22 Gedanken zu „Sei.

    • auf den ersten kieker :

      schwierig das strenge mit dem fantasievoll-explosiven zusammen zu bringen.
      das strenge ( die “sei-ordnung” – linke seite ) erinnert mich an die form meines grob-skalierten alten metronoms (taktell).
      obgleich der vogel so etwas wie ein amulett sein könnte, könnte er aber mit einem anteil sich verkrampfender fantasieanstrengung die mitte, das pendel des metronoms symbolisieren, und das schwarze tier ( wohl katze ) wirkt ein wenig sehr abwesend.
      das explosive ( expressive kreativität – rechte seite ) kann mich regelrecht inspirieren.
      leider fällt mir gerade keine schon gemachte musik dazu ein ( bin kein grosser musikkenner ) – feuervogel, klar, aber ob das nicht im verhältnis dazu ein wenig zu orchestral koloriert ist, wenn nicht etwas zu gediegen angelegt, hm.
      solopiano – aber von wem welches stück ?
      naja vielleicht geh ich dem mal im netz nach.
      ( wenn das bloss nicht immer so soundmässig zerwürfelt wäre auf der tube )

    • @lobster Das schwarze Tier ist eine Maus, keine Katze…
      Falls Sie doch noch fündig werden sollten, was die zu orchestrierende anfliegende Eule betrifft: ich wäre gespannt.

      (Wie wär’s mit selbst schreiben, den Track, lobstiker???)

    • wenn dann der feuervogel als “artifizielle feuereule” sich herausstellt, so wird ihr unvermeidlicher griff in die nahrungskette sichtbar und das bild erfährt plausibilität.

      lese gerade auf wiki, dass grosse eulenarten auch kleinere eulenarten jagen können.
      hm, somit könnte der vom befehlenden metronom geschützte (amulett)vogel auch ne kleinere eulenart ( “kleinkunsteule” dann z.b. ) repräsentieren.
      wenn, dann wirkt das “sei” leicht zynisch, aber langsfristig gesehen halt gar mutierend
      auf die (feuer)kunstspecies.
      soweit meine ephemere stegreifinterpretation.

    • Das Metronom. Hm. Diese verhüllte Figur taucht immer wieder bei mir auf, und sie trägt immer dieses Eulenamulett. Ich nenne sie “Der Prophet”. Merkwürdig jetzt, Ihre Metronom – Assoziation: die Strenge hinter dem Wort. Passt aber, denn mein Prophet ist auch streng.
      Zynisch aber ist er nicht, und ich sowieso nicht. Ich schlingere viel zu sehr für jegliche Möglichkeit von Zynismus.

    • wär ich noch im spiel ( also so mit geschulten fingern, halt in übung oder so ) würd ich das
      improvisieren.
      ( nicht länger als 2 minuten, aber wirklich gut vorüberlegt )
      ich mach allerdings seit jahren kaum noch mit dem piano rum, naja, und mein recordingkram hier ist seit längerer zeit out of order ( soundqualitätsmässig, trotz logic ).
      na vielleicht mal, aber eher nächstes jahr.
      ( da müsste ich nämlich vorher echt drei monate mindestens drei stunden über pro tag und das ding etwas stimmen )
      ist aber soweit festgehalten.
      vielleicht setz ich mich ja nochmal wieder ran an die honkytonky sugar queen.
      ( inspiriert, sicher )
      oje was quatsch ich da schon wieder.

    • naja mit melodie wär da irgendwie nix ( so zum mitpfeifen wa ? ) – nö, deshalb versuchte ich dann gar nich erst da was zu notieren – da würd ich mich sicherlich bei verkrampfen –
      bei hier zudenkbaren locker-elaborierten wellenspielereien ( würde soweit deutlich verspielt – linkisch ausgedrückt “multifaktoriell quellend” – in den höhen zackizacki einsetzen und allenfalls bis zur tatstaturmitte runtergehen, wenn überhaupt ).
      ein stück was mit einer art geradezu frivol-explodierendem höhepunkt beginnt also und so etwas ist vermutlich überaus selten in der pianomusik.
      nö wenn dann vertagen, bevor ich hier fortfahre verquast herum zu texten.

      hm, sorry.

    • p.s. und jetzt hab ich mich selbst schon aus dem schönen, hellen ausgangs-feeling ( only the fireowl ) in ne übel abgeschwächte reduktion heraus- oder hinübergetextet.

      eigentlich höchste eisenbahn für nen vernünftigen absacker ( federroter, roter rauscher )

    • p.s. 2 jetzt seh ich grad fast ausschliesslich ne friedenstaube.
      also vielleicht nix mit übler reduktion aber irgendwie nix mehr von dieser hellen expressivität.
      jetzt schon zu lange verbal geswitcht.
      so kann’s kommen.
      naja.

      skol.
      ( back to a kind of – also peaceful – innocence, may be )

    • hab schon meine suche unterbrochen und höre das hier ( weiss gar nicht ob ich das je auf platte hatte ) und betrachte das bild. spacige kombination für mich.
      vorübergehend ( davor ) wieder mal festgestellt was stockhausen damals schon für ne aufwendige elektronische musik machte ( kontakte ).
      aber auch dessen hervorragendes klavierstück X passt zu meinem assoziativen excisionsversuch leider nicht.
      ( sic – excision )
      werd wohl in diese richtung so schnell nicht fündig werden eben wegen leidlicher sachkenntnisse.
      schade.

    • … dabei gerate ich echt an meine grenzen irgendwie.
      nö für meine assoziation hätte ich möglichst reine und hohe klangstrukturen gebraucht,
      erlesene.
      tja.
      sorry.

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