21 Gedanken zu „Eheleben, 2

  1. nich hauen, aber in einem bioabi lautete mal eine aufgabe: geben sie mal ein beispiel für geographische isolation bei vögeln. alle dachten natürlich beiM. ich finde, das trifft es hier somehau.

  2. Herrlich Wundervolle Zeichnung, gar nicht überhöht oder elitär, elfenbeinmäßig ganz normale einhornische Ansicht eines Geflügels. Und der Strich ist der eines liebevollen Samurai.

    Ich find’s witzig und würde es mir gerne in den Flur, die Küche oder auch an den Essplatz hängen, zur Erinnerung an meinen Herrn Gemahl, der natürlich (!) der mit ohne Flügel ist, war und sein wird, so glaubt er.

    Um dem Ganzen dann einen berufs-bzw.schicksalsbedingten pädagogischen Anstrich zu verleihen, würde ich dem bodengehaltenen Huhn jedoch ein paar Pappflügel anheften. Ich hoffe, das wäre ok?

    Mit ehrerbietigsten Gruß an die Künstlerin, die auch viele andere zauberhafte Zeichnungen in ihrem Portfolio versammelt hat (vielen Dank!), und noch einen wundervollen Tag wünscht

    julie maltrey

    • Liebe Julie Maltrey, für den „Strich eines liebevollen Samurai“ könnt‘ ich Sie herzen! *lächelt* Und dass jetzt Ihre Reaktion auf eine Zeichnung kommt, die ich im vergangenen Jahr in Paris gemacht habe – jetzt, da ich gerade wieder dort bin – nein, h i e r bin! – na, jedenfalls passt das einfach und macht mir Lust auf neue Hühner. Oder zumindest neue Zeichnungen, ob nu‘ mit oder ohne Federvieh.

      Was mich aber interessiert: Was ist für Sie eine „überhöhte“ oder „elitäre“ Zeichnung?

      Beste Grüße aus Paris!
      Phyllis

      p.s. Pappflügel sind okay. Am besten, noch etwas Bienenwachs drauf verstreichen, dann brennen sie schneller.

    • Von Hühnern und Menschen Ich denke manchmal, manche Zeichnung dünkt sich Kunst, obwohl sie nur Zeichnung ist. Aber das hängt wohl eher mit meiner persönlichen Allergie gegen jede Form der Selbstüberhöhung zusammen, als mit der Zeichnung an sich. Jedenfalls sagt mir das mein kleiner psychologisch laienhaft bewandter Kopfkobold (mein Gott, wie der nervt!!).
      Egal – mein Kommentar hat Sie/Dich gefreut und zu weiteren Taten ermutigt, was ganz in meinem Sinne war und insofern, trotz eines Jahres Verspätung, genau richtig eintrifft, was mich wiederum freut und zu Höhenflügen ermuntert.
      Mehr Federvieh braucht die Welt!
      Paris war ja auch einst die Heimstatt eines aufgeputzten, selbstüberhöhten Gockels, sinniere ich gerade, das passt zufällig auch genau….ist aber nicht so wichtig und führt jetzt zu weit! 🙂
      Zwei neue Lieblingswörter habe ich noch (bitte schnell sprechen): Bienenwachspappflügel und Bienenwachspappflügelbrathähnchen!

      In diesem Sinne, vive la France et a bientôt!

      julie

    • @Julie Maltrey Oh, oh … dabei liebe ich die Selbstüberhöhung so! Hier auf TT wurde über Größenwahn versus Bescheidenheit schon oft und hitzig diskutiert. Da prallen manchmal Welten aufeinander. *lächelt*

      Mein eigenes Faible für das Sichaufschwingen liegt wahrscheinlich darin begründet, dass mir meine eigene bescheidenheit schon oft Prozesse hat im Keim ersticken lassen: gute Ideen, einfach geplättet, bevor sie Gestalt annehmen konnten.
      Klar, eindimensionale Aufschneider mag niemand. Aber gerade, wenn man sich Künstler:innen anguckt, Schriftsteller:innen, Denker:innen – wer bringt da was in Bewegung, die Bescheidenen etwa?

      Ich bin gerne mit Menschen zusammen, entdecke auch gerne welche, die glauben, eine Gabe zu haben und diese auch mit der Welt teilen möchten.
      Nichts gegen wahre Bescheidenheit, Selbstironie und Konsorten: Aber gerade Künstler:innen müssen irgendwann raus aus ihrem Schneckenhaus und was in die Welt werfen. Wenn sie sich dazu erstmal selbst überhöhen müssen, meinetwegen. Vielleicht machen sie ja anderen Mut, auch selbst mal unbescheidener zu werden? Wär‘ doch hübsch …
      Bei mir hat’s immerhin bewirkt, dass TT entstanden ist.

      Vive la France!
      Phyllis

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