30 Gedanken zu „Wörter eindeutschen, 1

  1. Sehr gerne. Und darf ich, Ihren Beschluss als Beginn einer noch aufzubauenden Liste verstehend, meinerseits folgenden Beschluss zur Kenntnis geben: bitte zukünftig die im (zumindest) Berliner Sprachgebrauch hartnäckig sich haltende Aussprache der sog. “O2-World” als “ouutuuwööörld” durch “Oh-zwei-Halle”, wahlweise “Oh-zwei-Mehrzweckhalle” ersetzen. Vielen Dank. (Sorry für diese Vokabel mit begrenzt lokaler Bedeutung, aber analoge Fälle finden sich vielleicht andernorts)

    • Sie verstehen mich durchaus richtig, Monsieur – und die Liste wird umso besser, je mehr Support sie seitens der geneigten Kommentator:innen erfährt!
      Wie allerdings aus der Welt eine Halle geworden ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen (?) Wie wärs denn mit “Ohzwei Wölfe”? ; )

      (Begrenzte lokale Bedeutungen jucken hier niemanden – sind wir doch alle, irgendwie. Ich meine begrenzt bedeutsam. Gell.)

  2. Antrag auf Erweiterung der Verordnung um binnenwirksame Korrekturmaßnahmen.

    Eingereicht wird der Begriff

    »Strukturreform«

    zum Austausch mit

    »Gewebezerstörung«

    Mit dem Ersuchen um gefällige Kentnisnahme.

    TF (e.h.)

    • Ja, leider ein bisschen abgetaucht – etwas zu sehr in der eigenen, algorithmischen Sud brutzelnd, so dass nur noch gelegentlich herüberblinzelnd nicht so oft ein Wort zu vernehmen ist.

      Vielleicht ja mal Zeit ins “RL” abzuwandern und den Avatar zur ewigen Ruhe zu betten? Ihnen ergeht’s da, im echten Leben, doch nicht so schlecht, oder?

      (Was weiß ich, vielleicht ist das Internet mittlerweile mit unser aller Leben so verwoben, dass keiner mehr so recht den Kuddelmuddel entwirren könnt’ – wer ist denn heut’ noch ohne Plattratte?)

    • @Phorkyas Das Real Life kommt nie zu kurz bei Madame – das sehen Sie richtig! Nur … auf meine Avatare, Doppelbedeutungen und virtuellen Parallelwelten will ich keinesfalls verzichten. Muss ich auch nicht. Solange TT nicht zum Zwang wird und die Realsten und die Liebsten meines Lebens immer Vorrang vor dem Virtuellen haben –

      Herzlich! Und schöne Grüße von der Plattratte.

  3. Mit “Support” ist dann ein Ort gemeint, wo’s Suppe gibt?

    Und “Kultur” wird vornehmlich von Firmen wie Swatch und Rolex gepflegt?

  4. Ginge das vielleicht auch in die andere Richtung? Es gibt bestimmt mindestens genauso viele Wörter, wenn nicht sogar mehr, die ich lieber ausgedeutscht hätte. Hausaufgaben zum Beispiel…

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