14 Gedanken zu „Neues vom Schaf

  1. Der Schäfer, dieser Arsch, der Olle,
    der ist nur scharf auf meine Wolle.
    Ich protestiere – werde meutern!
    Kein´ Tropfen Milch aus meinen Eutern
    wird er von mir mehr melken können.
    Die Rache werde ich mir gönnen.
    So sprach das Schaf,
    das sonst doch brav…

  2. Wollig Schaf namens Wanda aus Osnabrück,
    mit dem Schäfer des Schäfers, es hat kein Glück.
    Der hetzt es und kläfft,
    Schaf greift nun das Heft,
    dreht sich um, senkt die Stirn und – ha!- knurrt zurück.

  3. …ums mit Goethe zu sagen 😉 Zieh’n die Schafe von der Wiese,
    liegt sie da, ein reines Grün;
    aber bald zum Paradiese
    wird sie bunt geblümt erblüh’n.

    Hoffnung breitet lichte Schleier
    nebelhaft vor unsern Blick:
    Wunscherfüllung, Sonnenfeier,
    Wolkenteilung bring‘ uns Glück!

  4. Etwas nach dem Reim- und Inhaltsschema ‚Schafsgalopp‘ angesichts verlassener, frisch beschneiter Steilweiden DAS SCHAF… ich kau auf Reimen rum
    (verlassen schneit’s auf Wiesen),
    doch klingt mir alles schal und dumm
    (‚wird lang kein Klee mehr sprießen).

    Gab’s hier schon mal eine ausdrückliche Erlaubnis zu schlechten Gedichten? Na wurscht, wenigstens die Form durchgezogen, yes!
    Ein reimereiches Haar und immer genug Wolle auf dem Kopf wünscht Ihnen
    S.

  5. Eden 65,25

    Beim Wolfe rupft‘ ein sanftes Schaf,
    der es beim Weiden traf,
    das Gras,

    so daß
    auch seinem Raubtiermagen
    ward schnell ein großes Wohlbehagen.

    Denn nicht nur war das Schaf bekehrt,
    sondern gar religiös gelehrt;
    weshalb es zwar

    bevor es tot war,
    dem Wolf das Hungern auch schon ansah,
    doch glaubte, statt zu fliehn, Jesaja.

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