Guten Morgen.

Bin noch etwas wortkarg, erstmal laufen. Ich weiß übrigens inzwischen, worin das Problem liegt, vom Joggen zum Gehen zu wechseln, vor ein paar Tagen kam ich drauf: Als Rennende war ich eine der Entspannten, ich rannte immer genau so langsam, dass sich meine Muskeln weich wie ein Hefezopf anfühlten. Ein ganz wunderbar losgelöster Zustand. Als Geherin ist es umgekehrt, ich gehöre zu den schnellsten Gehern im Park, wie an einer Schnur gezogen eile ich dahin, alle Muskeln in Anspannung. Ein komplett anderer Input fürs Gehirn, kein Wunder, dass es da einen neuen Mix produziert. Nun experimentiere ich mit allen möglichen Atmungen, Geschwindigkeiten, Schuhen und Klamotten, um auch beim Gehen wieder diese Stimmigkeit hinzukriegen.
Das nur für diejenigen von Ihnen, werte Leser, die selbst laufen. Alle anderen werden sich eh denken, was macht die für einen Aufstand wegen so ein bisschen Freikörperkultur.
Und los.

14 Gedanken zu „Guten Morgen.

  1. hm, schwierig in der tat! (so ein bisschen “kenne” ich mich aus…). schnell gehen ist eben nicht langsam rennen. wahrscheinlich hülfe nur ‘langsamer’ (=stimmig) gehen, aber dann eben dreimal so lange. oder eben doch schwimmen vielleicht. ob da allerdings dieser wunderbare mix im hirn entsteht?

    • im alter muss man eben mal “etwas langsamer machen”… das sagt mir immer meine 84 jährige mam wenn sie sich um 70jährige kümmert. Aber in Künstlerkreisen ist sowas kein thema nehm ich an.

    • @ schneck Ich vermute auch, dass Langsamkeit das Mittel sein könnte. Nur, dass ich weder Zeit noch Lust habe, dreimal so lange…
      Außer, ich fände mit der Zeit einen Kniff (super Wort), die zwei Stunden, die ich dann täglich im Park unterwegs wäre, bereits als Arbeit anzusehen, nicht als etwas, das ich v o r der Arbeit mache.

    • @ explodedheadsnomore Sie gehen mir langsam auf den Wecker. Und obwohl ich denke, dass Tainted Talents einen einzigen Troll zu meinem und dem Amüsement der anderen Leser ganz gut vertragen würde, glaube ich nicht, dass Sie einer sind.
      Ganz leicht machen Sie mir das allerdings nicht.
      Benutzen Sie doch Ihr Gehirn auch -und gerade- wenn Sie hier sind. Dieses Blog ist ein Spielfeld, durchaus auch für andere, wenn sie mögen. Sie aber laden hier immer die Reste Ihrer längst vergorenen Gedanken ab.

    • Frau Phyllis, das ließe sich doch ändern. Nehmen Sie zum Laufen die Hochhackigen mit. Stellen Sie sie neben der Bahn ab, so gleich unterm Handtuch, das über der Absperrung hängt. Dann laufen Sie los. Nun kann Ihr Verehrer sein Werk beginnen, während Sie laufen. Wenn seine Zähne es zulassen, wird er fertig sein, sobald Sie zurücksind, und bekommt dann zum Lohn ein Hundeküchlein drauf.
      Ich weiß, Ihnen fällt das schwer, da Sie an Ihren Schuhen hängen. Doch Tierliebe, manchmal, scheint mir dringlicher am Sportplatz… (ähm: zu sein; Tierliebe ist keine Sonne.)

    • @ Valmont again Allerdings, in d e r Beziehung haben Sie Recht: Ich hänge an meinen Hochhackigen. Und was die Tierliebe anbetrifft, gibt’s da im Moment andere, die sie gänzlich in Anspruch nehmen.

    • Andere Tiere als explodedheadsnomore? Oder die Tiere anderer Tierhalter? Verwirrend, da er ja ein Tier nicht hat… oder doch? Er hat bloß keinen Hund, aber vielleicht Sagichnicht.

      (Übrigens dachte ich zuerst “Pfui, Frau Phyllis”. Korrekterweise war der spontane Innenruf ebenso spontan zu zensieren.)

    • Wir haben ihn eh vertrieben. Ich fürchte, meine doch sehr gemäßigte Warnung, gefolgt von Ihrem Vorschlag, hat ihn das Hasenpanier ergreifen lassen. (Schon wieder ein Wort für die Sonntags-Rubrik)
      Wie auch immer. Ihr pfui ist gänzlich unangebracht. Allerdings beschleicht mich der Eindruck, dass Ihnen gerade das Unangebrachte besonders zusagt.

    • Aber nein! Jedenfalls nicht hier und nicht einer Frau gegenüber, von der ich doch nur Weniges weiß, bzw. erschloß, um die Stöckelschuh noch mal durch meine Imagination klacken zu lassen.

      Daß mein Pfui unangebracht war, hab ich ja auch gleich gemerkt und es deshalb, ich bitt’ Sie, sagte ich doch: zensiert. Daß ich’s in Klammern sagte, sollte Betrübnis zum Ausdruck bringen und hoffte um Pardon wegen der schönen Alliteration.

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