4 Gedanken zu „Stell’ Dich nicht so an

  1. Gedankenspiele Ich hörte diesen Appell manchmal in Zusammenhang mit meinem “ungeschickten” Ausführen von Handlungsanweisungen. Der Appell offenbarte damals eine flattrige Kurznervigkeit und einsetzenden Verlust von Übersicht. Er wollte ein rascheres Ergebnis bewirken. So weit, so harmlos (?)!

    Spannend wird es allerdings, wenn der Appell gegen emotionalen Ausdruck (speziell: Tränen) gerichtet ist. Dann drückt er nichts weniger aus, als die Ablehnung des beobachteten emotionalen Ausdrucks, welcher meist zutreffend als “Verweigerung” interpretiert wird. Der Appell wird seinerseits zum Ausdruck einer Verweigerungshaltung. Verweigert wird Empathie – aus welchem Grund auch immer.

    Sobald sich die Erkenntnis durchsetzt, dass jener Appell seinerzeit eine Verweigerung darstellte, wird die sich durch’s Leben ziehende Gummiwand der Ambivalenz durchlässig. Dann nämlich kann ich mich gelingend entscheiden, auf die andere – meine – Seite zu wechseln und dort bleiben zu dürfen.

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