19 Gedanken zu „Inszenierungsjunkies

  1. Die gucken aber ’nuffig, die Schwalben, viertel begierig, viertel skeptisch, viertel ängstlich, viertel besorgt. Nur nach Schwalben sehen sie nicht aus;-)

    • Lobster, Sie sind ein Hooligan, Sie wenden ständig (“nur” sprachlich) Gewalt an, Sie haben sich nicht unter Kontrolle. Persönlich würde ich Ihnen nicht begegnen wollen, weil ich Angst habe vor berechenbar unberechenbaren Menschen.

    • Sehr geehrter Gast, ich habe die Kommentare, auf die Sie sich beziehen, gelöscht, lasse aber den Ihren stehen, weil Sie das Problem auf den Punkt bringen. Diese Art sprachlicher Gewalt ist mir sowas von zuwider, dass mir die Worte fehlen.

    • Sehen Sie, hier fängt das ‘virtuelle’ Leben an, liebe Phyllis. Es ist unmöglich, in der Anonymität den ‘Gast’ vom ‘Lobster’ zu unterscheiden. Beide könnten ein & derselbe sein. (Verzeihen Sie, dass ich es so auf den Punkt bringe, Herr ‘Gast’, nachdem Sie es auf den Punkt gebracht haben.)
      Ich weiß nicht genau, was mich vor dieser Gewalt bislang geschützt hat, aber sie ist da, hier & bei Herrn Herbst, und sie tobt! Sie tobt nicht allein sich aus, sondern auch meine Lust an einem Medium, welches alle Freiheiten auf seiner Seite hat. Im ‘richtigen Leben’ würde ich einen ‘Lobster’ nicht treffen auch nicht von ihm getroffen werden. Wenn ich ihn träfe, würde es gut ausgehen, so oder so! Es geht hier nicht um ‘Pfauenhändel’, es geht um unakzeptierbare Gewalt, wie Ihr ‘Gast’ es besser nicht ausdrücken konnte.

      Ich hab das jetzt in die Tastatur gehauen, also recht gewaltbereit, aber vlt. nicht mit der notwendigen ‘Wortgewalt’.

    • Jedesmal das gejammer über die Anoymen, dabei braucht es in der Schaltfunktion einfach nur das richtige Häkchen maschen und schon können solche wie ich und andere noch viel schlimmere nicht mehr kommentieren.

    • Im realen Leben bin ich früher oft verzweifelt, wenn eine Diskussion sprachlich immer gewalttätiger wurde. Meistens hat dann auch die Lautstärke zugenommen und ich habe mich dabei selbst ins Unrecht gesetzt. Wer schreit, hat immer Unrecht.
      Auf dem Blog habe ich entsprechende Kommentare gelöscht. Manchmal auch die Art, dass ich den Eintrag zerrissen habe, den Originaleintrag gelöscht habe, Aber in meinem Kommentar das volle Zitat habe stehen lassen. Auf diese Weise habe ich vom fremden Kommentar Besitz ergriffen, der Eigentümer konnte ihn nicht mehr zurückziehen.
      Das ist mir jetzt alles zu blöd.
      Im realen Leben verwende ich mittlerweile Ironie und Sarkasmus. Wenn es nicht anders geht, ganz gemeine argumenta ad honimem, um dem anderen wirklich weh zu tun. Sprachliche Gewalt kann schlimmer sein als echte Gewahlt, nicht unmittelbar doch in ihrer Gesamtwirkung. (Ich verweise auf Marshal Rosenberg: unbedingt googlen und dann lesen)
      Es gibt ein Blog, das ich nicht mehr besuche, weil ich von der dort zur Schau gestellten und von der Bloginhaberin sogar geförderten sprachlichen Gewalt so angewidert war. Ohne da jetzt echten Linken auf die Füße treten zu wollen, stelle ich gerade bei manchen Menschen, die sich als “links” deklarieren, den Stolz fest, radikale Ansichten mit sprachlicher Gewalt an die Leute bringen zu wollen. Das ist auch der Grund, warum mir manche Feministinnen ausgesprochen zuwider sind. Nicht der Feminismus ist das Problem sondern manche ihrer Vertreterinnen.
      Die Medien unterstützen das dabei noch. Je schlimmer die Sage werden, desto wahrscheinlicher landen sie auf der Titelseite.
      Insofern hat man es im Blog einfacher. Das Löschen ist wirklich nicht so schwer.

    • @Walhalladada Danke für diesen die in die Tastatur gehauenen Kommentar. Es ist nicht müßig, diese Dinge immer wieder zu thematisieren. Dieses Medium, das “alle Freiheiten auf seiner Seite” hat, ist ein großartiges. Nicht als Ersatz für das “richtige” Leben, sondern als Ergänzung. Ich hab’ keine Lust, mir die Lust darauf nehmen zu lassen. Warum gerade Die Dschungel und TT häufig Attacken ausgesetzt sind … hm … die beiden Blogs sind eben auf ihre sehr unterschiedliche Weise ziemlich angreifbar. Liegt an den Klarnamen, den Themen, der ungenierten Selbstdarstellung. Unter anderem. Würd’ ich aber zurückstecken, einschränken, zensieren bzw Anonyme ausschließen, würde mir das Ganze keinen Spaß mehr machen. Ich moderiere im “richtigen” Leben schon genug.

    • @Jan Ich jammere nicht. Ich hab’ auch nichts gegen anonyme Kommentierer:innen. Und Löschen, wie Steppenhund richtig bemerkt, ist auch nicht so schwer. Aber das Thema selbst lässt sich nicht löschen, es ist ein wichtiges, es geht über die Befindlichkeiten einzelner Weblogbetreiber oder Kommentatoren hinaus, finde ich.

    • Gute Sache nicht?
      Mir hat das einmal ein Trainer bei einer “Train the Trainer”-Schulung nahegebracht. Spezialist bin ich noch keiner, was gewaltfreie Kommunikation angeht. Aber ich bemühe mich. (Und manchmal bemühe ich mich bewusst nicht:)

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