9 Gedanken zu „Embrace your inner snail

  1. Wow! Eine irritierte, am Schwanz hochgezogene Schnecke; zur Regulierung von Nähe und Distanz vermittels eines Bindfadens um den Finger gewickelt. Eindrucksvoll!

    Herrlich angedeutete Entblößung, großartige Schattierungen!
    Womit arbeiten Sie? Faserstift? Kohle? Auf welchem Untergrund?

    • @hans1962 Für die gefüllten Zeichnungen, jene mit viel Oberflächenstruktur, nehme ich Tuschestifte, für aus der Hand geworfene wie die obige Pinsel und Tusche.
      Einfaches gestrichenes Papier ist am besten, nicht zu teures, außer, wenn ich über die Papierstruktur bestimmte Effekte realisieren will. Gerade wenn ich ohne Vorzeichnung arbeite, bin ich gehemmt, wenn die Materialien zu teuer sind. Da muss ich so lange Papier verbrauchen dürfen, bis eine Version sitzt.
      Die beiden Ansätze – mal sorgfältig ausführend, mal gestisch hingeworfen – bieten mir die Möglichkeit, Bildmotive zu variieren, das Thema über die Zeichentechnik unterschiedlich aufzuladen.

    • Pinsel und Tusche – da wäre ich nie drauf gekommen!
      Danke für die Enthüllung! (also… ich mein’ jetzt die zeichentechnische 😉

    • @hans1962 Es ist ein “automatischer” Pinsel mit nachfüllbarem Tintenreservoir; die kommen aus Japan.
      Ich ziehe sie konventionellen Pinseln vor, weil man schnell arbeiten kann, ohne nachzutunken. Durch diese Schnelligkeit und das kratzige des Pinsels, der nicht so viel Tinte führt wie ein herkömmlicher, ergibt sich aber auch eine andere Struktur in der Zeichnung.
      Will sagen: kein Wunder, dass Sie nicht darauf gekommen sind –

      So, genug der Enthüllungen ; )

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