

    (Warum das verzerrte Wort jetzt „grins“ heißt???)

    • Ich hätte es mir denken können, dass Sie nicht wirklich auf einen guten Rat aus waren.

      Und das verzerrte Wort ist diesmal lateinisch und heißt „mane“ – „bleib“.
      Nun denn!

    • @Iging Oh, ich hab‘ Ihren guten Rat durchaus gewürdigt. Nur fror ich so heute Morgen, dass mir Eis als Methode einfach zu hart erschien…

      („Verzerrte Worte“ – eigentlich eine schöne neue Rubrik! Natürlich zum Selbsterfinden und Weiterverschenken.)

  5. Hach, vor lauter Grübeln…. ….ganz das Antworten vergessen! Jetzt ist aber Montag und ich bin wieder da, honigbienenartig.
    (Neues für die Rubrik „Verzerrte Wörter“: euys. – Sagen wir jetzt mal nix, außer dass Grübeleien zu gar nix führen. Habe es im Selbstversuch getestet. Ergebnis = Null, bzw. ein leicht verzerrter Kreis.)
    Liebe Grüße! 🙂

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