Neuroschub

Gestern war ich zum ersten Mal seit Paris wieder in der Agentur, für die ich seit über zehn Jahren als freie Texterin und Akquisiteurin arbeite.
Kaum sitze ich zwei Stunden, überfällt mich die Neurodermitis mit den vertrauten Symptomen: Augenbrennen, Lider fangen an zu nässen, Lippenkonturen entzünden sich, die Haut an Hals und Armbeugen wirft sich gerötet auf, juckt wie verrückt.
Damn.
Und dabei sind das Freunde inzwischen, meine Agenturkollegen, die Chefs, ich fühle mich dort wohl. Die Arbeit dort überfordert mich nicht. Trotzdem bin ich gestresst, trotzdem rebelliert die Haut auch heute wieder. Musste gerade meinen Arbeitsbeginn um eine Stunde verschieben, weil ich mich erstmal rundumeincremen und Antihistamine schlucken muss.
Bin ich allergisch gegen Lohnarbeit?

4 Gedanken zu „Neuroschub

  1. Frigide? Beim Lesen ihrer albernen Texte rebelliert meine Haut auch. Die zugedachte Geschlechtsumwandlung brauch ich nicht unbedingt, auf weibliche sexuelle Störungen reagiere ich auch allergisch und sie sollten sich und ihre Heavy Metall Neurosen nicht über Gebühr rundumeincremen.

    • @ Hendrik Tongers Um weitere irreparable Schäden an Ihrem allgemeinen Befinden zu vermeiden, Herr Tongers, kann ich Ihnen nur dringend raten, dieses alberne, frigide Weblog nicht mehr zu lesen. Echt aber. Vielleicht ist es ja ansteckend.

    • Klingt eher wie ’ne alberne Antwort, wenn mich denn jemand fragt. Was haben Sie eigentlich? Ausser einem Hang zum Trollen natuerlich?

    • Hhmm. woran mag Herr Tongers bloss leiden? An seinem kleinen, beschnittenen Schwänzchen? An seinem klaren Kopf? Ja, ich glaube er leidet an Integrität.

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