TTag, Montag, 22. November 2010. Adieu, Seminarsaison.

Flip: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Roll’ Dich schön auf und stell’ Dich in die Ecke,
und ja, vor allem, lass die Eddings los.

Sag’ Deinen letzten Satz und mach ihn fein;
gieb ihm noch eine ehrlichere Frage
dränge sie zur Vollendung hin und jage
den letzten Inhalt in das schwere Sein.

Wer jetzt kein Wort hat, traut sich keines mehr
wer jetzt noch karg ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, zweifeln, lange Briefe meiden
und in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die andern schreiben.

(Mit einer Entschuldigung an, Sie wissen schon)

16:49
Angesichts der Kommentarfolge kommt’s mir mal wieder so vor, als zöge sich über den ganzen TT-Hof ein riesiges HimmelundHölle Spiel, in dem aber nur zwei große Jungs miteinander hüpfen… bin allerdings heute so müde, dass mir die eigene Kreide aus den Händen zu gleiten droht.
(Eben, zeitgleich zu meinem Beitrag, der Kommentar von Schreiben wie Atmen. Merci für diese Außenperspektive! Hab’ ich nicht höchst konstruktiv darauf hingewiesen, dass es andere (bessere!!!) Möglichkeiten für Jungsgeplapper gibt? Hm?)

Ihr Spiel, lieber A23H, lieber Lobster, ist nur mäßig interessant für andere, um’s mal milde auszudrücken. Wenn Sie so weitermachen, zück’ ich den Schlauch und spritz’ den Hof ab.

18:27
Bange Frage.
Womit schicke ich mein armes Hirn auf die Reise, wenn ich alle “Lost”-Staffeln durchhabe?

Nachtrag, Dienstag, 23. November
Meine Toleranzgrenze, das Kommentarverhalten einiger Gäste betreffend, wurde gestern deutlich überschritten. So geht das nicht.
An jene, die’s betrifft: ich will heute nichts von Ihnen hören. Im Ernst. Keinen Piep.

51 Gedanken zu „TTag, Montag, 22. November 2010. Adieu, Seminarsaison.

    • kim’s chi – und ich hätte ihr vor zwei tagen eigentlich was übers bett hängen sollen.
      ( kim zieht keinen mehr durch übrigens, schade eigentlich, hatte putzige waves dabei druff )

      ich experimentier seit wochen sporadisch an nem joghurt knoblauch dressing mit orange und banane und da fehlt wohl zur zeit zuerst mal das peanutsmehl, bevor sich das letztlich dann irgendwann ausdimensioniert hat.
      nur so beiläufig det dazu gesemmelt.

    • abfedernd zur weissagung oben sag ich roll dir eenen und du hast worte, die aber die die sich nicht gerollt haben, die wollen unbedingt jetzt skypen, hm ?

      guntersax geschichten ?
      gähn, oder zu vorschnellend ?

      sirr – seh schon phyllis fühlt sich zurückgesetzt und zieht den dialog mit dir ähem ihnen vor.
      bin ja eh ideenlos, muss erstma aufwachen.
      danke für die nette kochactionbeschreibung – puh was bin ich wieder nett heut.

      liebe grüsse und bis später!

      ( roman – ach so – y not )

    • gross war der sommer
      als du noch von sommerblusen
      träumtest
      pfiffig aus den
      höhlen lugend
      nach worten lechzend
      wie ein papagei
      gross war der sommer
      als nichts unter den röcken war
      und die worte sich überschlugen
      und du nicht viel verstandst
      in all der hektik
      gross war der sommer
      der dich verstummen liess
      du winter deines heissen
      sehnens
      im dick geschichteten eis deiner tage
      frostig wie in gefriertruhen versenkt
      und doch gehts stetig zu dir
      hin und dies nicht zu knapp

      just a simple trial

    • Na also. Wer dichtet, muss auch nicht in die Ecken ; )

      (und, klar, wenn nicht mindestens alle 25 lines oder so mein Name fällt bei Ihnen beiden, werd’ ich grantig. Was soll ich’s leugnen)

    • *lacht laut* jetzt ward aus dem gelegentlichen schmunzeln heut ein offenes, sich wunderbar anfühlendes lachen ( bei mir ).

      wie nachsichtig sie gegenüber dilettantismus sein können, phyllis.

    • nun, – ‘s ist wohl was unverschämt a23h gegenüber, wenn ich jetze weiterposte wo ich mich eigentlich schon wieder zur ner couch ( die ich nicht besitze ) hingezogen fühle, aber bohren, hämmern und sägen und das vielleicht im regen ( oder trägen ), nö, das verlangt nach höchstordentlicher entlöhnung, nö also nix mit bezahlen hier, mir reicht mein lyrisch dünnbrettfräspläsier, ( -bier oder -papier klingt besser, ich weiss ich weiss )

      ihnen und allen nen lieben lieben tag soweit

    • naja so switchen is wohl gelegentlich das einzige, was noch unterhalten kann.

      b.s. 2

      ( kostproben aus die lieben immobilien würden mich aber schon auch noch interessieren, naja – that’s phyllis place )

  1. Man kann sich kaum noch zu Kommentaren aufraffen hier, alles geht irgendwie verschütt in diesem unglaublichen Kommentareschwall. Nun aber dennoch: Sprung auf in den blubbernden Wörtersee.
    Geiles Gedicht Frau Phyllis, bin geneigt, es aus Mitbetroffenheit ein wenig über das Original zu stellen.

    • Er blubbert, liebe Frau Wie, als hätte jemand Waschmittel reingeschüttet; ich kann selbst kaum noch sehen. Bin mal gespannt, ob mein Aufruf Früchte trägt. Den beiden Angesprochenen mangelt’s ja beileibe nicht an Geisteskraft, sondern an Einfühlungsvermögen, welche Überlegungen für ein Weblog zuträglich sind und welche nur fürs eigene Gaudiment.

      Danke übrigens für den Zuspruch mein Cover-Gedicht betreffend, hatte mich schon gefragt, ob’s überhaupt jemand gelesen hat vor lauter Blubbern im See
      : )

    • lady phyllis die klügere schwingtür gibt nach – auch ausschliesslich in himmeln darf angehimmelt werden ( gut – die braven mädchen kommen in den himmel, die anderen kommen überall hin, naja, wer wird denn gleich verzweifelt sein ) – kreide hin, wolf dann her ? ojemini ich bedaure sie soeben ernsthaft.

      ( ohne dabei 23 auf die heuschrecke gelatscht sein zu wollen, mein pullover ist eh verschlossen fast bis rauf zum rhinenzephalon – fast bis dahin, a23h – was haben wir bloss getan )

    • wie schreckt man denn heu – ich hatte eigentlich etwas feststellen wollen, pardon, aber anschlagscharakter nebst dessen womöglich impertinenter darstellerei dem jetzt untergejubelt sehen zu müssen, meine fresse, w e r hat das denn nun verdient ?
      nun bevor sich fragend rollend leseräuglein verdreh’n, ich nehms heut mit auf meine mütz, schlafen’s wohl.

    • ach so – geflügelte minilobster wie gentrifizierte schwarmintelligenzen, machen sich über meta-blogger her und dielen böden, leer.

      voll.
      breit.
      abflug.
      word.
      sorry.

    • Sie werden mir vergeben, daß ich weiterhin den Herrn Rilke ein wenig bevorzuge. 😉 Das soll aber Ihre Behandlung des Gedichtes keineswegs gering schätzen. Zu den Kommentaren hier schließe ich mich Frau Wie an. Es scheint mir selbstdarstellerisches und weitgehend sinnfreies Geblubbere, mit intellektuellem Gestus verbrämt. LG tinius

    • @tinius Gegen Selbstdarstellerisches, so es denn Inhalt und Form hat, hab’ ich gar nichts einzuwenden, lieber Tinius, und Sie sicherlich auch nicht. Nur das, was in letzter Zeit hier passiert, sprengt den Rahmen meines Ateliertagebuchs. Ich dachte, ich könnte dem mit Humor und einer gewissen künstlerischen Lässigkeit begegnen, finde aber, dass die überstrapaziert wird.

      (Dass Sie mir, als ausgewiesener Liebhaber von Gedichten, meine Verballhornung des wunderbaren Rilke verzeihen, stimmt mich übrigens froh… ich hatte tatsächlich Bedenken, es einzustellen, weil ich das Original so liebe.)

  2. Jenes Gedicht hat mich gerade zum Schmunzeln gebracht, trozt der Lohnarbeit, die sich heute ausgesprochen lange hinzieht.

    Schmunzeln Shmuzln. Verhuntzen vrhunzln.

    • alfred versteh schon cooxareale mal praefigurieren.

      wie bereitet man denn die kois dergstalt zu so dass se wirklich wie getoastet aussehen und trotzdem munden ?

      *ebenda leicht verwirrt*

    • besser isses wohl, allerdings flashte mich diese session nochmal voll zurück in die frequenzen und zu so manchen frequenzerzeugern – mental, aber immerhin – und nahmen wir nicht eigentlich lady phyllis einen so gut wie leeren dreisynaptisch-vorgefühlten tag ab oder standen soweit zumindest bereit ohne es geahnt zu haben, sie würde zu kräften sich noch entschlossen aufgebäumt haben können oder so.
      thanks, es war mir eine zwar phasenweise undurchschaubare aber im reflektorischen
      mode eben ne fast schon offenbarende kurzweil.
      mögen tu ich ja phyllis auch.
      ansonsten ess ich aber lieber eis, ganz klar. 🙂

    • ach so a23h du pfeife, wortlos auch noch – unbegründet alles rauslöschen hier, nachdem ich nochmals grosse, grosse komplimente machte, finde ich megadoof.
      was willste denn eigentlich ?
      dann komm doch mal rüber und pack aus, hab ick’s mir hier vielleicht mit absicht gebacken, so wie’s war, oder was ?
      jammen, hm, da treff ich mal auf einen, der ähnlich textet wie ich als ich noch voll auf der musik war, versteht vielleicht keiner wie das ist, wenn man die töne sehr schnell sprudeln lassen kann, zu schnell für manche womöglich, fantasievoll, durchaus
      und dann so’n wirklich merkwürdiger rückzieher, der doch so ultrafreundlich heut morgen – naja, nach O uhr mez – noch “rationalisiert” ward.
      doof echt –
      phyllis, jetzt bitte ich sie ebenfalls um das löschen meiner posts hier.
      ich würde mal sagen alle – was ich mit kois machen würde und mit nem steinway muss ja eh niemand interessieren, das gedicht können sie von mir aus stehen lassen,
      aber auch nur das gedicht, naja – das lachen kam vom herzen, vielleicht das auch noch.
      der rest muss jetzt nach meinem gefühl in den orkus.

  3. Hust hust. Hiller? Holger?
    Wichtig war, dass er mal gut aussah und es die Achtziger gab und den Ratinger Hof.
    Nach Lost, nie gesehen, empfehle ich Sopranos, der Gandolfini in uns und das liebe Geld.

    • @sowieso Was ich an Lost so schätze, ist diese merkwürdige Insel: um abzutauchen, wenn ich mal kein Buch zur Hand nehmen will. Reine Realitätsflucht – die mir die Sopranos wohl nicht garantieren würden..

    • fiep tt auf dem aktuellen platz zwei der twoday charts – das hat alfred nicht verdient, im konnex zu dieser erfolgsgeschichte am aushang gepinnt zu sein.
      mir kann es zwar egal sein, weil ich ja anonym bin, trotzdem bitte ich sie, frau kiehl, hiermit erneut darum sämtliche meiner posts hier zu löschen.
      danke.
      auch dieses, was sonst.

    • @lobster Ich hab’ keine Zeit, sämtliche Ihrer Posts zu löschen. Und hab’ meine Ansprüche, was Kommentare anbelangt, in letzter Zeit klar formuliert.

      Mir ist übrigens n i c h t s egal, was hier auf TT passiert, und Ihnen ja offensichtlich auch nicht, sonst wären Sie nicht hier. Also lassen Sie sich was einfallen. Oder auch nicht. Mir momentan schnuppe.

      Verstehen Sie? Ich hab’ keine Zeit für Löschorgien! Und die charts lassen mich kalt.

    • lange worte kurzer sinn – was ich sagen wollte, sagte ich und wenn alfred sein abschlusskommentar von heute morgen noch mal reinstellt, so klären sich vielleicht noch so manche sachen.
      sie irgendwie indigniert haben wollte ich nicht.
      ich wünsche ihnen hiermit einen tag mit der stimmung oder den ereignissen, die sie
      sich wünschen!

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