36 Gedanken zu „Einmal geübt, schon gekonnt XXXVIII

    • @albannikolaiherbst Auf die Schriftgröße habe ich keinen Einfluss genommen. An der vermutlich von Ihnen monierten Stelle, die „Schlampe“ nämlich, funktionierte das schon rein technisch nicht. Als Betreiber Ihres eigenen Weblogs auf dieser Plattform sollten Sie das wissen.

      „Da wird’s ja richtiggehend falsch.“ schreiben Sie. Sagen Sie mal‘: geht’s noch?! Entweder sind Sie betrunken von Sinnen oder Ihnen ist nicht bewusst, welch ungeheuerliche Indiskretion Sie damit begehen. Ich rege deshalb dringend an, den Kommentarstrang vollständig zu entfernen.

      Die Reduktion der Künstlerin auf Titten und Arsch. Passierte nicht zum ersten Mal. Frau Kiehl schrieb unlängst über einen vermeintlichen Konstruktionsfehler in ihrem Atelier und die feste Absicht, „die Box zusammenzutreten“. Die Mühe des Zusammentretens kann sie sich sparen. Einige ihrer Künstlerkollegen bekommen das glänzend hin.

      Und ja: an dieser Stelle bin ich zum Erbrechen humorlos.

    • @Phyllis Sie haben auch nur das E i n e im Kopf, oder! 😉
      [Wieso war mein Kommentar zu den Haken eh harmlos? Meine Kommentare sind nie harmlos, meine Guteste! Aber Sie werden ja wieder einmal von einem Ritter ritterlich beschützt, wie es aussieht, also keene Sorge.]

    • @Frau Phyllis zu „Nicht nachgedacht“. Wenn Idontgetit in seiner – ihrer? kann ich mir nicht vorstellen – Bierernstigkeit meinen sollte, ich dächte nicht nach, so darf er (doch sie? nee, bestimmt nicht) mich gerne an der Pupe schmatzen; es interessiert mich nicht einmal mehr, um wen es sich handelt. Mit Rollenbildern zu spielen, bedeutet, daß auch die Rezipienten spielen, es verlangt das. Zu diesen Spielen gehört das Klischee, gehört aber auch andere Kunst, die gleiche Topoi inszeniert, etwa – von ganz woanders her – >>>> dort Giger. Im übrigen muß Schlampe nicht abfällig sein, und zwar so wenig, wie wenn eine Frau zu einem Mann „du Arschloch“ sagt. Es kann sogar ein ironisch herumgedrehter Ausdruck für bewunderndes Verlangen sein. So viel, bzw. so wenig zum zu wenigen Nachdenken, das ich hiermit, in selber Münze gezahlt, zurückgebe.

    • @Phyllis Aus d e r Nummer kommen Sie jetzt nicht mehr raus! Der Haken an der Sache ist nämlich, daß nicht nur die Haken nicht existieren, sondern auch sonst nichts einschließlich uns, was im Umkehrschluß heißt, halten wir uns selbst für existent, müssen auch die Haken sein.
      (Haben Sie schon das Interview auf SteglitzMind gesehen – mannometer, was ist der Kerl am schwadronieren dran!)

  1. Schlampe. Schreibt der eine.
    Von kleinen Wohnungen der andere.
    Das also sind die beherrschenden Gedanken, die beim Betrachten des Fotos in den Sinn kommen und nach Ausdruck verlangen.
    Was zum Teufel läuft denn hier eigentlich?

    • @I don’t get it Holla.
      Ich glaube, das ist ein Miss-verständnis, das an einem so schönen Sommertag aus der Welt gepustet werden sollte. Was ich natürlich nicht tun kann, da ich nicht ANH bin. Von meiner Seite aus kann ich nur folgendes sagen: Bei dieser Serie geht es mir, wie >>> hier kurz beschrieben, um weibliche Rollenbilder. Spielerisch, ironisch, zynisch und auch manchmal bitterernst hinterfragte.
      Das heutige Foto ist ganz offensichtlich eines, das als Scherz daherkommt. Ich selbst hab‘ mich köstlich amüsiert, als mir die Idee dazu kam. Dann zögerte ich kurz, ob es zu „frech“ sein könnte. Ob es mir irgendwie „schaden“ könnte, es einzustellen. Entschied dann aber, dass der schöne Tag eine Prise Übermut gut verträgt.

      Dass dann Kommentatoren wie ANH und Norbert W. Schlinkert, mit denen ich ja befreundet bin, dieses Angebot annehmen und ebenfalls übermütig reagieren würden, war vorauszusehen. Auf die Idee, dass es den beiden Herren deswegen an Respekt fehlen könnte, käme ich gar nicht. Bei einer anonymen, wildfremden Person wäre das sicher anders.
      Auch wir, Sie und ich, sind ja befreundet, und auch Ihnen hätte ich einen Scherz auf meine Kosten nicht übel genommen – immerhin bot das Bild heute Morgen dazu eine Steilvorlage… ; )

      ANH’s „Schlampe“ also – ? Geschenkt!
      Schlinkerts Kommentar war eh harmlos.
      Ich weiß natürlich trotzdem, warum Ihnen die bisherigen Bemerkungen so gegen den Strich gingen: Sie scheinen Ihnen respektlos. Zu privat wahrscheinlich auch. Und zu wenig nachgedacht, was denn das betreffende Foto n o c h so alles sagt mit seinen Haken.
      Wenn ich mit meiner Serie ernsthafte Diskussionen zum Thema Frauenbilder und Sexismus anstoßen wollen würde, müsste ich unter jedes Bild dieser Serie einen Text setzen, der die Richtung des Gesprächs vorgibt. Dann kämen sicher keine dreisten Kommentare mehr. Vielleicht mache ich das mal bei einem der künftigen Bilder dieser Serie: Einen eigenen Kommentar direkt dazuschreiben.

      Das bedeutet aber auch immer, damit so eine Diskussion seriös und lebendig ist, dass ich einige Stunden am Rechner sitze, schnell auf Kommentare reagiere und eventuell moderierend eingreife, falls sich was allzusehr erhitzt. Hatten wir ja alles schon in der Vergangenheit.

      Heute aber arbeite ich auf dem Balkon, mit dem Laptop auf dem sich bräunenden Bauch. Und, glauben Sie es mir bitte: Es ist ein viel zu schöner Tag, um sich über eine kleine Schlampe aufzuregen.
      Lieber Freund, schnaufen Sie aus, der Mensch ist nur da wirklich Mensch, wo er verspielt hat! ; )

    • Warum löschen? Dann machte meine Erklärung ja gar keinen Sinn mehr…
      Ihr Kommentar war doch aus Ihrer Sicht vollkommen berechtigt und ist es noch. Ich hab‘ nur meine eigene hinzugefügt!

    • @Books and more Man muss die Metaphern ja streng im Zaum halten, sie gehen sonst erfahrungsgemäß mit einem durch!

      (Falls Ihnen dort für künftige Fotos geeignete Utensilien ins Auge fallen sollten, bitte fotografieren…! ; )

    • @ANH Ich habe dazu in meiner Entgegnung auf Idontgetit eigentlich schon alles gesagt. Trotzdem bleibt es für mich interessant, mit welch unterschiedlichen Filtern wahrgenommen wird. Hätte es idontgetits Einlassung, nein, Attacke nicht gegeben, wäre meine Erklärung nicht erfolgt – die doch wahrscheinlich für Leser:innen, die nur mal zufällig hier aufkreuzen, ganz aufschlussreich war.
      Dass Sie auf Giger verlinken, bringt einen völlig neuen Aspekt ins Spiel: Meine Vermutung ist, dass der Mann, ganz ohne Ironie, sein ganzes Leben seinen Fetischen gewidmet hat. Neulich las ich mal ein Interview mit ihm, da wurde das sehr deutlich. Er betreibt keine ironische Distanznahme; seine Bilder und Figuren sind unmittelbarer Ausdruck seiner Obsessionen. (Man stelle sich nur vor, er hat sein Haus von innen ganz schwarz angemalt!)

    • @Books and more Ein lustiger Nebeneffekt der kleinen Schlampen-Echauffage ist der, dass ich meine Trainerin heute „Miststück“ genannt habe, weil sie mich so gequält hat.
      Die guckte mich an.
      Bild‘ dir nichts darauf ein, sagte ich.
      Sie grinste nur.

      (Ich erzähl‘ das nur, um den Gebrauchskontext der liebevollen Beschimpfungen noch etwas deutlicher zu machen ; )

  2. @Norbert, lachend: das mit dem doppelseitigen Vergnügen war jetzt aber gerade mal n i c h t anzüglich gemeint, sondern im Sinne von zwiespältig!
    (Herrjeh, selbst „zwiespältig“ ließe sich, merke ich gerade, anzüglich deuten, wäre man wirklich darauf aus … ; )

    Was die harmlosen Haken betrifft, bin ich übrigens mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass sie gar nicht existieren. Wir haben die uns alle nur eingebildet.

  3. @Norbert Die Sache mit dem Umkehrschluss wird mir jetzt zu philosophisch – ich bin doch heute auf Impuls gebürstet!

    Ansonsten – lebhaftes Interview! Viel zu gut gelaunt natürlich, aber da kann man wohl nichts machen, die Sonne scheint halt gar zu schön. Wenn Sie’s denn bitte auch noch verlinken täten?!

  4. der mann macht sich die hände an der frau blutig
    das ist die regel des mannes
    kommt nicht so regelmäßig wie die der frau

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