35 Gedanken zu „Heute mit Annahmestelle für schmoddrige Wörter

    • Don’t drink too much when it’s too hot [Kurzgeschichtsübung] Drachdefescht. Uffm babbische Bierdeggel velaaft’m Monika sei Telefonnummer. Ei was isses schmoddrisch unnerm Disch – grad binnischinne Abbelkrodse gedabbt, pfuideiwel.

    • Das wollen Sie nicht löffeln, liebe Phyllis. Glauben Sie mir.

      Jenes vom werten Kollegen offerierte Wort trägt übrigens auch eine Begrifflichkeit in sich. Ich will – das dortamts vorhandene Einverständnis als stillschweigend gegeben vermutend (eine allfällige Protestnote wird höflichst gebeten, auf dem abgekürzten Dienstwege anher zu übermitteln, damit diese sodann unter Verzicht des hieramts üblicherweise nötigen Aufschubes thermischer Verwertung zugeführt werden kann ; ) – versuchen, den Begriff anschaulich zu erläutern. Stellen Sie sich also vor:

      Sie stehen hinter jemandem, der mit geschlossenem Mund ein heftig schnarchendes Geräusch produziert. Hernach folge ein akzentuiertes schlundräumendes Räuspern. Was Sie nun n i c h t sehen können, weil Sie ja hinter dem Jemand stehen, ist das Zusammenklappen dessen Zunge und die Anspitzung der davor ruhenden Lippen. Sie vernehmen lediglich… *flupp* (watch your steps!)

      Die Begrifflichkeit leitet sich also vom Ekel her. Das mag gewiss nicht durchgängig für sämtliche Absonderungen schleimiger Konsistenz gelten. Diesen Gedanken möchte ich hier aber nicht näher ausführen. Denken wir stattdessen an Zerfallsprodukte. Rohes Fleisch, zum Beispiel, das nach einiger Zeit in der Wärme glasig zu glänzen beginnt. Sie verstehen…(?)

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