Don’t work without back-up

22.39
.. und wie heute ein Freund schrieb: “Der Fühler der linken Schnecke betastet die Armbanduhr des Mannes, so viel erkenne ich; sie nimmt Kontakt auf. Was wollen Sie damit sagen?”
.. und wie ich darüber nachdenke jetzt. Das Gehirn, beim Zeichnen, ist ein Ort. Man kann da ohne Stift nicht einfach hingehen.

17 Gedanken zu „Don’t work without back-up

    • … und während ich die gesamte Szene noch einmal auf mich wirken lasse,
      so richtig groß herangesuumt, muss ich genießerisch lächeln.
      Die Ruhe und Gegenwärtigkeit, die hier ausgestrahlt wird…
      hach, liebe Phyllis, Sie haben sich wieder einmal selbst übertroffen!
      (dabei sind gar keine Eulen im Bild ; )

    • @Hans1962 Ein Künstlerkollege, der gestern anrief, sagte nur lakonisch zur Zeichnung: “Huh, die ist aber dark.” Bin froh, dass Sie keiner sind und (deswegen?) zweimal hinsehen.

    • Stimmt. Künstler bin ich keiner (oder doch? Überlebenskünstler vielleicht… ; )
      Mag sein, dass ich auch länger hinsehe, um den Schlüssel am Ende in mir selbst, nicht im Werk zu begreifen. Wenn ich’s mal habe, kann das schöne Umstürze im Inneren bewirken, so wie hier zum Beispiel.
      Der Vergleich der ursprünglich verschlossenen mit der dann eröffneten Wirkung ist immer wieder ein spannendes Ereignis für mich.

    • bei mir kann man nicht mal an investigationen interessierte absichten klauen, sorry,
      also da schliess ich mich aber 23 grad leicht an und sag : hans, ihre beobachtungen kraft ihrer beider augen toppe ich so schnell nicht und ihre interpretationen desöfteren sicherlich auch nicht.

      * heut mit kaffee gedopt *

    • Es ist unter gewissen Umständen zu erwägen, ob nicht Twenty Three (TT) seinen Wollfaden eher loslasse und sich der Munition des Gegenbands im linken (Teil des Bilds, dem Fischwanz des Workaholics) back-p zu ergeben, zumal Sexgourmet Mathias Horx folgendermassen argumentiert: “Man experimentiert im Bett, versucht Rollenspiele oder was auch immer. So entsteht eine erotische “Gourmet”-Kultur, aber nicht, weil man sich nicht treu sein will, sondern weil man sich treu sein will! Man ist romantisch, aber man weiß auch, dass erotische Gefühle wachgehalten werden müssen. Am besten durch differenzierte Praxis.Gevögelt wird immer.Mittels moderner Analysemethoden konnten die Wissenschaftler den Ersatz des Phosphors durch Arsen in vielen Zellbestandteilen dokumentieren, sogar beim Erbmaterial des skurrilen Bakteriums.” „Wenn ein Wesen unseres eigenen Planeten schon so etwas Unerwartetes tun kann, wirft das ein neues Licht auf die Möglichkeiten des Lebens generell“, sagt Studienleiterin Felisa Wolfe-Simon vom astrobiologischen Institut der Nasa in Kalifornien.Bisher galt als Grundprinzip der Biologie auf unserem Planeten, dass alle Lebensformen auf sechs Elemente angewiesen sind: Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Phosphor. Phosphorverbindungen bilden beispielsweise einen Grundbestandteil der DNA, der Trägersubstanz der Erbinformationen aller Lebewesen. Darüber hinaus ist das Element an vielen fundamentalen Stoffwechsel- und Regulationsprozessen in soffen Zellen beteiligt.Jetzt allerdings muss die Liste der Grundelemente des Lebens umgeschrieben werden: Den neuen Erkenntnissen zufolge kann Arsen offenbar Phosphor ersetzen. Normalerweise ist Arsen hochgiftig für Lebewesen, denn es stört ihre Stoffwechselvorgänge. Es besitze allerdings einige chemische Ähnlichkeiten zum Phosphor, erläutern die Wissenschaftler. Diese Eigenschaften nutze das Bakterium aus der Familie der Halomonadaceae, um sich vom Phosphor unabhängig machen zu können.Der Astrobiologe Ariel Anbar von der Arizona State University in Tempe unterstreicht die Bedeutung der Ergebnisse: „Ein Grundprinzip bei der Erforschung von möglichem Leben außerhalb der Erde war es, uns an die Verfügbarkeit der vermeintlichen sechs Lebens-Elemente zu halten. Die neuen Erkenntnisse zeigen, dass wir auch diesbezüglich weiterdenken müssen.“ Wird die rechte Schnecke zum Nachtisch von Gourmets verspeist? (Georg Groddeck)

    • der freund wird wohl als mann in dieser person nur einen mann auch erkennen. ich kenne aber viele (europäische) frauen (zb in der politik oder wissenschaft), die genauso aussehen, wie auf dieser schwarzweiszzeichnung.
      “Man kann da ohne Stift nicht einfach hingehen” ist ein schoener satz ins gehirn.
      ich freue mich auf meer. der buecherberg als fischschwanz (mal von dem abgelutschten bild des buecherwurms abgerückt) – auch eine schoene auslegung (hi MB!). die gesamtfigur ist fein in der schwebe! martenehentransformation? kentaur der meere? seepferd(chen) mit ???
      auf jeden fall transpersonal!

    • @ Martin Bolze Huch, ein 3-D-Text-Klettergerüst, ich steig zwar nicht ganz durch, aber was solls. Groddeck wenigstens lässt mich sicher Fuß fassen, obwohl ich zuerst Lebens-Alimente statt Elemente las… wenn das mal nicht Es war, das da las.

      (Name geklaut oder der echte?)

    • 3-D-Text-Klettergerüst – das ist eine parfait zutreffende Eigenschaft, salopp, geehrte Miss Phyllis.Verleser sollen schon auch mal drin sein, wenns mit Yoga & Groddeck Fuss fassen gilt. Fuer jetzt nur kurz, bin auf dem Wege eine kleine Party zu hypnotisieren…

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