Calling my voices

Die inneren Stimmen visualisieren: Eine von ihnen sieht ungefähr so aus. Keine von den guten. Deswegen bin ich so still momentan.

16:50
Geh’ mal ne Runde spazifizieren.

00:14
Morgen mach’ ich Streusel ohne Kuchen und esse sie roh ; )
Nacht, allerseits.

28 Gedanken zu „Calling my voices

  1. Ich hab gestern gefühlte 100 Sonnenbrillen anprobiert, heute versuch ich dann mal Pappnasen;-).
    Gibt es eigentlich einen Band mit Zeichnungen von Ihnen?

    • Ich glaube, viele von uns kennen sie: diese Stimme, die bar jeglichen Wohlwollens ist. Man kann sie ignorieren. Besser scheint mir aber, ihr ins Gesicht zu schreien. Wozu man ihr erst einmal eines geben muss.

    • ergo :
      sie sind so still momentan, weil sie damit beschäftigt sind, dieser stimme in’s gesicht zu schreien.
      aber sicherlich nicht : “verschwinde !” & “bleib bitte nur als zeichnung übrig”.
      geht schneller mit sowas wie : ” du geniesst meinerseits null daseinsberechtigung, verschwinde auf nimmer wiedersehen aus meinen geistigen hallen “

      ist das vollzogen würde ich anfangen ernsthaft von kunst zu reden oder kunst machen.

    • Gottchen, das Ernsthafte, bitte nicht jetzt anfangen alles auf dem Kopf zu schnitzen, ich finde, diese Form der Ernsthaftigkeit ist mit den letzten ordentlich bestallten Professuren dahin.
      Zeichnen ist das neue Klotzen. Goya hat so wunderbare Zeichnungen von Leuten, die die Treppe runterpurzeln.
      Verzerrtes Wort: Zoys. Legasthenie im Olymp, das stell ich mir ernsthaft lustig vor.

    • sowieso ja na klar da hab ich jetzt vielleicht plötzlich ne wahrnehmungsschwäche ala ‘kognitive aberration’ und kann mir aber noch was von wegen kathartisch artifizielles coagulieren könnendes elaborieren reinwuchten lassen so auf die ganz ganz schnelle.

      abgesehen davon kann doch “ernsthaft kunst machen ” durchaus heissen : so heiter wie möglich.

      mags halt gerne so abstrakt wie möglich was soll’s.

      🙂

    • @lobster (…) “ist das vollzogen würde ich anfangen ernsthaft von kunst zu reden oder kunst machen.”

      Was, zum Henker, heißt denn ‘möglichst heiter ernsthaft Kunst machen’? Klingt beschwerlich, ehrlich…
      Angefangen hab’ ich doch längst, mit allen Schutzengeln und Dämonen gleichzeitig auf der Bahn, mal laufen eben die einen schneller, mal die anderen. Ich kann nur die Bremser am Rand nicht leiden, die immer wieder frisch nachwachsen, machmal haben die ein Irrsinnstempo drauf und wuchern über die Bahn, bis nichts mehr geht. Alles strauchelt und die Künstlerin hängt im Sebstbezichtigungsdickkkkicht, bis sie mit der Machete draufhaut, oder sich das Zeug eines Morgens wie durch ein Wunder ganz von selbst wieder auflöst : )

    • dämonen gibt’s bei mir nicht ( nicht mehr – und hoffentlich nicht wieder )
      ich wäre aber nie auf die idee gekommen sie irgendwie bei mir zu verewigen, sprich fest zu halten. ( von mir aus : recorden oder samplen z.b. )
      ich kann nicht genau sagen wie sich im sound ein dämon ergibt – ein paar rechteck- oder sägezahnwellen zuviel, sag ich mal.
      und engel ?
      bildete mir ein gelegentlich mal den einen oder anderen gespürt zu haben.
      schon was länger her.
      clear space.

    • 1:20 zu 0:xy ohne das zwinkern wäre der streusel ohne kuchen noch kontemplierbar.

      naja den ekel, um zu meiner kunstauffassung kommen zu dürfen, möchte ich niemand beigebracht haben.
      da ist sone gezeichnete witzfigur wie oben echt nur pillepalle vom feinsten. 🙂

    • @sowieso Ich hab’ ein Faible für’s Verschenken – obwohl selbst an mir die Erkenntnis nicht vorbei gegangen ist, dass Wertzuwachs eher über das andere, das – grrrr! – Verkaufen funktioniert …
      Aber keine Sorge, offline muss bös’ bezahlt werden für meine Arbeit(en). ; )

    • Ja, aber, wie viel genau, das Postkartenbuch zb?
      Natürlich, verschenken ist eine große Freude, nur eben die eigene Kunst nur an Freunde und sonst eben, claro, Kohle Richtung Selbsterhalt rüberwachsen sehen wollen, wie denn wohl sonst. Und eins ist doch mal klar, Frauen verschenken eh schon zu viel und beziffern ihren Wert meist zu gering, weil, man ist ja nicht so, und man will ja auch gar nicht so sein. Quatsch, ich bin so, und ich will so sein, Selbstausbeutung nur noch bei Liebhaberprojekten und nur unter Androhung von Liebesentzug, alles andere ist Arbeit und sollte als solche bezahlt werden.

    • Sag’ ich doch, 10.- Euro das Büchlein.
      Kunst verschenken ist keine gute Idee, noch nicht mal an Freunde. Ich tausche gerne. Und so sehr Selbstentwertung ein Thema sein mag – selbst dahinter steckt ein Turbo. Und Turbo ist gut.
      Sorry. Bin gerade am Zeichnen. Da funktionieren die Verschleierungen nicht, ganz und gar nicht : )
      Herzlich!
      P.

    • Oha, 10 Euro, nee nee nee, aber gebongt, reservieren, geheime Übergabe geheim in Berlin oder mal postalisch, bin nicht am Zeichnen, aber auf dem Sprung Richtung Meer. Meer dann! Zeichner sind die besseren Menschen, habsch immer gesagt. Und auch ein Turbo lässt sich tunen. Die Feinabstimmung, auf die Feinabstimmung komm es an, denn auch ein Turbo muss mal tanken.

  2. shortcut call them. (resolutely)
    listen to them. (carefully)
    appreciate their concern. (truly)
    – but then:
    don’t shout.
    call it a bluff.
    they’ll go bust.

    Yours sincerely
    deadpan

    • @hans Eben. Keine Abkürzungen. Nicht für mich. Ich spür’ sie nicht, sie zählen nicht im Ergebnis, ich will die gewundenen Wege. (Weiß der Geier, muss wohl Erziehungssache sein)
      Schöner Appell!
      Bluff.
      Lang nicht mehr gelesen, das Wort.
      Trotzdem: Ängste auslachen klappt nur bei Stephen King.
      Hm…
      Ich versuch’s trotzdem mal..

      (Sie schweigen jetzt aber schon ganz schön lang bei sich, Mr. deadpan. Sollen wir mal hineinrufen in den Brunnen?)

      p.s. Eben sehe ich, Sie haben sich doch be-merkbar gemacht drüben. Gut.

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